Das Wieratal umfasst eine ländliche Gegend im Grenzgebiet von Sachsen und Thüringen. Seinen Namen erhält das Tal vom Bach Wiera, einem Nebenfluss der Pleiße. Vom 1. April 1992 bis zur Auflösung am 6. Juli 2018 gab es die Verwaltungsgemeinschaft Wieratal, deren Aufgaben anschließend die Gemeinde Nobitz übernahm.

Lage und Flussverlauf Das Gebiet Wieratal liegt zwischen Altenburg im Nordwesten und den Städten Waldenburg und Penig an der Zwickauer Mulde im Südosten. In seinem Norden befinden sich der Leinawald und die Talsperre Schömbach. Es erstreckt sich über 54 Quadratkilometer.

Die Quellen der Wiera liegen bei Oberwiera. Nachdem der Bach die Dörfer Niederwiera, Röhrsdorf, Engertsdorf, Frohnsdorf und Langenleuba-Niederhain durchflossen hat, mündet er in die Talsperre Schömbach. Ab dem Ablauf aus der Talsperre fließt der Bach dann unter dem Namen Wyhra weiter der Pleiße zu.

Dörfer des Wieratales

Entlang des Flusslaufes

in der Gemeinde Oberwiera: Oberwiera, Niederwiera, Röhrsdorf in der Gemeinde Nobitz: Heiersdorf, Engertsdorf, Frohnsdorf, Wiesebach Langenleuba-Niederhain

Im Einzugsgebiet der Wiera

in der Gemeinde Schönberg: Pfaffroda, Breitenbach in der Gemeinde Oberwiera: Harthau, Neukirchen, Wickersdorf als Ortsteil von Waldenburg: Schwaben in der Gemeinde Nobitz: Oberarnsdorf, Zumroda, Gähsnitz, Niederarnsdorf, Ziegelheim, Uhlmannsdorf in der Gemeinde Göpfersdorf: Göpfersdorf, Garbisdorf in der Gemeinde Langenleuba-Niederhain: Beiern, Buscha

Östlich neben der Talsperre Schömbach Neuenmörbitz Schömbach

Sehenswertes miniatur|hochkant=3.0|links|Der gekrümmte Eisenbahnviadukt bei Wiesebach

Wiesebacher Brücke über der Talsohle (330 m lang, 17 m hoch, mit 16 Bögen und einer in Europa einzigartig intensiven Krümmung, Eisenbahnverkehr wurde 1995 eingestellt) Leinawald mit dem Penigberg (216 m) Talsperre Schömbach

Kategorie:Tal in Europa Kategorie:Tal in Thüringen Kategorie:Geographie (Landkreis Altenburger Land)