mini|hochkant|Alejandra Pérez (2018) Alejandra Pérez Lecaros (* 11. Januar 1963) ist eine chilenische Journalistin und Politikerin. Von März 2018 bis August 2018 war sie Kulturministerin in der zweiten Regierung von Präsident Sebastián Piñera. Zuvor war sie in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich Medien und Unternehmenskommunikation tätig.
Biographie Pérez besuchte das Colegio Villa María. Anschließend studierte sie Kommunikationswissenschaften an der Pontificia Universidad Católica de Chile und absolvierte ein Diplomstudium in Kommunikation und Journalismus an der Universität Navarra in Spanien.
Ihr Vater Alfredo Pérez Sánchez ist Gynäkologe und war an der Gründung der Entbindungsstation des Universitätsklinikums der Pontificia Universidad Católica de Chile beteiligt. Ihre Mutter María de Los Ángeles Lecaros († 2014) war Pianistin und Malerin. Pérez hat vier Kinder.
Berufliche Laufbahn Von 1987 bis 1995 war Pérez als Redakteurin der Zeitschriften Diners Club und Master Club tätig. Zwischen 2002 und 2005 leitete sie die Zeitschrift Fibra von Telefónica Chile.
Von 2001 bis 2007 war sie bei Telefónica CTC Chile als Leiterin für öffentliche Angelegenheiten und institutionelle Beziehungen tätig. Zwischen 2005 und 2011 beriet sie außerdem den chilenischen Industrieverband Sociedad de Fomento Fabril (SOFOFA).
Im öffentlichen Sektor war Pérez von 2006 bis 2007 Beraterin des Präsidenten des staatlichen Kupferunternehmens Codelco, José Pablo Arellano. Von 2007 bis 2010 leitete sie während der Amtszeit von Minister René Cortázar die Kommunikationsabteilung des chilenischen Verkehrs- und Telekommunikationsministeriums. Beide Tätigkeiten fielen in die erste Präsidentschaft von Michelle Bachelet. 2010 arbeitete sie während der ersten Regierung von Sebastián Piñera als Kommunikationsberaterin der Wohnungsbauministerin Magdalena Matte.
Anschließend wechselte Pérez zum Fernsehsender Canal 13. Dort war sie von 2010 bis 2014 Leiterin für Kommunikation und Marketing und von 2014 bis 2016 stellvertretende Geschäftsführerin. 2016 übernahm sie die Geschäftsführung des Senders. Später war sie Vorsitzende des Verwaltungsrats von Canal 13.
Daneben lehrte Pérez Journalismus, Kommunikation und Krisenstrategie an verschiedenen chilenischen Hochschulen, darunter der Universidad Finis Terrae, der Universidad Gabriela Mistral, der Universidad del Desarrollo und der Universidad de los Andes. Sie war außerdem als Unternehmensberaterin im Bereich strategische Kommunikation tätig.
Politische Laufbahn Am 23. Januar 2018 gab der designierte Präsident Sebastián Piñera bekannt, Pérez in sein zweites Kabinett zu berufen. Am 11. März 2018 übernahm sie das Amt der Ministerin für Kultur, Kunst und Kulturerbe.
Ihre Amtszeit fiel in die Anfangsphase des neu geschaffenen Ministeriums für Kultur, Kunst und Kulturerbe. Im Rahmen einer Kabinettsumbildung schied Pérez am 9. August 2018 aus der Regierung aus. Ihr Nachfolger wurde Mauricio Rojas.
Nach ihrer Tätigkeit als Ministerin arbeitete Pérez unter anderem als Direktorin der Corporación Educacional Aprender, als Dozentin im Diplomstudiengang für strategische Kommunikation an der Universidad de los Andes und als Beraterin für Unternehmenskommunikation.
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Einzelnachweise
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