mini|Marija Koschewnikowa (2012) Marija Alexandrowna Koschewnikowa (, wiss. Transliteration * 14. November 1984 in Moskau) ist eine russische Schauspielerin und ehemalige Abgeordnete.
Leben und Karriere Koschewnikowa ist die Tochter des ehemaligen Eishockey-Spielers Alexander Koschewnikow, ihr Großvater mütterlicherseits ist Generalmajor Walentin Nikolajewitsch Trofimow. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der Russischen Akademie für Theaterkunst.Мария Кожевникова. В моей власти, abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch). Ihr Studium schloss sie 2006 ab, hatte aber bereits zuvor kleinere Rollen als Komparsin. Ab 2006 hatte sie in der Comedy-Serie Kto v dome khozyain? ihre erste Rolle inne. Zudem spielte sie in den Fernsehfilmen Woltschiza und Troje i Sneschinka mit. 2007 hatte sie eine Nebenrolle in Pakt der Bestien – The Sovereign’s Servant.
2008 spielte Koschewnikowa die Waise Irina in der Historienserie Borodin. Im selben wurde ihr ihre bislang bedeutendste Rolle übertragen: In der Sitcom Univer spielte sie über fünf Staffeln hinweg in 248 Episoden die Alla Grischko. Ab 2009 spielte sie zudem die Anna Prochorowa in der Dramedy-Serie Kremljowskije kursanty. Im selben Jahr ließ sie sich für die Septemberausgabe des russischen Playboy ablichten.Голая Мария Кожевникова в сентябрьском PLAYBOY (8 ФОТО), abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch)Putin's new playmate MP: Russian leader appoints Playboy bunny to parliament role, abgerufen am 15. Juni 2026 (englisch). Es folgten mehrere Hauptrollen in russischen TV-Produktionen, unter anderem in Dark World – Das Tal der Hexenkönigin (2010) und in Swadba po obmenu (2011).
Im Jahr 2011 trat Koschewnikowa der Partei Einiges Russland beiМария Кожевникова поменяет «Универ» на Госдуму, abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch) und wurde im Dezember in die Duma gewählt. Hier war sie unter anderem Mitglied des Kulturausschusses. Neben ihrer Abgeordnetentätigkeit betätigte sie sich weiterhin als Schauspielerin. So hatte sie unter anderem eine Hauptrolle im Spielfilm Molodoschony (2012) und spielte die Krankenschwester Anja in 24 Episoden der Krankenhausserie Sklifossowski (2012). Es folgten weitere Hauptrollen, unter anderem im Abenteuerfilm Sokrowischtscha O. K. (2013) und eine Nebenrolle im Kriegsfilm Batalion (2015). Für letztere Rolle wurde sie mit einem Goldenen Adler als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.«Золотой орел-2016»: Мария Кожевникова померилась декольте с Меликян, abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch).
2016 kandidierte Koschewnikowa erneut für die Duma, wurde aber nicht wiedergewählt und verkündete nach ihrem Ausscheiden aus der Duma im Oktober 2016 in der Folge das Ende ihrer politischen Laufbahn.Мария Кожевникова объяснила, почему ушла из политики, abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch). Stattdessen widmete sie sich wieder vermehrt ihrer Schauspielkarriere. So spielte sie unter anderem in Otel Eleon (2016) und dem Kriegsfilm Sobibor über das gleichnamige Vernichtungslager (2018) mit. 2026 kehrte sie nach längerer Schauspielpause, in der sie sich auf ihre Familie konzentriert hatte, in einer Fortsetzung von Univer auf die Leinwand zurück.Мария Кожевникова объяснила, почему вернулась в «Универ», abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch).
Privat Koschewnikowa hat mit dem russischen Geschäftsmann vier gemeinsame Söhne (geboren 2014, 2015, 2017 und 2023).«Мои мальчики – моё счастье»: Мария Кожевникова впервые показала всех четырёх сыновей, abgerufen am 15. Juni 2026 (russisch).
Filmografie
Weblinks
Marija Koschewnikowa bei kino.mail.ru Marija Koschewnikowa bei rbc.ru
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Playboy-Model Kategorie:Duma-Abgeordneter (Russische Föderation) Kategorie:Mitglied von Einiges Russland Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Russe Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau