F Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten Bildergalerien WappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450–1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.FaulhaberUlmPatrizier, Adelige (ab 1713)Wappenbrief 1601 für den Mathematiker Johannes Faulhaber; dessen Enkel, der Offizier Johann Matthäus von Faulhaber (1670–1742) wurde 1713 für seine Verdienste um die Verteidigung Ulms im Spanischen Erbfolgekrieg von Kaiser Karl VI. geadelt.Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 292.zentriert|rahmenlos|128x128pxTotenschild im Ulmer MünsterFellbach Fellbach bei StuttgartHerrenOrtsadelige von 1257 bis 1351 nachweisbarFesenmayr (Vesenmayr)AugsburgPatrizier, Adelsstand seit 16251433 mit Georg Vesenmayr erstmals erwähnt; 1625 Nobilitierung von Johann Christoph Fesenmayr durch Kaiser Ferdinand II.; 1730 mit Carl Ferdinand von Fesenmayr erloschenzentriert|rahmenlos|105x105pxSiebmacherFetzer von OckenhausenGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.OggenhausenReichsritterWilhelm Fetzer von OckenhausenLeitbrackenIngeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von SchwabenGesellschaft mit dem Esel Kanton Neckar-Schwarzwald (1614), wegen Gärtringen Kanton Kocher (1542–1629), wegen Oggenhausen 70px|zentriert ScheiblerFeurerSchwäbisch Hall (Feurerburg)PatrizierEines der Sieben-Burgen-Geschlechter in Schwäbisch Hall; später auch in anderen Orten ansässig; Berchtold Feurer 1415 Bürgermeister in Schwäbisch Hallzentriert|rahmenlos|103x103pxSiebmacherFeyerabendHeilbronnPatrizier, Adelige (ab dem 17. Jhd.)Stephan Feyerabend war Advokat und Syndikus der Kraichgauischen Ritterschaft;Seyler, S. 88. Johann David Feyerabend wurde am 9. November 1693 von Kaiser Leopold I. in den rittermäßigen Adelsstand erhoben.Seyler, S. 156.FeyerabendSchwäbisch HallPatrizierHeinrich Feyerabend und sein Sohn Joseph, Chorherr zu Comburg, erhielten von Kaiser Maximilian I. einen Wappenbrief am 4. Oktober 1515. Nach Seyler verwandt mit den F aus Heilbronn.zentriert|rahmenlos|100x100pxSiebmacherFeyerabend Schwäbisch GmündPatrizierMit Hermann Feyerabend erstmals 1399 erwähnt; Lorenz Feyerabend verkaufte 1405 seinen Grundbesitz in Dewangen und spendete den Erlös dem Gmünder Spital; 1408 erwarb Hermann Feyerabend das Kirchenpatronat von Weiler von den Herren von Lauchheim.Seyler, S. 88.Fischer von FilseckSchloss Filseck (bei Göppingen)Reichsritter1647 fiel Schloss Filseck durch Heirat an den deutsch-baltischen Edelmann Matthäus Georg Fischer von Rob, der sodann in die Schwäbische Ritterschaft aufgenommen wurde. Kanton Kocher (1647–1707)zentriert|rahmenlos|89x89pxAlbertiFingerlinUlmPatrizier, Adelige, Reichsritter (ab 1770)Die Herren Johann, Georg und Jakob Fingerlin erhielten 1490 von Kaiser Maximilian I. einen Wappenbrief. Verschwägert mit den Baldinger, Besserer, Krafft und Schad; 1770 Ritterdiplom.Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 293.zentriert|rahmenlos|100x100pxSiebmacherFirstDer Landkreis Tübingen, Band II, S. 507ffBurg First bei ÖschingenRittererwähnt 1288, erloschen 1561Leitbracken 70px|zentriert ScheiblerFlehingenFlehingenHerren Reichsrittervon 1396 bis 1637 als Lehen der Pfalz an die Herren von Flehingen, nach deren Aussterben an die Grafen von Wolff-Metternich. die Verwandtschaft mit den im 18. Jahrhundert zum Ritterkreis Schwaben gehörenden Reichsrittern von Flehingen ist nicht eindeutigLeitbrackenRitterkreis Schwaben (gilt für die Reichsritter im 18. Jahrhundert) 70px|zentriert SiebmacherFleiner von AltenburgBurgstall Altenburg (Bad Cannstatt)RitterIm 13. Jahrhundert erwähnt; vermutlich ursprünglich aus Flein; nach der Zerstörung der Stammburg im Jahre 1287 Umzug nach Burg Hohenscheid und Namenswechsel zu von Hohenscheid.zentriert|rahmenlos|86x86pxAlbertiFlochbergBurg Flochberg bei BopfingenEdelfreievon 1270 bis 1340 belegtscheint auch in Trochtelfingen gesessen zu sein 70px|zentriertFlockenbachBurg Flockenbach AdeligeDie von Flockenbach sollen im 14. Jahrhundert ausgestorben sein; unter den Mönchen des Klosters Weißenau findet man einige Nobiles de Flockenbach; Reste der Stammburg wurden nach 1830 abgebrochen.Beschreibung des Oberamts Tettnang, S. 237.zentriert|rahmenlos|94x94pxSiebmacherFlügelauWasserburg FlügelauGrafenGraf Kraft von Flügelau (Chrafto comes de Flugelawe) 1240 erwähnt. Anfang des 14. Jahrhunderts im Mannesstamm erloschenzentriert|rahmenlos|109x109pxSeylerFrauenbergBurg Frauenberg (Stuttgart-Feuerbach); Unteres Schloss (Talheim)ReichsritterGesellschaft mit dem EselAndreas Ranft: Adelsgesellschaften; Thorbecke Verlag GmbH, Sigmaringen, 1994 Kanton Neckar-Schwarzwald Kanton Kocher wegen des Unteren Schlosses in Talheim 70px|zentriert SiebmacherFreherAugsburgAdelige (ab 1588)Pfalzgraf Johann Kasimir erteilte durch Diplom am 1. Oktober 1588 seinem Kanzler Dr. jur. Marquard Freher aus Augsburg und seinen zwei Söhnen Marquard Friedrich und Paulus den Adelsstand und eine Wappenbesserung.Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener bayerischer Adel. Teil III. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg, S. 173.zentriert|rahmenlos|96x96pxSiebmacherFreyberg von EisenbergBurg Eisenberg und Gemeinde EisenbergReichsritter FreiherrenConradt Sigmundt von Freyberg-Eisenberg zu Wellendingen auch: Freyberg zu Aulfingen und Wellendingen (Reichsritter) im Kanton HegauLeitbrackenKanton Kocher (wegen Teilen von Wäschenbeuren(1662 erworben, Beihingen 1534–69), Neidlingen (1557–94), Salach (1608–65), Steinbach (1608–53)) Kanton Neckar-Schwarzwald (wegen Wellendingen (seit 1609)) Kanton Hegau (wegen Worndorf (18. Jahrhundert) und Aulfingen (16.–18. Jahrhundert)) Kanton Donau (wegen Allmendingen (1593), Altheim (1512), Griesingen (1503), und Öpfingen, Hürbel, Knöringen mit Wiblishausen, Landstrost mit Offingen (1659), Waldkirch (1506) und Justingen (1670er Jahre)). 140px Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Hans von Freiberg Nr. 36 weitere Bilder hier 70px|zentriert ScheiblerFreyberg, Linie HohenaschauLinie erloschen 1606Leitbracken 70px|zentriertIngeram CodexFrickhinger (Frickinger)Dischingen-Frickingen, ab dem 14. Jahrhundert Nördlingen, ab dem 15. Jahrhundert auch AugsburgPatrizierWahrscheinlich aus einem Niederadelsgeschlecht aus Frickingen (Gem. Dischingen) hervorgegangen. Die Frickhinger (erstmals erwähnt um 1330) sind eines der ältesten Patriziergeschlechter Nördlingens. Zweige bestanden in Augsburg u. Ulm. Andreas Frickinger († 1477) war Bürgermeister (Stadtpfleger) von Augsburg. Landgüter bei Ellwangen (Herrgottsweiler bei Zöbingen) u. Utzmemmingen (Sommerfeld bei Mörtinger Höfe, Altgemeinde Schweindorf). Das Geschlecht hat sich jedoch nie in eine Adelsvereinigung immatrikuliert.Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 200.zentriert|rahmenlos|90x90pxSiebmacherzentriert|rahmenlos|96x96pxzentriert|rahmenlos|131x131pxFriedingen„nicht mit letzter Sicherheit“ (Der Landkreis Konstanz)Von Friedingen. In: Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 1, S. 394–398 (digi.ub.uni-heidelberg.de).Der Landkreis Konstanz, Band IV, ISBN 3-7995-6184-6, S. 176 ff.FriedingenEdelfreie, RitterMannesstamm erloschen 1568Leitbracken 70px|zentriert Ingeram-Codex70px|zentriert Scheibler(Alt) FriedingenSeit etwa 1410 führten Angehörige des Geschlechts von Friedingen dieses Wappen (zusätzlich oder alternativ zum obigen „Löwenwappen“); der Anlass hierfür ist unklar.Siehe auch Leopold Stierle: Herren von Friedingen, die das Wappen Alt-Friedingen geführt haben, Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 36 (2000).Leitbracken 70px|zentriertIngeram-CodexFronhofenBurg Fronhofen bei Bissingen (Bayern)ReichsritterVerwandt mit den Diemantstein (s. o.), wahrscheinlich bereits im 12. Jahrhundert erloschen und von den Hohenburger übernommen; lt.Siebmacher Schwäbisch die Herrschaft wurde später von anderen Adelsgeschlechtern übernommen, z. B. den Grafen von Oettingengilt für die Herrschaft: vermutlich Kanton Kocher (wie Diemantstein und Hochburg) Kanton Altmühl des Ritterkreises Franken 140pxStandort des Burgstalls Fronhofen heute 70px|zentriert SiebmacherFrundsberg (Freundsberg, Fronsberg)Burg Freundsberg bei Schwaz (Tirol), Mindelburg bei Mindelheim (ab 1467)FreiherrenUrsprünglich ein Geschlecht aus Tirol, ab dem 15. Jahrhundert Sitz nach Oberschwaben verlegt. Jörg von Frundsberg († 1528) erlangte als Feldherr unter den Kaisern Maximilian I. und Karl V. hohe Bekanntheit; er führte die deutschen Truppen in der Schlacht von Pavia und nahm König Franz I. von Frankreich gefangen; mit der Reformation evangelisch geworden; 1586 in männlicher Linie erloschen.zentriert|rahmenlos|230x230pxRitter Jörg von Frundsberg, Sieger von Pavia und Freund Martin Luthers. Glasgemälde in der Gedächtniskirche der Protestation zu Speyer. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|88x88pxSiebmacherFryburg, FreiburgOtto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916Von Freiburg. In: Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 1, S. 391–393 ().RottweilPatrizier, Adelsdiplom 1532später auch in Villingen, Überlingen und Memmingen 70px|zentriert SiebmacherFuchsUlmAdeligeDer Arzt Leonhard Fuchs aus dem ostschwäbischen Wemding erhielt durch Kaiser Karl V. den Adel. Sein Sohn Friedrich von Fuchs heiratete Anna von Ehinger in Ulmzentriert|rahmenlos|97x97pxSiebmacherFuggerAugsburgadelig, seit 1504, Graf, seit 1511 Reichsgrafen, (1514, 1525, 1530) Reichsfürsten, (1803)Hans Fugger kommt als Weber nach Augsburg (1367 nachgewiesen), in der nächsten Generation sind die Fugger bereits ratsfähig, Linie Fugger vom Reh geht rasch Bankrott, Fugger von der Lilie mit der Fuggerschen Handelsgesellschaft erfolgreich. Nach 1506 Aufspaltung in zwei Linien, die sich noch weiter verzweigten: Fugger-Babenhausen (und Boos) Fugger-Dietenheim (und Brandenburg) Fugger-Glött-(Oberndorf) Fugger-Kirchberg-Weißenhorn Fugger-Kirchheim Fugger-Mickenhausen Fugger-Nordendorf Fugger-WasserburgKanton Kocher (1560–1803 wegen Niederalfingen und Stettenfels)zentriert|rahmenlos|248x248pxJakob Fugger der Reiche, gemalt von Albrecht Dürer 1519. Weitere Bilder hier. 70px|zentriert SiebmacherFunck von Senftenau Schwäbisch GmündPatrizier, AdeligeWeitverzweigtes Patriziergeschlecht in den Reichsstädten Schwäbisch Gmünd, Memmingen, Nördlingen, Augsburg, Lindau und Kempten. Im 14. Jahrhundert im Besitz der Fröschburg. 1611 Schloss Senftenau bei Lindau erworbenzentriert|rahmenlos|112x112pxSiebmacherFürstenbergBurg Fürstenberg zunächst Stühlingen dann DonaueschingenGrafen; Fürstenstammen von den Grafen von Urach ab beerbten ab 1218 die Herzöge von Zähringen nannten sich zunächst nach Freiburg, ab 1250 nach der Burg FürstenbergLeitbrackenSankt Jörgenschild Teil im Hegau und am Bodensee Schwäbischer BundDie Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten Kanton Hegau Quartier Allgäu-Bodensee des Ritterkreises Schwabens (wegen Kluftern und Efrizweiler) 140px Grenzen Fürstenbergs auf einer Karte des 19. Jahrhunderts weitere Bilder hier 70px|zentriertIngeram-Codex70px|zentriert SiebmacherFurtenbach (Fortenbach)Feldkirch (Vorarlberg)Patrizier, Adelige (ab 1618)Patrizierstand der Reichsstädte Augsburg, Kempten, Leutkirch, Lindau, Memmingen, Nürnberg, Ravensburg und Ulm. 1618 Linie Feldkirch durch Kaiser Matthias geadelt; Adel der Linie Gwick in Württemberg im 19. Jhd. anerkannt.zentriert|rahmenlos|100x100pxSiebmacher

Einzelnachweise

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