mini|hochkant|Consuelo Valdés Consuelo Valdés Chadwick (* 9. Oktober 1948) ist eine chilenische Archäologin, Kulturmanagerin und Politikerin. Von August 2018 bis März 2022 war sie Ministerin für Kultur, Kunst und Kulturerbe in der zweiten Regierung von Präsident Sebastián Piñera.
Biographie Valdés ist eines von drei Kindern des Landwirts Aníbal Carlos Valdés Larraín und der Landschaftsgestalterin María Teresa Consuelo Chadwick Larraín. Sie ist eine entfernte Cousine des Politikers und ehemaligen Innenministers Andrés Chadwick; beide haben gemeinsame Ururgroßeltern. Väterlicherseits ist sie eine direkte Nachfahrin der chilenischen Präsidenten Francisco Antonio Pinto und Manuel Bulnes.
Valdés ist mit Tomás Chotzen Marcuse verheiratet.
Sie studierte Archäologie an der Universidad Católica del Norte. Anschließend erwarb sie einen Master of Arts in Lateinamerikastudien mit Schwerpunkt Anthropologie an der University of Alabama. Darüber hinaus absolvierte sie ein Diplomstudium in audiovisueller Produktion an der Stanford University.
Berufliche Laufbahn Von 1980 bis 1982 leitete Valdés das Museo Regional de la Araucanía. 1982 gründete sie innerhalb der Dirección de Bibliotecas, Archivos y Museos (DIBAM) die Coordinación Nacional de Museos, aus der später die Subdirección Nacional de Museos hervorging. Diese Einrichtung leitete sie bis 1988.
Von 1988 bis 1993 war sie bei der Fundación Andes für Kulturprojekte zuständig. Später gehörte sie dem Vorstand der Corporación Artequín in Santiago an. 2007 koordinierte sie gemeinsam mit Carmen Vergara die Casa Museo Eduardo Frei Montalva. Im folgenden Jahr wurde sie Kulturberaterin der Stadtverwaltung von Viña del Mar. Von 2002 bis 2010 gehörte sie außerdem dem chilenischen Consejo Nacional de Televisión (CNTV) an.
Nach ihrem Ausscheiden aus dem CNTV übernahm Valdés die Geschäftsführung des Museo Interactivo Mirador (MIM).
Zwischen 2011 und 2013 gehörte sie dem Vorstand der Kulturorganisation der Estación Mapocho an. Bis September 2016 war sie zudem Vorstandsmitglied der Fundación Ciencia Joven und der Fundación MediaBus.
Politische Laufbahn Am 13. August 2018 ernannte Präsident Sebastián Piñera Valdés zur Ministerin für Kultur, Kunst und Kulturerbe. Sie folgte Mauricio Rojas nach, der nach nur wenigen Tagen im Amt zurückgetreten war.
Valdés blieb bis zum Ende von Piñeras zweiter Amtszeit am 11. März 2022 Ministerin.
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