Wilhelm Martius (* 8. Oktober 1831 in Erlangen; † 28. November 1911 in Leimersdorf) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben Wilhelm Martius besuchte von 1837 bis 1850 die Volks- und Realschule sowie das Gymnasium Erlangen und führte im oberfränkischen Leimershof einen Gutsbetrieb und war politisch aktiv. Er schloss sich den Nationalliberalen an und erhielt am 1. Oktober 1891 für den zum Reichsrat ernannten Abgeordneten Max Freiherr von Lerchenfeld-Aham ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Ab 1899 war er Mitglied der Liberalen Vereinigung und wurde gewählt im Wahlkreis Kulmbach.

Ehrungen und Auszeichnungen 29. Dezember 1887 Verdienstorden vom Heiligen Michael IV. Klasse

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 17. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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