C Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten Bildergalerien WappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450–1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.Cachedenier (Castanier)Schnait im Remstal, Oßweil (Lkr. Ludwigsburg)FreiherrenUrsprünglich französisches Geschlecht in kurpfälzischen und württembergischen Diensten; Güter in Schnait und in Hebsack. 1713 Aufnahme in die schwäbische Ritterschaft.Alberti, S. 105.Kanton Kocher (1713)Calw, Grafen von, auch KalbGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.CalwGrafenIm 12. Jahrhundert spalteten sich die Nebenlinien Calw-Löwenstein und Calw-Vaihingen ab; dadurch trat der Niedergang infolge Besitzzersplitterung ein. Die drei Linien starben dann schon im 13. Jahrhundert aus.70px|zentriertCapler von Oedheim genannt BautzSchloss Oedheim in Oedheim bei HeilbronnReichsritter, FreiherrenSeit dem 13. Jahrhundert nachweisbar; zuerst Dienstmannen der Herren von Weinsberg; seit dem 15. Jahrhundert in Diensten der Herzöge von WürttembergEdmund von der Becke-Klüchtzner: Der Adel des Königreichs Württemberg. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1879, S. 89.Kanton Odenwaldzentriert|rahmenlos|104x104pxSiebmacherCapollin Graubünden, später UlmAdelige (ab 1481)Das Adelsdiplom erhielten die Capoll 1481 durch Kaiser Friedrich III.; ursprünglich Schweizer, dann Ulmer Geschlecht; Adel im 19. Jahrhundert bestätigt und erneuert.Alberti, S. 108.zentriert|rahmenlos|105x105pxSiebmacherCarl von MühlbachAugsburgAdelige (ab 1598)Erhebung in den Adelsstand 1598; Erneuerung des Adels 1766.Otto von Hefner: Der Adel des Königreichs Bayern. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg 1856, S. 72.Carlin von SommaripaRudersberg (Schlössle Rudersberg)AdeligeNach dem Württembergischen Dienerbuch war Johann Franziskus Carlin v. Sommaripa u. a. Vogt von Blaubeuren. Er war mit Justine Felicitas von Breitschwert verheiratet.Alberti, Band II, S. 739.Chanoffsky von LangendorfChanowitz (bei Pilsen); Langenbrettach ReichsritterWegen ihrem evangelischen Glauben vertrieben, gelangten die Chanowsky im 16. Jhd. nach Württemberg und ließen sich in Langenbrettach nieder (Chanowskysches Schlösschen). Friedrich Ludwig von Chanowsky besaß kurzzeitig die Orte Rißtissen, Wilflingen und die Stadt Ehingen. Aufnahme in die Schwäbische Ritterschaft.Kanton Kocher (1633–1648)zentriert|rahmenlos|219x219pxChanoffsky-Schlösschen in Langenbrettach. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|107x107pxSeylerClengelReichsritterJohann Caspar von Clengel erwarb durch Heirat mit Sidonie von Wollmershausen Burg Amlishagen mit einem Teil an Hengstfeld neben weiteren Besitzungen (Bartholomä), später noch das Gut Hirrlingen.Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 111Kanton Kocher (1731–1746)zentriert|rahmenlos|116x116pxAlbertiClosenursprünglich Bayern, Stuttgart-Mühlhausen (Alte Burg)FreiherrenStephan von Closen vereinigte die zersplitterte Herrschaft Mühlhausen bei Stuttgart zwischen 1620 und 1632 wieder in seiner Hand. 1721 verkaufen die Brüder Max, Urban und Karl von Closen die Herrschaft an den Marquis Marc Beauvau de Craon. Im 19. Jhd. erloschenKanton Neckar-Schwarzwald (wg. Mühlhausen) Kanton Kocher (1629–1764)zentriert|rahmenlos|101x101pxSiebmacherGrafen von Comburg-RothenburgComburgGrafen Stifter des Klosters Comburg 70px|zentriertConzelmann (Cunzelmann)Ulm, Augsburg, BuchhornPatrizier AdeligeUlmer Parizier, erstmals 1301 erwähnt mit Ulrich und Rudolf Conzelmann, Parteigänger Kaiser Ludwig des Bayern.Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 39. Die Conzelmann wurden bereits früh in Urkunden neben Adeligen erwähnt.Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 114.zentriert|rahmenlos|86x86pxSeylerCoray von den Säbelnin GraubündenAdelige, ReichsritterJohann von Coray trat im 17. Jahrhundert in württembergische Dienste; Aufnahme in die schwäbische RitterschaftAlberti, S. 113.Kanton Neckar (ab 1677) Kanton Schwarzwaldzentriert|rahmenlos|119x119pxSeylerCotta von CottendorfTübingenEhrbare, Adelige (ab 1420), Freiherren (ab 1822)Adelsstand für Bonaventura Cotta 1420 durch Kaiser Sigismund; Adelsstand anerkannt 1817 durch König Wilhelm I. von Württemberg. Im Raum Heilbronn begütert (Cotta’sche Villa) sowie Rittergüter Hipfelhof, Plettenberg (Dotternhausen) und Burg Wenzelstein bei Rottweil.Edmund von der Becke-Klüchtzner: Der Adel des Königreichs Württemberg. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1879, S. 91.zentriert|rahmenlos|185x185pxJohann Friedrich Freiherr Cotta von Cottendorf. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|108x108pxTyroffCrailsheim (Creilsheim)Crailsheim, Schwäbisch HallEhrbare, Patrizier, Adelige, FreiherrenFränkisches Adelsgeschlecht; Siebmacher (1705) zählt die von Crailsheim zu den ehrbaren Geschlechtern von Schwäbisch Hall.Kanton Steigerwaldzentriert|rahmenlos|103x103pxSiebmacherCranzin Franken, später AugsburgAdelige, PatrizierWegen Wappengleichheit wohl ein Zweig einer fränkischen Familie, die früh ihren Stammsitz verlassen hatte; ein Heinrich Cranz wird in Augsburg bereits 1366 genannt.Paul von Stetten: Geschichte der Adeligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg. 1762, S. 129.zentriert|rahmenlos|102x102pxSiebmacherCroariaJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 379fursprünglich Italien, Konstanznobili, PatrizierPatrizier aus Konstanz, oft mit oberschwäbischen und ravensburgischen Geschlechtern verschwägert; im 17. Jh. erloschen; Hornstein (1501–1510)Gesellschaft zum Esel 70pxSiebmacher
Einzelnachweise
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