Die verschwundene Miniatur ist ein Kriminalfilm von Vera Loebner von 1991 nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner. Er war die letzte Produktion des DEFA-Studios für Spielfilme für den Deutschen Fernsehfunk.

Handlung

Der Berliner Fleischermeister Herbert möchte sich von seiner anstrengenden Tätigkeit erholen und macht deshalb Urlaub in Kopenhagen in Dänemark. Dort wird er von einer ihm unbekannten jungen Frau angesprochen, die ihn bittet, eine Miniatur von Hans Holbein dem Jüngeren mit nach Berlin zu nehmen. Daraus entwickelt sich eine spannende und verworrene Rückreise.

Hintergründe Die verschwundene Miniatur war die zweite Verfilmung von Erich Kästners eher unbekanntem Roman von 1935 (nach der von 1954). Der Drehbuchautor Friedemann Schreiter nahm allerdings größere Veränderungen des Textes vor.Elisabeth Lutz-Kopp, Erich-Kästner-Verfilmungen, 1993, S. 157, beurteilt dieses mit Bedauern Er war der letzte von etwa 600 Filmen, die die DEFA seit 1959 für den Deutschen Fernsehfunk (bzw. Fernsehen der DDR) produziert hatte, da sich beide in großen Umbrüchen befanden.

Der Film wurde am 17. Juli 1991 um 20:15 Uhr erstmals in der ARD ausgestrahlt, eine Wiederholung gab es am folgenden Tag bei 1 Plus.Die verschwundene Miniatur Fernsehen der DDR (Memento), Aus dem Jahr 2004 ist eine weitere Wiederholung bekannt.Zitty, 10/11, 2004, S. 110 (kurzer Auszug), um 20.15 Uhr (Datum und Sender müssten noch festgestellt werden)

Literatur

Elisabeth Kopp: Nur wer Kind bleibt ... Verfilmungen von Erich Kästner. 1993. S. 157 Weblinks

Die verschwundene Miniatur Fernsehen der DDR (Memento)

Die verschwundene Miniatur Filmportal

Die verschwundene Miniatzr Filmdienst

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1991 Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Erich-Kästner-Verfilmung Kategorie:Deutscher Film