Antonio Ristevski (; * 19. Mai 1989 in Skopje, Jugoslawien) ist ein ehemaliger nordmazedonischer Skirennläufer. Karriere Ristevski gab sein internationales Renndebüt am 13. Januar 2005 bei einem Citizenrennen in Turnau. Zwei Wochen später nahm er an seinem ersten internationalen Großereignis, dem Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival in Monthey teil, wobei er sein einziges Ergebnis mit Rang 29 im Slalom erzielte.
Nur wenige Wochen später nahm er an den Weltmeisterschaften in Bormio teil. Dort erreichte er im Riesenslalom den 63. Platz, im Slalom schied er im zweiten Durchgang aus.
In den darauffolgenden Jahren startete Ristevski, abgesehen von internationalen Großereignissen, hauptsächlich bei FIS-Rennen und nationalen Meisterschaften in Mittel- und Südosteuropa. Am 6. Januar 2010 startete Ristevski in Zagreb zum ersten Mal bei einem Weltcuprennen, wobei er als 49. und vorletzter die Qualifikation für den zweiten Durchgang klar verpasste. Im gleichen Jahr nahm er zum ersten Mal an Olympischen Winterspielen teil. Bei den Wettkämpfen in Vancouver erreichte er sein bestes Ergebnis erneut im Riesenslalom, er belegte den 53. Rang, im Slalom schied er im ersten Durchgang aus.
2011 wurde Ristevski erstmals mazedonischer Meister im Riesenslalom und im Slalom. Insgesamt sollte er während seiner Karriere insgesamt 6 nationale Titel gewinnen können.
Sein bestes Ergebnis bei einem internationalen Großereignis gelang ihm bei den Olympischen Winterspielen 2014. Nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 56 gelegen erreichte er im zweiten Durchgang die 28. Laufzeit unter 43 klassierten und beendete das Rennen schließlich auf Rang 29. Dies ist zu gleich bis heute das beste Ergebnis eines nordmazedonischen Sportlers bei Olympischen Winterspielen.
An dieses Ergebnis sollte Ristevski jedoch im weiteren Verlauf seiner Karriere nicht mehr herankommen. 2020 beendete er schließlich seine Karriere.
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitet Ristevski als Trainer, so trainierte er unter anderem seinen früheren Teamkollegen Dardan Dehari.
Erfolge
Olympische Winterspiele
Vancouver 2010: 53. Riesenslalom, DNF Slalom Sotschi 2014: 29. Slalom, DNF Riesenslalom Pyeongchang 2018: DNF Riesenslalom, DNF Slalom
Weltmeisterschaften
Bormio 2005: 63. Riesenslalom, DNF Slalom Åre 2007: 44. Riesenslalom, DNQ Slalom Val-d’Isère 2009: 64. Riesenslalom, DNF Slalom Garmisch-Partenkirchen 2011: 58. Riesenslalom, DNF Slalom Schladming 2013: 49. Riesenslalom, DNF Slalom Vail/Beaver Creek 2015: 77. Riesenslalom, DNF Slalom St. Moritz 2017: DNF Slalom, DNQ Riesenslalom Åre 2019: DNF Slalom, DNQ Slalom
Universiade
Erzurum 2011: 26. Slalom, 33. Super-Kombination, 46. Riesenslalom, 50. Super-G Trentino 2013: 36. Slalom, 52. Super-G, 56. Riesenslalom
Europäisches Olympisches Winter-Jugendfestival
Monthey 2005: 29. Slalom, DNF Riesenslalom, DNS Super-G
Weitere Erfolge
10 Siege bei FIS-Rennen Nordmazedonischer Meister im Riesenslalom (2011, 2019) Nordmazedonischer Meister im Slalom (2011, 2012, 2019, 2020) Nordmazedonischer Vizemeister im Riesenslalom (2013) Nordmazedonischer Vizemeister im Slalom (2006, 2013)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Alpiner Skirennläufer (Nordmazedonien) Kategorie:Nordmazedonier Kategorie:Olympiateilnehmer (Nordmazedonien) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2010 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018 Kategorie:Teilnehmer einer Alpinen Skiweltmeisterschaft Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Nordmazedonien) Kategorie:Teilnehmer der Winter-Universiade 2011 Kategorie:Teilnehmer der Winter-Universiade 2013 Kategorie:Geboren 1989 Kategorie:Mann