A Sparkle in the Twilight ist das vierzehnte Studioalbum der Düsseldorfer Neo-Psychedelic und Neo-Kraut Rock Band Vibravoid. Es erschien im Jahr 2022 über das Independent-Label Stoned Karma Records.
Hintergrund und Entstehung Das Album wurde im Juni und Juli 2021 in Düsseldorf konzipiert, aufgenommen, gemischt und produziert. Stilistisch schließt A Sparkle in the Twilight direkt an das Vorgängerwerk Zeitgeist Generator an und führt dessen klangliche Ausrichtung konsequent fort. Sämtliche Kompositionen wurden im Alleingang von Bandgründer Christian Koch eingespielt. Für die Aufnahmen wurden Vox Phantom12 und Vox MK6 Gitarren, ein Vox MK4 Bass, eine Vox Super Continental Orgel, ein Mellotron, ein Theremin, ein Stylophone, ein Boss DM1, ein Colorsound Fuzz Wha Swell, ein Roland Space Echo und ein Dynacord Bandecho benutzt. Die Veröffentlichungen über Stoned Karma Records zeichnen sich zudem erneut durch gestalterische Besonderheiten aus. Die Editionen wurden unter anderem mit animierten 3D-Lentikular-Covern ausgeliefert. Im Dezember 2022 erschienen die beiden auf dem Album enthaltenen Stücke The Secrets in Her Eyes und When the People Arise zudem über das US-amerikanische Label Hypnotic Bridge Records als eigenständige 7"-Vinyl-Single in den Vereinigten Staaten.
Rezeption Im Ox-Fanzine wird das Album im Vergleich zum Frühwerk der Band als deutlich konventioneller, songorientierter und strukturierter charakterisiert, wobei die Psychedelia durch Einflüsse aus der Britpop-Ära sowie den 1960er-Jahren geprägt sei.
In der Besprechung von TimeMachine Productions wird das Album als eine Kombination aus Fuzz und Melodie im Stile des „Acid-Pop“ beschrieben, bei dem die dichte, von E-Gitarren und Effekten geprägte Klangwand eine hypnotische Wirkung entfalte.
Christoph Höhl schrieb im SLAM alternative music magazine, die Veröffentlichung unterstreiche das Melodiegespür sowie die Instrumentalisierung der Band und zeige deren Bestreben, das Genre zeitgemäß fortzuführen.
Andrea Valentini ordnete das Werk im italienischen Magazin Rumore als stilistisch präzisen Psychedelic Rock ein. Die zehn Stücke und intimistischen Exkursionen zielten darauf ab, die Musikkultur der „Flower-Power-Ära“ sowie den Klang der frühen Pink Floyd (Barrett-Ära), der Electric Prunes und der Seeds aufzugreifen.
Roberto Calabrò beschrieb das Werk im italienischen Magazin Blow Up als eine von rhythmischen Elementen getragene psychedelische Veröffentlichung, die stilistische Berührungspunkte mit den Arbeiten von Spacemen 3 und Sun Dial aufweise. Als charakteristisch hob er das melodische, aber verzerrte Stück Candy Girl, das repetitive Place and Time, den britisch geprägten Psych-Pop in Black Bowler Hat sowie die Beschleunigungen in Plug Me In hervor.
Andrea Valentini beschreibt das Album im italienischen Magazin Rumore als einen handwerklich einwandfreien Psychedelic Rock, der gezielt die Stilistik der Flower-Power-Ära sowie von Formationen wie den frühen Pink Floyd, The Electric Prunes oder The Seeds aufgreife. Das Werk bewege sich zwischen Pop-Strukturen, introspektiven Momenten und Einflüssen des Proto-Punk. Für Liebhaber des psychedelischen Sounds der 1960er-Jahre zähle die Veröffentlichung zu den derzeit stärksten aktuellen Entdeckungen.
In einer Besprechung des Musikmagazins Good Times wird das Album für sein aufwendiges, „wunderschön-psychedelisches“ Lentikular-Cover hervorgehoben. Musikalisch transportiere das Werk zahlreiche Reminiszenzen an die 1960er-Jahre, binde psychedelische Krautrockelemente in den Mix ein und zeige stilistische Einflüsse von Formationen wie Hawkwind sowie The Jesus and Mary Chain.
Titelliste Candy Girl (3:54) Inner Sanctum (4:24) Faded Memory (4:13) Place and Time (4:44) Black Bowler Hat (4:08) Summer of Love (5:44) The Secrets in Her Eyes (3:51) Cut to the Bone (3:09) When the People Arise (3:57) Plug Me In (4:09)
Einzelnachweise
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