Matheus Jardim (* 1995 in João Pessoa) ist ein brasilianischer Schlagzeuger und Perkussionist.

Leben und Wirken Jardim begann mit zehn Jahren mit dem Trommeln und erhielt Unterricht durch seinen Vater Antônio de Pádua, dessen Konzerte ihn zunächst sehr beeinflussten. Mit zwölf Jahren begann er professionell aufzutreten. Ab 2013 studierte er an der Kunstuniversität Graz.

2015 zog Jardim nach Wien, wo er mit Musikern wie dem Fagner Wesley Quartet, Raul de Souza (Plenitude), Liz Rosa, Michael Pipoquinha, Joel Ross, Alegre Corrêa, Emily Braden, Gabriel Grossi, Nicola Caminiti, Misha Piatigorsky, Joey Alexander, David Helbock, Dhafer Youssef sowie Philipp Schiepek und Lorenz Widauer (Bangers & Ballads) arbeitete. Er trat auf Festivals wie Umbria Jazz, Jazzfestival Saalfelden, Jazzahead oder Nisville Jazz Festival auf.

Mit Gerald Preinfalk und Georg Vogel bildete Jardim das kollaborative Trio Geogema, mit dem bis 2023 zwei Alben entstanden. Weiterhin spielte er im Joander Cruz Quartet, im Comprovisition Project von Daniel Holzleitner und im Quartett Niklouds (mit Nikolaus Holler (Holzblasinstrumente), Simon Raab (Tasteninstrumente) und Tobias Vedovelli (Kontrabass)).

Diskographische Hinweise GeoGeMa: Volume 1 (Jazzwerkstatt Records 2019, mit Gerald Preinfalk, Georg Vogel) Lukáš Oravec Quartet Feat. Jerry Bergonzi with Alan Bartuš, Tomáš Baroš, Marián Ševčík & Matheus Jardim: Hope (2023) Família Pádua: Saudação (Unit Records 2024, mit Antônio de Pádua, Roberta Karin, João Vitor, Gerald Preinfalk, Fagner Wesley, Nino Costa, Gabriel Moraes, Marco Antônio da Costa, Michael Acker sowie Viola Ottomari, Anna Laszlo)

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Einzelnachweise

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