Ingeborg Nössig (* um 1940; † nach 1989) war eine deutsche Kulturjournalistin und Fernsehdrehbuchautorin.

Leben und Wirken

Ingeborg Nössig schrieb spätestens seit 1966 Artikel über Filme und andere Themen für die Tageszeitung Der Morgen, später auch für weitere Zeitungen und Zeitschriften wie Film und Fernsehen (1969, 1976), Sonntag (1974) und Wochenpost.

Ab 1969 schrieb sie Drehbücher bzw. Szenarien für insgesamt 20 Folgen der Krimireihe Der Staatsanwalt hat das Wort des Deutschen Fernsehfunks, ab 1984 auch für fünf Folgen der Reihe Schauspielereien.Achim Klünder, Lexikon der Fernsehspiele 1978–1987, Teil II, Saur, München 1991, S. 319–322, mit allen Folgen von Der Staatsanwalt hat das Wort von 1978 bis 1987; am ausführlichsten bei IMDb 1990 endeten ihre Tätigkeiten für den Deutschen Fernsehfunk.

Tätigkeiten Filme Der Staatsanwalt hat das Wort Drehbuch, wenn nicht anders angegeben

1969 Die Geschichte der Rosemarie E. 1970 Außenseiter 1971 Anatomie eines Unfalls 1973 Unverhofftes Wiedersehen 1973 Verurteilt auf Bewährung 1974 Schwester Martina 1975 2,5 Karat 1976 Felix kauft ein Pferd 1977 Wenig gebraucht – fast neu 1977 Eine Drachme aus Syrakus 1979 Akte Zabel 1979 Konsequenzen 1980 Der Preis 1982 Die Hut-Beate 1983 Ein gefährlicher Fund (Szenarium) 1984 Ein Kartenhaus 1985 Ich geh’ zur Oma 1986 Ein feiner Dreh 1987 Teuer bezahlt 1988 Rosi fehlt 1989 Geisterfahrer

Weitere Filme 1980 Der Dame stehen alle Wege offen [Jahr?] Geschäftsgeheimnis (Schauspielereien)

Weitere Hörspiel Autorin 1981: Ein Kind um jeden Preis (Folge 19 der Reihe Tatbestand) – Regie: Hans Knötzsch (Original-Hörspiel, Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR, Erstsendung bei Radio DDR I)Ein Kind um jeden Preis Hörspieldatenbank

Artikel

Columbus 64. Zu Ulrich Theins drittem Fernsehfilm, in Der Morgen vom 11. Oktober 1966. [Artikel] in Filmspiegel, 1966/21 Altes Eisen, neue Besen, in Der Morgen vom 2. Februar 1967, Rezension zu Das Vorwerk. Mehr als eine Liebesgeschichte, in Der Morgen vom 11. April 1967, Rezension zu Unterm Wind der Jahre. Pinnebergs suchen das Glück. Kleiner Mann was nun? Glanzvoller Fernsehhöhepunkt am Jahresende, in Der Morgen vom 20. Dezember 1967, Rezension zu der Verfilmung von Hans Falladas Roman. ... und die meisten sind Menschen geworden. Helmut Sakowskis Fernsehfilm "Wege übers Land". In: Horst Knietzsch (Hrsg.): Kino- und Fernsehalmanach, Band 1, 1970, S. 74–81.Alina Laura Tiews, Fluchtpunkt Film, Berlin 2017, S. 190, mit Anm. 40, mit Zitaten Liebe mit vierzig, in Sonntag, 1974. Mord in Paris, in Kino DDR, 1974, 12, S. 26, über einen französischen Film, der in der DDR gezeigt wurde. Straftaten, die Geschichten sind, in Film und Fernsehen, 4, 1976, 9, S. 9–11.

Weblinks

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Einzelnachweise

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