Ab Abflugring, Flughafen Der Abflugring umfasst sowohl einen Teil der Schnellstraße B 43 als auch die Hochstraße vor Terminal 1 des Flughafens, von der aus man in den Abflugbereich (Ebene 2) gelangt.
Abtsgäßchen, Sachsenhausen 1893 trat die Familie Abt ihr Grundstück zum Bau dieser Straße ab.
mini|hochkant|Andreas Achenbach Achenbachstraße, Sachsenhausen Andreas Achenbach (1815–1910), Maler und Radierer, war 1837–1838 im Städel tätig. Dort hängt auch eines seiner Bilder.
Ackermannstraße, Gallus Wilhelm Heinrich Ackermann (1789–1848), Pädagoge und Pestalozzischüler, lehrte an der Musterschule. Die Schule in dieser Straße trägt seinen Namen.
Adalbert-Stifter-Straße, Ginnheim Adalbert Stifter (1805–1868), österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge.
Adalbertstraße, Bockenheim, früher Schöne Aussicht Adalbert Hengsberger (1853–1923) war der letzte Bockenheimer Bürgermeister vor der Eingemeindung nach Frankfurt.
Adam-Heinstadt-Straße, Nieder-Eschbach Adam Heinstadt (1915–1981), Pfarrer der Gesamtpfarrei Ober-Erlenbach, ließ 1966/67 die Kirche St. Stephanus in Nieder-Eschbach erbauen.
Adam-Leis-Straße, Heddernheim Adam Leis (1892–1942), Gärtner und Mitglied der KPD. Wurde vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und in Frankfurt-Preungesheim hingerichtet.
Adam-Opel-Straße, Fechenheim Adam Opel (1837–1895), Gründer der Adam Opel AG. Diese begann als Nähmaschinenfabrik, stellte dann Fahrräder her und startete 1898 mit der Automobilproduktion.
Adam-Riese-Platz und Adam-Riese-Straße, Gallus Adam Ries (1492–1559), deutscher Mathematiker. Volkstümlich ist die Redewendung „nach Adam Riese“, was besagt, dass etwas mathematisch korrekt ist.
Adelheidstraße, Eckenheim Nach dem Namen einer Gräfin aus dem Geschlecht der Hanauer, zu deren Herrschaft auch Eckenheim gehörte.
Adelonstraße, Höchst Andreas Adelon, Höchster Bürgermeister von 1860 bis 1869. Es gelang ihm 1863, dass sich dort die Farbwerke Hoechst ansiedelten, die den wirtschaftlichen Aufschwung zu einer Industriestadt nachhaltig prägten.
Adickesallee, Nordend-West Franz Adickes (1846–1915) war 22 Jahre lang Oberbürgermeister von Frankfurt und einer der bedeutendsten Inhaber dieses Amtes.
Adlerflychtplatz, -straße, Nordend-West Eine berühmte Frankfurter Familie schwedischer Herkunft. Die bekanntesten Familienmitglieder sind der „Ältere Bürgermeister“ Johann Christoph von Adlerflycht (1729–1786), der Jurist Justinian von Adlerflycht (1761–1831) und seine Gattin Elisabeth von Adlerflycht.
Adolf-Haeuser-Straße, Höchst Adolf Haeuser (1857–1938) war Generaldirektor der angrenzenden Farbwerke Hoechst. Zusammen mit seiner Frau Luisa gründete er Stiftungen für Kunst und Kultur in Frankfurt, Forschung in den Naturwissenschaften und für bedürftige Mitbürger.
Adolf-Leweke-Straße, Eckenheim Der christliche Gewerkschafter Adolf Leweke (1891–1970) war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitbegründer der Frankfurter CDU.
Adolf-Meyer-Straße, Kalbach-Riedberg Adolf Meyer (1881–1929), Architekt, zeitweise Büroleiter und Partner von Walter Gropius, Lehrer und Meister des Bauhauses in Weimar. Wirkte als Baurat beim Projekt Neues Frankfurt und als Dozent an der Städelschule. Entwarf diverse Frankfurter Bauten.
Adolf-Miersch-Straße, Niederrad Adolf Miersch (1887–1955), war letzter Bürgermeister in Fechenheim (1926), das 1928 nach Frankfurt eingemeindet wurde. Dort übernahm er das Tiefbauamt, später auch das Hochbauamt. Als Stadtplaner entwickelte Adolf Miersch nach 1946 den Generalbebauungsplan der Frankfurter Innenstadt. Ehrenbürger der Universität.
Adolf-Reichwein-Straße, Dornbusch Adolf Reichwein (1898–1944), deutscher Pädagoge, Wirtschaftswissenschaftler und Kulturpolitiker der SPD. Widerstandskämpfer, 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Adolfstraße, Niederrad Herzog Adolf von Nassau (1817–1905), wurde 1890 Großherzog Adolf I. von Luxemburg.
Adolph-Prior-Straße, Sossenheim Adolph Prior (1826–1896), Stadtverordnetenvorsteher von 1871 bis 1873.
Adolph-von-Holzhausen-Park, Nordend Rittmeister Adolph von Holzhausen (1866–1923), letzter Angehöriger der Patrizierfamilie Holzhausen, war kinderlos und vermachte seinen weitläufigen Park der Stadt Frankfurt. Von dem riesigen Areal ist heute nur noch ein Achtel Park, der Rest bebaut.
Aennchengasse, Altstadt Ein kleines Sackgässchen in der 1944 vernichteten Altstadt, das westlich vom Trierischen Plätzchen (heute ein Teil der Hasengasse) abzweigte und zum Maulbeerhof führte, etwa im Bereich der heutigen Kleinmarkthalle.
Affengasse, Altstadt Winziges Seitengässchen der Schnurgasse, der heutigen Berliner Straße, lag im Bereich von deren südlichem Bürgersteig, zwischen Kruggasse und der ehemaligen Neuen Gasse. Der Name dürfte auf ein gleichnamiges Haus zurückgehen.
Affentorplatz, Sachsenhausen-Nord Der Name leitet sich vom Aschaffenburger Tor ab, dem ehemaligen südöstlichen Stadttor Frankfurts. Nach anderen sprachlichen Deutungen könnte dies auch das Offenbacher Tor bedeuten (vom mittelhochdeutschen „ouwe“), die Landstraße führte von hier zum nahen Offenbach. Auch könnte am Tor, so lautet eine andere Deutung, ein Ave-Maria-Gebetstein gestanden haben, welcher sich im Laufe der Zeit zum „Affentor“ wandelte.
Ahrtalstraße, Schwanheim Die Ahr, 86 km langer Nebenfluss des Rheins. Sie entspringt im Eifelort Blankenheim im Ahrgebirge (Nordrhein-Westfalen) und mündet zwischen Sinzig und Remagen in Rheinland-Pfalz in den Rhein.
Airportring, Flughafen Die westliche Umgehungsstraße um den Frankfurter Flughafen.
Al Albanusstraße, Höchst (zuvor Humboldtstraße) Infolge der Eingemeindung nach Frankfurt zur Erinnerung an das ehemalige Benediktinerkloster St. Alban zu Mainz so umbenannt.
Albert-Blank-Straße, Sindlingen Albert Blank (1863–1936), ab 1902 Chef der Finanzverwaltung der Farbwerke Hoechst. Ehrenbürger der Stadt Höchst.
Albert-Einstein-Straße, Nieder-Eschbach Albert Einstein (1879–1955), einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Einsteins Hauptwerk ist die Relativitätstheorie, die das Verständnis von Raum und Zeit revolutionierte. 1921 Nobelpreis für Physik.
Albert-Linel-Straße, Kuhwald (Bockenheim) Albert Linel (1833–1916) war ein Frankfurter Kunstsammler und Mäzen, begraben auf dem jüdischen Friedhof. Er vermachte seine bedeutende Sammlung dem Museum für angewandte Kunst unter der Bedingung, dass sein Name erhalten bliebe. Deswegen überstand diese jüdische Straßenbezeichnung als einzige das Dritte Reich.
Albert-Mangelsdorff-Allee, Praunheim (kurzfristig bestehende und 2012 wieder aufgehobene Straßenbezeichnung) Albert Mangelsdorff (1928–2005) Frankfurter Jazz-Posaunist.
Albert-Schweitzer-Straße, Nieder-Eschbach Albert Schweitzer (1875–1965), evangelischer Theologe, Orgelkünstler, Musikforscher, Philosoph und Arzt. Vielen bekannt geworden als Urwalddoktor, da er in Lambarene/Gabun eine Klinik betrieb. Diverse Schulen in Deutschland sind nach ihm benannt.
Albusstraße, Innenstadt Herkunft unklar. Es gibt mehrere Deutungsversuche. Möglicherweise nach dem vormaligen Besitzer des Anwesens, der Patrizierfamilie Weiß, die ihren Namen in Albus latinisiert hatte.
Alemannenweg, Unterliederbach Die Alemannen, germanischer Volksstamm, besiedelten nach der Völkerwanderung große Teile Süd- und Südwestdeutschlands, des Elsass, der Schweiz und Vorarlbergs. Noch heute werden alemannische Dialekte in Baden-Württemberg und der Schweiz gesprochen. Der Begriff hat sich in vielen Sprachen als Synonym für deutsch erhalten, z. B. im französischen Allemagne oder im türkischen Almanya.
Alexander-Riese-Weg, Heddernheim Alexander Riese (1840–1922). Altertumsforscher, war an Ausgrabungen römischer Funde in Heddernheim maßgeblich beteiligt.
Alexanderstraße, Rödelheim Alexander der Große (356–323 v. Chr.), makedonischer König von 336 bis 323 vor Christus.
Alfred-Brehm-Platz, Ostend Alfred Edmund Brehm (1829–1884), deutscher Zoologe und Schriftsteller. Sein Name wurde durch den Buchtitel Brehms Tierleben zu einem Synonym für populärwissenschaftliche zoologische Literatur. An dieser Stelle liegt der Frankfurter Zoo, populär geworden durch Bernhard Grzimek.
Alfred-Delp-Straße, Sachsenhausen Alfred Delp (1907–1945) deutscher Jesuit und Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wurde in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Alfred-Göbel-Weg, Bergen-Enkheim Alfred Göbel (1874–1952), Arzt, wurde 1903 vom Sanitätsverein Enkheim für den Ortsteil Enkheim als erster praktischer Arzt angeworben. Seine erste Praxis war in der Triebstraße 74. Nach Heirat 1904 und Hausbau 1906 in der Geizengasse 14, zog er nach dort um. Nach der Eingemeindung 1977 wurde diese Adresse nach ihm umbenannt.
Alfred-Kiefer-Weg, Schwanheim Alfred Kiefer (1919–2003), Malermeister, langjähriger Vorsitzender, danach Ehrenvorsitzender des Vereinsrings Goldstein und Sozialbezirksvorsteher.
Alfred-Pfaff-Straße, Seckbach Alfred Pfaff (1926–2008), aus Frankfurt-Rödelheim gebürtiger Fußballer und Fußballweltmeister 1954. Ab 1949 spielte er in der Mannschaft des Oberligisten Eintracht Frankfurt, mit der er 1960 bis ins Finale des Europapokals der Landesmeister gegen Real Madrid gelangte, wo sie dann in einem hervorragenden Spiel mit 3:7 unterlag.
Alfred-Wegener-Straße, Kalbach/Niederursel Alfred Lothar Wegener (1880–1930), deutscher Meteorologe, Polar- und Geowissenschaftler. Als sein wichtigster Beitrag zur Wissenschaft gilt posthum die Theorie der Kontinentalverschiebung.
Alkmenestraße, Preungesheim nicht nach Alkmene, der Mutter des Herakles, sondern nach der Apfelsorte Alkmene benannt
Allendorfer Straße, Eschersheim Allendorf (Lumda), Kleinstadt im Landkreis Gießen
Allerheiligenstraße und Allerheiligentor, Innenstadt nach der 1366 durch Jakob Neuhauß gestifteten Allerheiligenkapelle. Durch das Allerheiligentor drangen 1866 die Preußen nach Frankfurt ein und besiegelten sein Ende als Freie Reichsstadt. siehe auch Neuhaußstraße und Fellnerstraße
Allesinastraße, Sindlingen Karl Franz Allesina (um 1704–1765, unverheiratet), Seidenhändler, dessen Familie aus Oberitalien eingewandert war. Sein Anwesen lag an dieser Straße, an der heute die Villa Meister (Allesinastraße 1) steht.
Allmeygang, Höchst Die Allmey (Allmende) war der gemeinsam genutzte Besitz an Wasser, Wald und Weide. Ehemalige Kuhweide, im Mittelalter „allmey zu den dieffen wegen“. Durch gemeinsame jährliche Begehungen im Mai, den „Allmeygang“, wurden die Grenzen der einzelnen Eigentümer überprüft.
Alois-Brisbois-Weg, Höchst Alois Brisbois (1885–1969), Schlossermeister, Gewerkschaftssekretär und CDU-Stadtverordneter in Frankfurt 1946 bis 1948. Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt 1955.
Alpenroder Straße, Sossenheim Alpenrod, Gemeinde im Westerwaldkreis / Rheinland-Pfalz
Alsfelder Straße, Seckbach Alsfeld, Stadt im Vogelsbergkreis
Altebergsweg, Sachsenhausen Der Alteberg war ein Teil des östlichen Sachsenhäuser Bergs, im Gegensatz zum Neuen Berg oder Mühlberg.
Altebornstraße, Seckbach benannt nach dem Alteborn (Alter Brunnen, „Brünnchen“), einer Quelle, die neben dem Treppenaufgang zwischen Bushaltestelle Atzelberg-Ost und der Straße An der Marienkirche entspringt, am Startpunkt des Quellenwanderweges im Frankfurter Grüngürtel. Alt-Erlenbach, Nieder-Erlenbach
Alte Falterstraße, Griesheim eigentlich Falltorstraße; das selbst zufallende Tor hinderte das Vieh am Verlassen der Weide.Geschichtliches – Alte Falterstraße
Alte Mainzer Gasse, Altstadt Ein schon in einer Sage von 1631 erwähntes Gässchen der Frankfurter Altstadt, die im Bombenhagel des 2. Weltkriegs unterging.
Altenburger Weg, Zeilsheim Altenburg, Kreisstadt des Landkreises Altenburger Land/Thüringen, Skatfreunden bestens bekannt, weil dort dieses deutsche Nationalspiel entstand und Streitfragen auch während der deutschen Teilung dort verbindlich geklärt wurden.
Altenhöferallee, Riedberg Altenhöfe, Anhöhe bei Oberursel, noch zu erkennen sind dort Wallreste aus keltischer Zeit.
Alter Gerichtsplatz, Kalbach-Riedberg