Der Kirchberger Münzfund ist ein Münzfund aus dem Jahre 1933 im Ortsteil Denzen der Stadt Kirchberg (Hunsrück) im heutigen Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Münzschatz befindet sich heute im Hunsrück-Museum Simmern.
Bei Abbrucharbeiten in einem Gebäude in der Hauptstraße wurde ein Krug mit 244 Silbermünzen des 16. und 17. Jahrhunderts gefunden. Die Münzen waren in einem Trinkkrug aufbewahrt, der durch den Schlag mit einer Hacke stark beschädigt worden war.
Die Prägungen stammten von 28 verschiedenen Münzherrschaften und hauptsächlich aus dem Reichsgebiet. Manche Prägungen waren aus Frankreich, England und den spanischen Niederlanden. Die Schlussmünze datiert in das Jahr 1689 zur Zeit des Fränzösisch-Pfälzischen Krieges während der Herrschaft von König Ludwig XIV. Am 17. September 1689 wurden Kirchberg, Simmern/Hunsrück, Kastellaun und Gemünden von den Franzosen eingeäschert.
An Münzherrschaften und Münzherren sind in dem Funde vertreten:
Ungefähr 95 % der gefundenen Münzen sind Trierer Petermännchen, eine Kleinsilbermünze des Kurfürstentums Trier.
Literatur Wagner, Bonner Jahrbuch 139, 1934 S. 217–219. Hunsrücker Heimatblätter, Herausgegeben vom Hunsrücker Geschichtsverein, Nr. 2 März 1962. S. 4–6.
Weblinks Münzschatz des 16. und 17. Jahrhunderts, Kirchberg Ortsteil Denzen, Rhein-Hunsrück-Kreis – regionalgeschichte.net
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