Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1998.
Ereignisse
23. März: Bei der Oscarverleihung wird James Camerons 14-fach nominierter Film Titanic mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen mit elf Academy Awards ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Film. Damit ist er einer der bisher erfolgreichsten Filme. 24. April: Der Online-Händler Amazon.com übernimmt die Filmdatenbank IMDb Mai: Mit Das Fest und Idioten erleben die ersten beiden nach dem Dogma 95-Prinzip produzierten Filme ihre Premieren. 10. September: Dem US-amerikanischen Regisseur Steven Spielberg wird der Große Bundesverdienstorden mit Stern für den Aufbau der Shoah Foundation verliehen 4. November: Der Wrestler und Schauspieler Jesse Ventura wird zum Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota gewählt 31. Dezember: Der US-amerikanische Science-Fiction-Film Star Trek: Der Aufstand startet in den deutschen Kinos. Es ist der neunte Kinofilm der Star-Trek-Filmreihe. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1998: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Leonardo DiCaprio, Silber Til Schweiger, Bronze David Duchovny Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Kate Winslet, Silber Sandra Bullock, Bronze Julia Roberts
Top 10 der erfolgreichsten Filme
In Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 9. September 2011):Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 1998 auf insidekino.com, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Besucher1.Titanic18.081.3312.Armageddon – Das jüngste Gericht5.334.9753.Mulan4.397.2914.Der Pferdeflüsterer4.206.2495.Dr. Dolittle3.945.6196.Der Soldat James Ryan3.749.1467.Der Staatsfeind Nr. 13.309.0728.Verrückt nach Mary3.214.2019.Deep Impact3.087.42410.Besser geht’s nicht3.077.487
In Österreich Die zehn erfolgreichsten Filme an den österreichischen Kinokassen nach Besucherzahlen:[Kurier 31.12.1998 Seite 26]
Platz Filmtitel Besucher 1. Titanic 1,4 Mio. 2. Hinterholz 8 591.000 3. Armageddon 550.000 4. Dr. Dolittle 400.000 5. Besser geht’s nicht 370.000 6. George – Der aus dem Dschungel kam 316.000 7. Der Soldat James Ryan ca. 300.000 8. Mulan 299.000 9. Deep Impact 292.000 10. Der Staatsfeind Nr. 1 155.000
Wegen des späten Starttermins sind die Zahlen für Mulan und Staatsfeind keine endgültigen Zahlen.
In den Vereinigten Staaten Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 9. September 2011):Box Office Vereinigte Staaten, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Der Soldat James Ryan$ 216.540.9092.Armageddon – Das jüngste Gericht$ 201.578.1823.Verrückt nach Mary$ 176.484.6514.Das große Krabbeln$ 162.798.5655.Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden$ 161.491.6466.Dr. Dolittle$ 144.156.6057.Rush Hour$ 141.186.8648.Deep Impact$ 140.464.6649.Godzilla$ 136.314.29410.Patch Adams$ 135.026.902
Weltweit Die zehn weltweit erfolgreichsten Filme nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 9. September 2011):Box Office weltweit, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Armageddon – Das jüngste Gericht$ 553.709.7882.Der Soldat James Ryan$ 481.840.9093.Godzilla$ 379.014.2944.Verrückt nach Mary$ 369.884.6515.Das große Krabbeln$ 363.398.5656.Deep Impact$ 349.464.6647.Mulan$ 304.320.2548.Dr. Dolittle$ 294.456.6059.Shakespeare in Love$ 289.317.79410.Lethal Weapon 4$ 285.444.603
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 18. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Titanic von James Cameron Bestes Musical/Komödie: Besser geht’s nicht von James L. Brooks Bester Schauspieler (Drama): Peter Fonda in Ulee’s Gold Beste Schauspielerin (Drama): Judi Dench in Ihre Majestät Mrs. Brown Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Jack Nicholson in Besser geht's nicht Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Helen Hunt in Besser geht's nicht Bester Nebendarsteller: Burt Reynolds in Boogie Nights Beste Nebendarstellerin: Kim Basinger in L.A. Confidential Bester Regisseur: James Cameron für Titanic Cecil B. DeMille Award: Shirley MacLaine
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Oscar
Die Oscarverleihung findet am 23. März im Shrine Auditorium in Los Angeles statt. Moderator ist Billy Crystal
Bester Film: Titanic von James Cameron und Jon Landau Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson in Besser geht’s nicht Beste Hauptdarstellerin: Helen Hunt in Besser geht's nicht Bester Regisseur: James Cameron für Titanic Bester Nebendarsteller: Robin Williams in Good Will Hunting Beste Nebendarstellerin: Kim Basinger in L.A. Confidential Bester fremdsprachiger Film: Karakter von Mike van Diem Ehrenoscar: Stanley Donen
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Filmfestspiele von Cannes
Das Festival beginnt am 13. Mai und endet am 24. Mai. Die Jury unter Präsident Martin Scorsese vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Die Ewigkeit und ein Tag von Theo Angelopoulos Bester Schauspieler: Peter Mullan in Mein Name ist Joe Beste Schauspielerin: Élodie Bouchez und Natacha Régnier in Liebe das Leben Beste Regie: John Boorman für Der General Großer Preis der Jury: Das Leben ist schön von Roberto Benigni
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Internationale Filmfestspiele Berlin
Das Festival beginnt am 11. Februar und endet am 22. Februar. Die Jury unter Präsident Ben Kingsley vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Central Station von Walter Salles Bester Schauspieler: Samuel L. Jackson in Jackie Brown Beste Schauspielerin: Fernanda Montenegro in Central Station Bester Regisseur: Neil Jordan für Der Schlächterbursche
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Filmfestspiele von Venedig
Das Festival beginnt am 3. September und endet am 13. September. Die Jury unter Präsident Ettore Scola vergibt folgende Preise:
Goldener Löwe: So haben wir gelacht von Gianni Amelio Bester Regisseur: Emir Kusturica für Schwarze Katze, weißer Kater
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Europäischer Filmpreis
Die Verleihung findet am 4. Dezember in Berlin statt. Moderatoren sind Carole Bouquet und Mel Smith
Bester Film: Das Leben ist schön von Gianluigi Braschi und Elda Ferri Bester Hauptdarsteller: Roberto Benigni in Das Leben ist schön Beste Hauptdarstellerin: Élodie Bouchez und Natacha Régnier in Liebe das Leben Beste Kamera: Adrian Biddle für Der Schlächterbursche Besters Drehbuch: Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht von Peter Howitt
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Deutscher Filmpreis
Die Verleihung findet am 6. Juni in Berlin statt. Moderator ist Joachim Fuchsberger
Bester Film: Comedian Harmonists Bester Hauptdarsteller: Ulrich Noethen in Comedian Harmonists Beste Hauptdarstellerin: Katja Riemann in Die Apothekerin Bester Nebendarsteller: Peter Lohmeyer in Zugvögel … Einmal nach Inari Beste Nebendarstellerin: Meret Becker in Comedian Harmonists
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César
Die Verleihung findet am 28. Februar in Paris statt. Moderatorin ist Juliette Binoche
Bester Film: Das Leben ist ein Chanson von Alain Resnais Bester Hauptdarsteller: André Dussollier in Das Leben ist ein Chanson Beste Hauptdarstellerin: Ariane Ascaride in Marius und Jeannette – Eine Liebe in Marseille Bester Nebendarsteller: Jean-Pierre Bacri in Das Leben ist ein Chanson Beste Nebendarstellerin: Agnès Jaoui in Das Leben ist ein Chanson Bester Regisseur: Luc Besson für Das fünfte Element Bester ausländischer Film: Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten von Mark Herman
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British Academy Film Award
Die Verleihung findet am 19. April im Grosvenor House Hotel, London statt.
Bester Film: Ganz oder gar nicht von Uberto Pasolini Bester nicht-englischer Film: Lügen der Liebe von Gilles Mimouni Bester Hauptdarsteller: Robert Carlyle in Ganz oder gar nicht Beste Hauptdarstellerin: Judi Dench in Ihre Majestät Mrs. Brown Bester Nebendarsteller: Tom Wilkinson in Ganz oder gar nicht Beste Nebendarstellerin: Sigourney Weaver in Der Eissturm
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Sundance
Das Festival begann am 15. Januar und endete am 25. Januar.
Beste Dokumentation: Die Farm von Jonathan Stack, Liz Garbus und Frat House von Todd Phillips Bestes Drama: Slam von Marc Levin Bester Regisseur (Doku): Julia Loktev für Der Aufprall Bester Regisseur (Drama): Darren Aronofsky für Pi Publikumspreis (Doku): Jeffrey Dupre für Out of the Past Publikumspreis (Drama): Chris Eyre für Smoke Signals
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New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Der Soldat James Ryan von Steven Spielberg Beste Regie: Terrence Malick für Der schmale Grat Bester Hauptdarsteller: Nick Nolte in Der Gejagte Beste Hauptdarstellerin: Cameron Diaz in Verrückt nach Mary Bester Nebendarsteller: Bill Murray in Rushmore Beste Nebendarstellerin: Lisa Kudrow in The Opposite of Sex – Das Gegenteil von Sex Beste Kamera: John Toll für Der schmale Grat Bester ausländischer Film: Das Fest von Thomas Vinterberg
National Board of Review
Bester Film: Gods and Monsters von Bill Condon Beste Regie: Shekhar Kapur für Elizabeth Bester Hauptdarsteller: Ian McKellen in Gods and Monsters Beste Hauptdarstellerin: Fernanda Montenegro in Central Station Bester Nebendarsteller: Ed Harris in Die Truman Show Beste Nebendarstellerin: Christina Ricci in The Opposite of Sex – Das Gegenteil von Sex Bestes Schauspielensemble: Happiness von Todd Solondz Bester fremdsprachiger Film: Central Station von Walter Salles
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: Der Soldat James Ryan von Steven Spielberg Beste Regie: Steven Spielberg für Der Soldat James Ryan Bester Hauptdarsteller: Ian McKellen in Gods and Monsters Beste Hauptdarstellerin: Fernanda Montenegro in Central Station und Ally Sheedy in High Art Bester Nebendarsteller: Bill Murray in Rushmore und Billy Bob Thornton in Ein einfacher Plan Beste Nebendarstellerin: Joan Allen in Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein Bester fremdsprachiger Film: Das Fest von Thomas Vinterberg
Jupiter
Bester Film international: Im Körper des Feindes von John Woo Bester deutscher Film: Knockin’ on Heaven’s Door von Thomas Jahn Bester Regisseur international: John Woo für Im Körper des Feindes Bester deutscher Regisseur: Helmut Dietl für Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief Bester Darsteller international: Nicolas Cage für Con Air und Im Körper des Feindes Bester deutscher Darsteller: Til Schweiger in Knockin’ on Heaven’s Door Beste Darstellerin international: Jodie Foster in Contact Beste deutsche Darstellerin: Katja Riemann in Bandits
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Robert Wise Amanda: Rache für meine Tochter von Carl Jørgen Kiønig (Bester norwegischer Film), Titanic von James Cameron (Bester ausländischer Film) American Comedy Awards: Jack Nicholson in Besser geht’s nicht (Lustigster Hauptdarsteller), Helen Hunt in Besser geht’s nicht (Lustige Hauptdarstellerin), Rupert Everett in Die Hochzeit meines besten Freundes (Lustigster Nebendarsteller), Joan Cusack in In & Out (Lustigste Nebendarstellerin) American Society of Cinematographers Award: John Toll für Der schmale Grat Australian Film Institute Award: The Interview von Craig Monahan (Bester australischer Film), L.A. Confidential von Curtis Hanson (Bester ausländischer Film) British Independent Film Awards 1998: Mein Name ist Joe (Bester britischer Film) und Lügen der Liebe (Bester fremdsprachiger Film) Brussels International Fantastic Film Festival: Lawn Dogs – Heimliche Freunde von John Duigan Chlotrudis Awards: L.A. Confidential von Curtis Hanson David di Donatello: Das Leben ist schön (Bester italienischer Film) und Ganz oder gar nicht (Bester ausländischer Film) Directors Guild of America Award: James Cameron für Titanic, Francis Ford Coppola (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Moritz Bleibtreu für Knockin’ on Heaven’s Door