Hans Werthner (* 28. März 1888 in Nürnberg; † 28. Juli 1955 in Bamberg) war ein deutscher Maler.
Leben Hans Werthner, Sohn eines Steindruckers, besuchte die Nürnberger Kunstgewerbeschule und ab 1907 die Königliche Akademie der Bildenden Künste in München.03439 Hans Werthner, Matrikel der Akademie der Bildenden Künste München Dort war Angelo Jank sein Lehrer.
1921 wurde er Lehrer an der Nürnberger Kunstgewerbeschule (ab 1928 Staatsschule für Angewandte Kunst, jetzt Akademie der Bildenden Künste Nürnberg). Zunächst war er als Hilfslehrer beschäftigt, von 1928 bis 1945 als Professor. Er betreute die Grundklasse und die Klasse für Aktzeichnen. 1943 zog er nach Bamberg.
Von 1922 bis 1924 war Werthner Mitglied der Nürnberger Secession. Als geladener Künstler nahm er an der Ausstellung Deutsche Kunst Düsseldorf 1928 teil. Im selben Jahr wurde sein Schaffen auf der Ausstellung Nürnberger Kunst der Gegenwart in seiner Heimatstadt gezeigt.
Nach impressionistischen Anfängen der Neuen Sachlichkeit nahestehend, malte Werthner Landschaften, Stadtansichten und Bildnisse. Wegen seiner Bilder über Industrieanlagen wurde er auch als „Maler der Arbeit“ bezeichnet.
Literatur
Werthner, Hans. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 116.
Weblinks Hans Werthner, Kurzbiografie im Portal kunstkulturquartier.de Werthner, Hans, Eintrag im Portal bavarikon.de Hans Werthner, Eintrag im Portal hdbg.eu Hans Wethner, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Nürnberg) Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Industriemaler Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Maler der Neuen Sachlichkeit Kategorie:Grafiker (Nürnberg) Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1888 Kategorie:Gestorben 1955 Kategorie:Mann