mini|Katholische Filialkirche Mariä Heimsuchung in Hochart
Die römisch-katholische Filialkirche Hochart steht in der Ortschaft Hochart in der Gemeinde Pinkafeld im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die Filialkirche mit dem Patrozinium Mariä Heimsuchung gehört zur Pfarre Pinkafeld im Dekanat Pinkafeld in der Diözese Eisenstadt.
Geschichte Die erste römisch-katholische Kirche in Hochart wurde 1823 errichtet. Der heutige Bau ist der Nachfolgebau, der in den Jahren 1968 bis 1970 nach Plänen des Architekten Tibor Brestyansky neu errichtet wurde. 1997 erfolgte eine Renovierung.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 300–302.
Architektur Kirchenäußeres Die nach Nordwesten ausgerichtete Kirche liegt im westlichen Kreuzungsbereich zweier Straßen im Ortszentrum hinter einem Kriegerdenkmal, das tiefer liegt. Das Gebäude hat einen trapezähnlichen Grundriss, der sich im Bereich des Altars wieder öffnet und mit einer leicht geknickten Altarwand wieder schließt. Die Kirche hat ein Satteldach, das eine zum Altar hin leicht ansteigende Trauflinie hat, die auf Höhe der Grundrissöffnung steil nach oben führt. Beleuchtet wird der Altarraum beidseitig der geöffneten Grundrisslinie durch Glasbausteine. Der Südostbereich der Kirche ist mit dem modernen Glockenturm im Südwesten verbunden, an deren Schnittstelle der Haupteingang über einem querliegenden Windfang in das Kircheninnere und auf der anderen Seite in die Sakristei führt. Darüber befindet sich der, auch außen als breites Betonband erkennbare Sängerchor mit Brüstung, der über die Chorstiege im Glockenturm verbunden ist.
Der dreigeschoßige, mit Sichtbetonplatten verkleidete Glockenturm steht über einem rechteckigen Grundriss, verjüngt sich an der Nordwestseite und beherbergt im räumlich geschlossenen Erdgeschoß die Chorstiege und im obersten Geschoß das Geläute mit Schallfenstern. Das Mittelgeschoß ist beidseitig offen.
Kircheninneres An der Nordwestwand im Inneren befindet sich der beidseitig belichtete, leicht erhöhte Altarraum mit Volksaltar, Ambo vor einer vertikal leicht geknickten Apsis. Gegenüber des Altarraumes liegt die Sängerempore.
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Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Burgenland Kategorie:Filialkirche in der Diözese Eisenstadt Kategorie:Mariä-Heimsuchung-Kirche Filialkirche Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren Kategorie:Dekanat Pinkafeld Kategorie:Kirchengebäude in Europa