Walpersbach ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich.
Geografie Walpersbach liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 16,46 Quadratkilometer. 60,67 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst drei Ortschaften und gleichnamige Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand , Fläche: Stand 31. Dezember 2023Regionalinformation, bev.gv.at (1099 KB); abgerufen am 10. Jänner 2024.): Klingfurth (; 442,38 ha) Schleinz (; 289,73 ha) Walpersbach (; 914,01 ha)
Nachbargemeinden
Geschichte Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lag das heutige Walpersbach dann in der Provinz Pannonia.
1367 und 1373 wird Walpersbach in Verbindung mit dem Geschlecht der Häschk, beziehungsweise Heschken von Walpersbach in den schriftlichen Quellen angeführt. Zu diesem Zeitpunkt erbaute Heschk von Walpersbach eine Kapelle, die er 1373 an die Sankt-Georgs-Kirche, eine Pfarre des Stiftes Reichersberg, als Stiftung übergab. Die Nachbarschaft der Veste Pitten gereichte im 15. Jahrhundert Walpersbach zum Nachteil. 1409 brandschatzte Ritter Hans von Laun (Pfandinhaber der Burg Pitten) Walpersbach.Gemeinde Walpersbach – Geschichte, abgerufen am 25. Jänner 2011
Bevölkerungsentwicklung
Religion Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 90,5 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,1 % evangelisch, 1,6 % sind Muslime, 0,7 % gehören orthodoxen Kirchen an. 5,7 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Walpersbach
Burg Lanzenkirchen, im 12. Jahrhundert errichtet, im 16. Jahrhundert verfallen, 1977 wiederaufgefunden Schloss Schleinz Kapelle Schleinzer-Kreuz Katholische Pfarrkirche Walpersbach Mariä Himmelfahrt Pfarrhof Mariensäule Filialkirche Hl. Kreuz in Klingfurth Ortskapelle Schleinz
Wirtschaft und Infrastruktur Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 43. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 495. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,47 Prozent.
Öffentliche Einrichtungen In Walpersbach befindet sich eine Volksschule.
Politik Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen: 1990: 12 ÖVP, und 3 SPÖ. 1995: 12 ÖVP, und 3 SPÖ. 2000: 12 ÖVP, und 3 SPÖ. (15 Mitglieder) 2005: 16 ÖVP, und 3 SPÖ. 2010: 16 ÖVP, und 3 SPÖ. 2015: 17 ÖVP, und 2 SPÖ. 2020: 14 ÖVP und 5 SPÖ. 2025: 13 ÖVP, 4 SPÖ und 2 FPÖ.
Bürgermeister Bürgermeister seit 1945 waren:
1945–1962 Rudolf Herold 1962–1970 Johann Woltran 1970–1984 Johann Gmeiner 1984–1985 Johann Vlasitz 1985–2022 Franz Breitsching (ÖVP) seit 2022 Peter Lielacher (ÖVP)
Wappen 150px|links Blasonierung (Wappenbeschreibung): „Ein von einem silbernen Schräglinks-Wellenbalken durchzogener blauer Schild, belegt mit einer schrägrechts-gestellten goldenen Aische.“Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011 Dieses Wappen zeigt in seiner Darstellung das Siegelwappen der Heschk von Walpersbach, die von 1350 bis 1500 Inhaber der Burg Walpersbach waren und die Ortsobrigkeit über das Dorf Walpersbach ausübten. Dieses Familienwappen war ein redendes Wappen, das vom Familiennamen Heschko = Aesko = Aische abgeleitet wurde und einen schwimmenden Fisch zeigt (Stiftarchiv Reichersberg – Urkundensammlung). Zusätzlich wurde dem Schild ein silberner schräglinks Wellenbalken eingeordnet, der die Tallage der Gemeinde zum Ausdruck bringen kann.Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011
Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Gemeinde Carl Rudolf Huber (1839–1896), Maler und Grafiker Franz Birbaumer (1871–1931), Politiker der Christlichsozialen Partei Otto Conrad (1876–1943), Nationalökonom Heinrich Tietze (1880–1964), Mathematiker
Weblinks
Website der Gemeinde
Einzelnachweise
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