Ba Babenhäuser Landstraße, Sachsenhausen Babenhausen ist eine Stadt südöstlich von Frankfurt.
Bachforellenweg, Gutleutviertel Der Bachforellenweg befindet sich am Westhafen.
Bachmannstraße, Hausen Dr. Johann Heinrich Bachmann (1791–1859), Advokat in Hausen, Stifter des Bachmannschen Legates. Damit konnte der Bau der Hausener Schule finanziert werden.
Bachstelzenweg, Unterliederbach Die Bachstelze, ein kleiner, schwarzer Vogel, der „ziewitt“ macht, ist Namensgeberin dieser Straße.
Bachstraße, Kalbach Nicht der Komponist Johann Sebastian Bach ist Namenspate dieser kleinen Straße, sondern der Kalbach, der die Straße auf ihrer ganzen Länge begleitet.
Bäckergasse, Sachsenhausen In dieser Straße stand früher ein Backhaus.
Bäckerweg, Nordend Die Bornheimer Bäcker sollen diesen Weg als Abkürzung benutzt haben, wenn sie in der Frühe ihre Bäckerkarren zum Markt schoben.
Badstubengasse, Höchst Das Gässchen in der Höchster Altstadt war offenbar Standort einer wichtigen Einrichtung der mittelalterlichen Stadt, des Badehauses, in dem üblicherweise durchaus nicht nur gebadet wurde.
Baeyerstraße, Griesheim Adolf von Baeyer (1835–1917), deutscher Chemiker, ab 1872 Professor, 1905 Nobelpreis für Chemie.
Balduinstraße, Oberrad Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg (um 1285–1354) verhalf 1308 seinem Bruder Heinrich auf den Königsthron und Kaiserthron. Dasselbe wiederholte er 1346 zugunsten seines Großneffen Karl IV. (1316–1378). Er galt als einer der einflussreichsten Diplomaten seiner Zeit.
Barbarossastraße, Bergen-Enkheim Kaiser Friedrich I., genannt Rotbart, italienisch Barbarossa, war der bedeutendste deutsche Kaiser des 12. Jahrhunderts. Überliefert sind mindestens vier Anlässe 1170, 1180, 1184 und 1188, bei denen Barbarossa mit seinem Tross von der Pfalz in Frankfurt zur Pfalz in Gelnhausen über diese Straße des Reiches (Frankfurt-Leipzig) zog. Die Barbarossastraße hieß früher ab/bis Triebstraße Westl. bzw. Östliche Sandstraße.
Barchfeldstraße, Eckenheim nach der kurhessischen Seitenlinie Hessen-Philippsthal-Barchfeld.
Barckhausstraße, Westend Das während des Dreißigjährigen Krieges nach Frankfurt geflüchtete Patriziergeschlecht von Barckhausen betrieb internationalen Großhandel und Bankgeschäfte. Mit Heinrich von Barckhausen starb das Geschlecht 1752 aus.
Barodapfad, Ostend kein Aprilscherz: Benannt 2002 nach dem legendären indischen Elefanten Baroda, der im Frankfurter Zoo von 1959 bis 1984 Dienst schob.
Bartholomäusgasse (ehemals Erbsengasse), Zeilsheim Der Heilige Bartholomäus, einer der zwölf Jünger Jesu, ist Patron des Frankfurter Doms, seine Schädeldecke wird als wertvolle Reliquie im Domschatz verwahrt. Die namenstragende Gasse befindet sich an der gleichnamigen aber deutlich kleineren Gemeindekirche in Frankfurt-Zeilsheim. Ihren alten Namen, Erbsengasse, trägt eine Straße im früher eingemeindeten Frankfurt-Niederursel.
Baruch-Baschwitz-Platz, Rödelheim Baruch Baschwitz (1765–1836), geboren in Frankfurt (Oder), gründete zusammen mit Wolf Heidenheim 1799 in Rödelheim eine Druckerei für hebräische Gebetsliteratur. Nach dem Ausstieg aus dem Unternehmen organisierte er für diverse Fürstenhäuser sogenannte Lotterie-Anleihen sowie ein System von Anleihen mit einem damals sehr niedrigen Zinssatz von 5 Prozent. „Der Israelit“ vom 12. Januar 1922: „Aus der Geschichte der Rödelheimer Juden. (Fortsetzung)“, zitiert in: Alemannia Judaica: „Rödelheim (Stadt Frankfurt am Main), Jüdische Geschichte / Synagoge“, Abruf am 4. Dezember 2020 Die letzten Lebensjahre bis zu seinem Tod verbrachte Baschwitz in Rödelheim.
Basaltstraße, Bockenheim In Bockenheim befanden sich mehrere Basaltsteinbrüche. Basalt ist ein Vulkangestein aus erkalteter Lava, die der Vogelsberg – ein erloschener Vulkan in Mittelhessen – bis nach Frankfurt transportiert hatte. Bereits die Römer bauten hier das Gestein ab und nutzten es zumeist für den Straßenbau (z. B. für die Heerstraße).
Baseler Platz und Baseler Straße (1933–1945 Blücherplatz und Scharnhorststraße), Gutleutviertel/Bahnhofsviertel Die Stadt Basel liegt, von Frankfurt aus betrachtet, am anderen Ende des Oberrheingrabens. Das Viertel wurde in der Zeit des deutschen Kaiserreichs (1871–1918) errichtet und dem Zeitgeist entsprechend waren die Straßen nach den preußischen Militärs Gebhard Leberecht von Blücher und Gerhard von Scharnhorst benannt. Die Umbenennung erfolgte erst nach dem Zweiten Weltkrieg.
Bathgartenweg, Niedereschbach nach den vormaligen Wiesen in diesem Gebiet
Battenberger Weg, Rödelheim Battenberg (Eder), Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das Grafengeschlecht der Battenberger war bereits 1314 ausgestorben, doch durch spätere Adelsverleihung reaktiviert worden. Die englische Linie der Familie nahm 1917 den Namen Mountbatten an.
Batterie, Höchst Unter einer Batterie versteht man im Militärischen eine Einheit aus vier bis acht Geschützen, die hier zur Stärkung der Festung oder Stadtmauer eingesetzt war.
Battonnstraße, Altstadt Johann Georg Battonn (1740–1827), Geistlicher Rat und Kanonikus am Bartholomäusstift, war ein Frankfurter Geschichtsforscher und Verfasser einer Topographie in sieben Bänden (Oertliche Beschreibung der Stadt Frankfurt am Main).
Baustraße, Nordend Eine der ersten Straßen, die nach der Niederlegung der Frankfurter Stadtbefestigung im Nordend entstanden
Baumertstraße, Fechenheim Baumert war Fechenheimer Bürgermeister von 1888 bis 1904.
Baumweg, Nordend Wegen der ehemals schönen Bebaumung so benannt.
Be Bebraer Straße, Fechenheim Bebra, Stadt in Nordhessen, nahe Bad Hersfeld, und vor allem als Eisenbahnknotenpunkt bekannt.
Bechtenwaldstraße, Zeilsheim Bechtenwald, eine Erhebung im westlichen Taunus
Beckergasse, Rödelheim Im Zuge der Eingemeindung Rödelheims nach Frankfurt wurde diese zur Nidda führende Gasse 1910 umbenannt in Am Köstrich.
Beethovenplatz und -straße, Westend Nach Ludwig van Beethoven dürfte wohl in fast jeder deutschen Stadt eine Straße benannt worden sein.
Belchenstraße, Niederrad Der Belchen ist ein 1414 m hoher Berg im Südschwarzwald
Bendelgasse, Heddernheim Flurbezeichnung, Herkunft unbekannt
Bendergasse, Altstadt Die Gasse führt von der Nikolaikirche zum ehemaligen Krautmarkt und war Sitz der Bender, also der Fassbinder (Küfer). Heute befindet sich hier das Langhaus der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
Ben-Gurion-Ring, Niedereschbach und Bonames David Ben Gurion (1886–1973) war Staatsgründer und Ministerpräsident von Israel.
Berger Marktplatz, Bergen-Enkheim Neben Höchst ist Bergen die einzige mittelalterliche Stadt, die ins Frankfurter Stadtgebiet eingemeindet wurde. Wann und von wem Bergen das Marktrecht erhielt, ist unbekannt, dennoch wird der Berger Markt seit langem gefeiert.
Berger Straße, Bornheim und Nordend Benannt nach Bergen, einer ehemaligen Stadt, die heute Teil des Stadtteils Bergen-Enkheim ist. Eine der beliebtesten Einkaufsstraßen der Stadt. Die U-Bahn-Linie U4 folgt der Berger Straße bis kurz vor deren Ende, drei U-Bahnhöfe liegen unter der Straße.
Berger Weg, Seckbach Auch von Seckbach aus führt eine Straße nach Bergen.
Bergesgrundweg, Sachsenhausen Laut einer Urkunde aus 1729 hieß das Gewann aufgrund vieler Quellen „Im Börngens Grund“.
Bergmannweg, Nied Dr.-Ing. Werner Bergmann (1877–1956), von 1919 bis 1924 Leiter des dort angesiedelten Eisenbahn-Ausbesserungswerks, das von 1918 bis 1967 in Betrieb war.
Berkersheimer Weg, Frankfurter Berg und Eschersheim Berkersheim ist ein Frankfurter Stadtteil im Nord-Osten Frankfurts. Der Berkersheimer Weg ist Teil der Römerstraße von Frankfurt-Heddernheim (Römerstadt NIDA) nach Bad Vilbel (Römische Thermen Bad Vilbel).
Berliner Straße, Altstadt Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast die komplette Frankfurter Altstadt, ein einmaliges Ensemble mittelalterlicher Gebäude, zerbombt wurde, war „endlich“ der Weg frei für eine breite Hauptstraße durch die Altstadt. Die Hauptstadt Preußens, dem Frankfurt seit 1866 zwangsweise angehörte, war im Frankfurter Stadtplan bisher ignoriert worden, doch sowjetische Besetzung, Teilung und Blockade weckten nun selbst in Frankfurt Sympathien für die Berliner. Unter Berlins etwa 11.000 Straßennamen gibt es dagegen bis heute keine nach Frankfurt am Main benannte Straße, jedoch eine Schwanheimer und eine Eschersheimer Straße; die dortige Frankfurter Straße bezieht sich auf Frankfurt (Oder).
Bernadottestraße, Heddernheim Benannt nach UNO-Vermittler Folke Bernadotte (1895–1948). Bernadotte ist der Name der seit zweihundert Jahren regierenden Königsfamilie von Schweden. In hohem Ansehen stand auch Lennart Bernadotte Graf von Wisborg (1909–2004), der die Insel Mainau zu einem Blumenparadies machte.
Bernburger Weg, Zeilsheim Bernburg (Saale), Stadt in Sachsen-Anhalt.
Berner Straße, Nieder-Eschbach Es ist etwas überraschend, dass im traditionell Schweiz-freundlichen Frankfurt die nach der Eidgenössischen Hauptstadt benannte Straße in einem zentrumsfernen Gewerbegebiet liegt
Bernhard-Becker-Straße, Nordend-Ost Bernhard Becker (1914–1937), Dekorationsmaler aus Frankfurt; besuchte wie sein Zwillingsbruder Ludwig die Städelschule, engagierte sich in der katholischen Jugendarbeit und wurde als Initiator der „Gruppe Becker“ 1937 von der Frankfurter Gestapo verhaftet. Nach schweren Misshandlungen bei Verhören wurde er zwei Monate später erhängt in seiner Zelle aufgefunden
Bernhard-Grzimek-Allee, Ostend (bis 2007 westlicher Teil der Straße Am Tiergarten) Bernhard Grzimek (1909–1987), Direktor des Zoologischen Gartens von 1945–1974.
Bernhard-Hermkes-Straße, Kalbach-Riedberg Bernhard Hermkes (1903–1995), Architekt und Stadtplaner, anfangs am Stadtplanungsamt Frankfurt beim Projekt Neues Frankfurt, später Lehrer an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. 1955 Professor an der Technischen Hochschule Berlin.
Bernhard-Mannfeld-Weg, Sachsenhausen Bernhard Mannfeld (1848–1925), Maler und Grafiker. Wirkte ab 1895 als Lehrer am Städel.
Bernusstraße, Bockenheim Die Stifterfamilie Bernus, die 1874 die Friedrich-Alexander-Bernus-Stiftung errichtete.
Bert-Brecht-Straße, Nieder-Eschbach Bertolt Brecht (1898–1956), Dramatiker und Lyriker, von 1933 bis 1948 im Exil, 1935 ausgebürgert, starb in Ostberlin.
Bertha-Bagge-Straße, Kalbach/Riedberg Johanna Elisabeth Bertha Bagge (1859–1939), Frankfurter Malerin und Radiererin mit engen Verbindungen zur Kronberger Malerkolonie. Viele ihrer Bilder zeigen Ansichten aus der Frankfurter Altstadt
Bertha-Pappenheim-Weg, Kalbach-Riedberg Bertha Pappenheim (1859–1936), in Wien gebürtige Frauenrechtlerin, jüdische Sozialpionierin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes. Unter dem Pseudonym Anna O. behandelte sie Sigmund Freud als Fallgeschichte für seine Theorie der Hysterie und damit der Psychoanalyse. Sie starb in Neu-Isenburg.
Bertha-von-Suttner-Ring, Sachsenhausen Bertha von Suttner (1843–1914), österreichische Pazifistin und Schriftstellerin (Pseudonym B. Oulot). Sie wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Bertholdstraße, Praunheim Graf Berthold war zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung von Praunheim 1063 Graf des Niddagaues, zu dem Praunheim gehörte.
Bertramstraße, Dornbusch Die Bertramstraße ist benannt nach Heinrich von Bertram, einem Frankfurter Patrizier, der 1660 den mittelalterlichen Kühhornshof erwarb, einen mit Ringgraben und Verteidigungsturm bewehrten mittelalterlichen Gutshof, ein wichtiger Bestandteil der Frankfurter Landwehr. Dort entstand nach dem Zweiten Weltkrieg der Hessische Rundfunk.
Beselerstraße, Ostend Carl Georg Christoph von Beseler (1809–1888), Juraprofessor, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung 1848.
Bessemerstraße, Bergen-Enkheim Sir Henry Bessemer (1813–1898), englischer Ingenieur, konstruierte die Bessemerbirne zur Erzeugung von hochwertigem Stahl. Bildete bis zur Schließung der Eisengießerei Victor Slotosch 1996, die westliche Grenze des Firmengeländes mit Werkswohnhäusern.
Bessie-Coleman-Straße, Flughafen