Johannes Hermes (* 28. Mai 1842 in Berlin; † 17. Juni 1901 in Wiesbaden) war ein deutscher Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule.
Leben mini|Weiden am Schilfteich, 1871 Hermes war Schüler von Max Schmidt in Berlin und besuchte von 1865 bis 1869 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort ging er hauptsächlich in die Landschafterklasse von Oswald Achenbach. 1865 belegte er auch den Kursus für geometrisches Zeichnen und Perspektive von Karl Müller.Rudolf Theilmann: Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker. In: Wend von Kalnein: Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 146„Hermes / Johann / BR 0004 Nr. 1560 / 306V / 1866 / Landschaftsklasse / Achenbach, Oswald“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (PDF) 1871 zog er nach Weimar, 1874 nach Holland, ehe er sich 1875 in Berlin niederließ und sich 1877 mit der Tochter des Landschaftsmalers August SchröderIrmgard Wirth: Berliner Malerei des 19. Jahrhunderts. Siedler Verlag, Berlin 1990, S. 536 vermählte.
Hermes malte Landschaften in der Mark Brandenburg und an der Ostseeküste, in Mecklenburg, in Baden und in Holland. Bis 1892 war er in Berliner Akademie-Ausstellungen vertreten, ferner im Glaspalast München (1879, 1883, 1888, 1889, 1891, 1898), in Düsseldorf, Weimar, Breslau (1879) sowie in Lübeck (1878, 1894, 1896) und weiteren Orten. Auf der Centennial Exhibition in Melbourne errang er 1888 eine Goldene Medaille.
Literatur Hermes, Johannes. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1895, Band 1, Teil 2, S. 507 (Digitalisat).
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