Das Wedge Tomb von Laughanstown liegt im Townland Laughanstown () auf einem kleinen Bergrücken mit Blick auf das Bride’s Glen, ein flaches Tal, in dem sich zwischen der M50 und der N11 im Süden Dublins in Irland Wohnsiedlungen befinden. Wedge Tombs (dt.: Keilgräber, früher auch Wedge-Shaped Gallery Graves genannt) sind etwa 400, oft doppelwandige, ganglose, mehrheitlich ungegliederte Megalithanlage der späten Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit und kommen hauptsächlich in der Westhälfte Irlands vor.
Das Wedge Tomb von Laughanstown ist etwa 14,0 Meter lang und an der breitesten Stelle 12,0 Meter breit; seine Höhe beträgt etwas mehr als einen Meter. Entlang der Nord- und Südseite sind noch Randsteine sichtbar die die Begrenzung des Cairns bildeten. Zudem finden sich Spuren einer geradlinigen Fassade am westlichen Ende. Das Grab wurde 1974 von Fanning detailliert dokumentiert; er hielt dabei die Ost-West-Ausrichtung sowie das charakteristische, an eine Ferse erinnernde Profil fest, das durch die östliche Einwölbung des Cairns entsteht.
Die Anlage ist im Jahr 2026 stark überwachsen.
Bei Ausgrabungen, die Seaver und Keeley im Jahr 2000 in unmittelbarer Nähe durchführten, wurde eine fein polierte, zerbrochene Steinaxt entdeckt; ihre Seiten weisen Pickspuren auf und sie besteht vermutlich aus Dolerit – einem harten, dunklen magmatischen Gestein, das während der Vorzeit für prestigeträchtige Werkzeuge häufiger verwendet wurde. Die Axt wurde zwar nicht im Grab gefunden, doch ihr Fund in der Nähe unterstreicht, dass in dem Gebiet über einen langen Zeitraum gezielte menschliche Aktivitäten stattfanden.
Siehe auch Megalithanlagen in Irland Liste von Wedge Tombs in Irland
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