mini|hochkant|Beybladekreisel mini|hochkant|Familien-Beybladekreisel-Wettbewerb 2012 Beyblade (jap. , Bakuten Shoot: Beyblade) ist eine Manga-Serie von Takao Aoki, die mehrere Anime-Verfilmungen nach sich zog. Die international erfolgreiche Serie handelt von Jugendlichen, die Kämpfe mit Kreiseln austragen. Die Kreisel wurden als Merchandise vermarktet. Der Manga und der Anime wurden ab 2008 durch Beyblade: Metal Fusion fortgesetzt.

Spiel Die Wettkampfkreisel Beyblade werden seit 1999 von der Firma Takara Co. in Japan hergestellt und vertrieben. Gleichzeitig wurde zum Verkaufsstart des Spiels mit der Ausstrahlung des Animes im japanischen Fernsehen begonnen. Seit 2002 wird das Spiel von Hasbro auch international verkauft und war von 2000 bis 2005 eines der beliebtesten Spiele weltweit. Dabei wurden weltweit über 100 Millionen Stück verkauft.

Das gleichnamige Spiel wird häufig in einer speziellen, schalenförmigen Arena gespielt, dem sogenannten Beystadium, kann aber auch auf einem anderen Untergrund stattfinden. Ziel ist es, seinen eigenen Kreisel länger als den Kreisel des Gegenspielers in der Arena zu halten. Gewinner ist derjenige, dessen Kreisel sich als letztes in der Arena dreht. Um einen Beyblade zum Rotieren zu bringen, wird ein sogenannter Starter mit einer Reißleine verwendet.

Ein Beyblade besteht im Allgemeinen aus drei Einzelteilen: Dem Attack Ring, der Weight Disk und der Blade Base. Diese werden jeweils nach den Kriterien Angriff, Abwehr und Ausdauer bewertet. Die Einzelteile unterschiedlicher Beyblades lassen sich beliebig kombinieren, wodurch die Gesamtstärke erhöht werden kann.

Manga Die Manga-Serie von Takao Aoki erschien in Japan von September 1999 bis Juli 2004 in Einzelkapiteln monatlich im Manga-Magazin Coro Coro Comic, in dem zur selben Zeit unter anderem auch Rockman.EXE und Hoshi no Kirby veröffentlicht wurden. Der Shōgakukan-Verlag brachte diese Einzelkapitel mit 176 Seiten auch in 14 Sammelbänden heraus.

Der Manga erschien unter anderem auch in Nordamerika, Frankreich, Spanien und Deutschland. In deutscher Übersetzung verlegte Panini Comics 2003 fünf der vierzehn Bände im Label Planet Manga. Wegen schlechter VerkaufszahlenMangas am Ende? In: AnimaniA 03/2004, S. 6. blieb eine Veröffentlichung der restlichen Bände in Deutschland aus.

Der Manga wird seit 2008 durch Beyblade: Metal Fusion fortgesetzt.

Anime Handlung Beyblade Als der Beyblader Tyson Granger seinen Freunden zur Hilfe eilt, weil diese um ihre Beyblades betrogen wurden, trifft er zum ersten Mal auf den mysteriösen Kai Hiwatari. Es stellt sich heraus, dass es sich bei Kai um den Anführer einer Gang handelt, der zudem auch amtierender Beyblade-Regionalmeister ist. Bei einem darauf folgenden Kampf zwischen Tyson und Kai besiegt Kai Tyson mithilfe eines geheimnisvollen Bitbeasts namens Dranzer, das aus Kais Blade auftaucht. Bei BitBeasts handelt es sich um mächtige Geister in Tiergestalt, deren Kraft einigen wenigen Beyblades inne liegt. Auch Tyson kommt bald darauf in den Besitz eines solchen Bitbeasts und bringt es so immerhin zu einem Unentschieden gegen Kai. Währenddessen freundet er sich mit dem in Japan lebenden Amerikaner Max Tate an.

Bei der von dem Beyblade-Verein BBA (Beyblade Battle Association) veranstalteten regionalen Meisterschaft in Tokio erscheint noch ein weiterer starker Beyblader namens Ray Kon aus China. Im Finale treten Kai und Tyson erneut gegeneinander an und Tyson siegt. Nach dem Turnier bilden die vier stärksten Blader Tyson, Kai, Max und Ray die Mannschaft Bladebreakers, die bei der Weltmeisterschaft antreten soll. Der junge Technikfanatiker Kenny unterstützt sie. Die Mannschaft kann das asiatische Team White Tigers und die amerikanische Mannschaft Allstarz besiegen und sich so für die Weltmeisterschaft qualifizieren, obwohl sich der Teamkapitän Kai häufig distanziert zeigt.

Auch in Moskau, wo die Weltmeisterschaft stattfindet, treten neue Probleme auf, als eines Nachts Kai nicht mehr ins Hotel zurückkehrt. Am nächsten Tag steht er auf der Seite ihrer Gegner, den Demolition Boys, die seinem Großvater Voltaire Hiwatari gehören. Voltaire will mithilfe einer kriminellen Organisation und dem Beyblade-Sport die Weltherrschaft an sich reißen. Andere Teams schlägt Kai im Alleingang und stiehlt ihnen skrupellos ihre BitBeasts. Doch als es später zum inoffiziellen Kampf außerhalb des Turniers zwischen den Bladebreakers und Kai kommt, können sie ihn wieder für sich gewinnen. Mit vereinten Kräften treten sie gemeinsam im letzten Kampf gegen die Demolition Boys an und siegen.

Beyblade V-Force Das Weltmeisterschaftsturnier liegt nun weit zurück und die Bladebreakers existieren schon längst nicht mehr. Tyson und Kenny sind die Einzigen, die zusammen geblieben sind. Eine Schulkameradin, Hilary Taichibana, freundet sich mit ihnen an. Dann wird Tyson von dem geheimnisvollen Ozuma angegriffen, der zu dem Beyblade-Team Saint Shields gehört, das die BitBeasts der ehemaligen Bladebreakers stehlen will, um deren Macht auszulöschen. Nachdem Ozuma gesiegt hat, bekommen Tyson und Kenny Nachrichten von Max und Ray, dass sie ebenfalls von mysteriösen Beybladern besiegt worden sind. Auch Kai wird von Dunga aus dem Team Saint Shields an seinem Internat herausgefordert, er geht darauf aber nicht ein, weil er mit dem Beybladen aufgehört hat.

Als Tyson später von einem Blader der Organisation Psykick angegriffen wird kommt Kai ihm zu Hilfe und beide gewinnen den Kampf. Kai wollte von Beybladen und von den Bladebreakers eigentlich nichts mehr wissen, er tritt dem Team dennoch erneut bei, als auch Max und Ray wiederkommen. Psykick besitzen Bitbeasts, die nach den Vorbildern der originalen BitBeasts der Bladebreakers auf cyber-elektronischer Ebene hergestellt wurden. Bevor die Bladebreakers dann am Ende in Zweierteams an der WM teilnehmen können (Tyson mit Max und Kai mit Ray), schließen sie Frieden mit den Saint Shields und schalten Psykick aus.

Im Finale der WM stellt sich plötzlich raus, dass ein neugewonnener Freund der Bladebreakers, Zeo, gar kein Mensch ist, sondern ein Androide. Dieser kämpft mit dem Bitbeast Burning Cerberus gegen Kai und Max und fängt ihre BitBeasts ein. Er glaubt, damit ein echter Mensch zu werden, wie ihm sein Vater eingeflößt hat. In einem harten Finalkampf kann Tyson jedoch Zeo besiegen und die BitBeasts wiederbeschaffen.

G-Revolution Der junge Beyblader Daichi Sumeragi kommt nach Tokio, um Tyson den Weltmeisterschaftstitel streitig zu machen. Außerdem taucht ein Beyblader auf, der sich Jin, der Herr der Stürme nennt. Daichi nistet sich kurzerhand bei Tyson ein, gewinnt die Sympathie seines Großvaters und ist bald darauf nicht mehr abzuschütteln.

Doch bald steht die neue Weltmeisterschaft bevor. Ray und Max entscheiden, dass sie nur Weltmeister werden können, wenn sie Tyson besiegen, weshalb sie das Team verlassen und ihre alten Teams in China und den USA aufsuchen. Nach dem Sieg von Kai und Tyson bei der WM-Qualifikation stellt sich der mysteriöse Jin als Hiro, Tysons lang vermisster großer Bruder, heraus. Er wird der Trainer der Bladebreakers. Doch schon nach kurzer Zeit verschwindet Kai und taucht erst bei der WM als neues Mitglied der Blitzkrieg Boys auf. Wie Max und Ray hat auch er sich letztendlich für ein anderes Team entschieden, um an sein seit der letzten Weltmeisterschaft offen stehendes Spiel gegen Tyson zu kommen. Daichi und Tyson haben sich nun als Partner zusammengefunden. Während der WM stehen sich die alten Bladebreakers wie Feinde gegenüber, bis feststeht, dass im Finale Blitzkrieg Boys gegen Tysons neues Team BBA Revolution kämpfen. Tyson kann seinen Titel nach einem knappen Sieg behalten.

Doch bereits kurze Zeit nach der Weltmeisterschaft taucht Boris auf und vertreibt mit seiner Beyblade-Organisation BEGA die BBA. Tyson entschließt sich, die BEGA-Team zu bekämpfen und hat Max und Ray an seiner Seite. Auch Kai taucht wieder auf, doch dieser stellt sich auf die Seite der BEGA. Tysons Bruder Hiro trainiert das BEGA-Team. Als Kai während der Auswahlspiele innerhalb der BEGA vom besten BEGA-Spieler Brooklyn geschlagen wird, zieht er sich zurück. Schließlich kommt der Tag, an dem der Kampf der Bladebreakers gegen die BEGA stattfinden soll. Kai findet bei Tala, der zuvor von BEGA-Spieler Garland ebenfalls krankenhausreif gekämpft worden war, einen neuen Blade für Dranzer, den Kenny ihm hinterlassen hat. Er kommt zum Turnier und soll gegen BEGA-Blader Garland antreten, doch fordert er Revanche gegen Brooklyn. Kai gewinnt, bricht jedoch danach zusammen. Kai hat für diesen Sieg sein Bitbeast Dranzer geopfert. Den letzten Kampf spielt Tyson und siegt, womit er die BBA zurück an die Macht bringt. Allerdings hat dieses allerletzte Spiel zwischen Tyson und Brooklyn die völlige Zerstörung der Stadt Tokio zur Folge. Am Ende tragen Kai und Tyson noch ein Freundschaftsmatch aus, bei dem Dranzer wieder erscheint.

Charaktere Tyson Granger (木ノ宮タカオ, Kinomiya Takao) handelt oft stur und unüberlegt. Jedoch ist er bereit, alles für seine Freunde zu tun, die wie eine Familie für ihn sind. An ihm ist im Verlaufe der Geschichte die stärkste Entwicklung festzustellen, mit zunehmendem Alter wird er ernsthafter und selbstbewusster. Seine Mutter (Mary) starb, als er noch klein war, sein Vater ist Archäologe. Tyson lebt in Japan in einem großen Dojo-Anwesen bei seinem Großvater, der ihn mit allen Mitteln im Kendō zu unterweisen versucht. Zu Beginn der Serie erhält er aus einer alten Familiekatana das Bitbeast Dragoon (im Original: Seiryuu). Sein Vater macht Ausgrabungen in China, bei denen sein Bruder Hiro meistens dabei ist. Im Manga trifft er dort auch auf Ray und kann ihn überreden, an dem Turnier in Japan teilzunehmen. Im Manga erfährt man außerdem, dass Tyson einen Sohn namens Makoto hat, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht und ebenfalls an einigen Turnieren teilnimmt. Max Tate (水原 マック, Mizuhara Makkusu) zieht am Anfang der ersten Staffel nach Japan, wo sein Vater ein Geschäft für Beyblade-Ersatzteile führt. Seine Mutter lebt in New York, wo sie das Team All Starz. leitet und die Beyblades erforscht. Max ist der Sonnenschein der Gruppe und nur schwer zu reizen. Er geht nie ohne eine Strategie in einen Kampf. Meist hat er mit dem Element Wasser zu tun, wie schon sein Name sagt (Mizu = Wasser). Sein Bitbeast ist deshalb ein Schildkröten-Bitbeast namens Draciel (im Original: Genbu). Ray Kon (金李, Kon Rei), ein Chinese und ausgebildeter Zen-Meister, war in seiner Heimat einst Mitglied des White-Tiger-Beybladerteams, bis er es heimlich verließ, um die Welt zu entdecken. Dabei ließ er das Tiger-BitBeast Drigger (im Original: Byakko) mitgehen, welches er von dem Großvater seines Teamkollegen (Lee) erhalten hatte, womit er den Zorn seines alten Teams anheizte und später in der Serie nicht mehr im Guten auf sie trifft. Doch am Ende der ersten Staffel besiegt er sein altes Team und verträgt sich wieder mit ihnen. Die White Tigers brachten sich das Beybladen selbst bei, da sie aus einem kleinen chinesischen Dorf am Rande der Zivilisation kommen. Ray hat ein freundliches Wesen und ist der Realist der Gruppe, ist ehrgeizig, streng gegenüber seinen Teamkameraden und einer der wichtigsten Freunde Tysons. Am Ende des Mangas hat er mit Mariah eine Tochter, Rin.