ChromeSkull: Laid to Rest 2 ist ein US-amerikanischer Slasherfilm von Robert Green Hall aus dem Jahr 2011. Es handelt sich um die Fortsetzung des Films Laid to Rest (2009).

Handlung Der Film setzt unmittelbar nach den Ereignissen des letzten Teils an. Die junge, namenlose Frau und Tommy sind dem Killer Jesse „ChromeSkull“ Cromeans entkommen und haben ihn scheinbar getötet. Doch seine Handlanger lokalisieren ihn und erwecken ihn wieder zum Leben. Sein Assistent Preston sorgt dafür, dass der schrecklich entstellte Serienmörder sein blutiges Werk fortsetzen kann. Doch Preston verfolgt auch eigene Pläne. Während ChromeSkull noch regeneriert, verkleidet er sich ebenfalls als ChromeSkull. Er überfällt die junge Frau und verstümmelt sie auf grausame Weise, während Tommy gerade Besorgungen erledigt. Als ChromeSkull dies erfährt, ist er sehr wütend.

Drei Monate später wird ChromeSkull auf die erblindende Kellnerin Jessica angesetzt, während Preston eigene Pläne verfolgt. Er will auch noch Tommy erledigen. ChromeSkull überrascht die junge Frau. Bei dem Überfall tötet er ihre beste Freundin. Die Polizei, die den Mord untersucht, lädt Tommy vor. Der ermittelnde Polizist King rettet ihm so das Leben, denn Preston ist hinter Tommy her.

Jessica erwacht in einem Sarg. Dieser befindet sich in ChromeSkulls Fabrik, wo Preston gerade eine neue Waffe entwickeln lässt, eine Art Springmesser mit sechs Klingen. Die Polizei ist der mysteriösen Organisation auf den Fersen. Eine Polizeibeamtin wird Opfer der neuen Waffe. Preston entführt schließlich Tommy aus der Obhut der Polizei. Danach kommt es zwischen ChromeSkull und Preston zum Streit. Die beiden kämpfen nun offen gegeneinander. Jess und Tommy gelingt die Flucht. Die Polizei dringt erneut in die Fabrik ein.

Preston und ChromeSkull töten zunächst gemeinsam die Polizisten. Dann kämpfen sie gegeneinander, wobei ChromeSkull seinen Widersacher enthauptet. Es kommt zum Kampf zwischen ChromeSkull, Jessica und Tommy. Schließlich gelingt es einem Polizisten ChromeSkull anzuschießen. Das FBI befreit Jessica und Tommy und erklären den verbliebenen Polizisten, dass sie sich nun des Falles annehmen. ChromeSkull gelingt die Flucht, und unter seiner neuen Mitarbeiterin Spann soll die Jagd auf Jessica erneut beginnen.

Nach dem Abspann verhört das FBI die schwangere Frau von ChromeSkull, die nichts von den Taten ihres Mannes wusste. Sie entreißt einem der Beamten die Waffe und richtet sich selbst.

Hintergrund Nachdem der erste Teil Laid to Rest (2009) ein kleiner Erfolg wurde, entschied sich Robert Hall eine Fortsetzung zu drehen, die direkt an die Vorgänge des Originals anknüpfte. Es gelang ihm Thomas Dekker sowie ChromeSkull-Darsteller Nick Principe erneut zu besetzen, lediglich Bobbi Sue Luther, das Final Girl aus dem ersten Teil musste umbesetzt werden. Robert Hall kündigte auch einen dritten Teil an, der die Hintergrundgeschichte des Killers weiter beleuchten sollte, aber bislang nicht erschienen ist.

Veröffentlichung Der Film erschien erstmals am 20. September 2011 als Direct-to-Video-Titel über Image Entertainment. Es existieren zwei Fassungen des Films: eine etwa 80-minütige R-Rated- und eine 87-minütige X-Rated-Uncut-Fassung. In Deutschland erschien nur die 80-minütige Version, während die Uncut-Fassung von Dragon Entertainment und I-On Entertainment in der Schweiz und Österreich veröffentlicht wurde.

Rezeption Der Film wurde auf Grund der zum Teil grotesken Splattereffekte gelobt, wobei jedoch betont wurde, dass er qualitativ nicht an den ersten Teil anknüpfen kann und die Story an den Haaren herbeigezogen sei.

Das Lexikon des internationalen Films urteilte: „Nahtlose Fortsetzung des Vorgängerfilms (…), bei der allerdings einige Handlungsträger ausgetauscht wurden. Harte Genre-Kost in traditioneller Psychothriller-Manier mit dem üblich hohen Blutzoll.“

Auf Filmchecker schrieb der Rezensent: „Enttäuschende Fortsetzung des Überraschungserfolges aus dem Jahre 2009. Extremgewalt und ein recht schlitzfreudiger Killer machen noch lange keinen guten Horrorfilm aus.“ Christoph Ultz schrieb auf Moviebreak: „Chromeskull: Laid to Rest 2 ist in der ungekürzten Fassung zumindest ein goretechnisch passabel umgesetztes Sequel, das jedoch nicht im Geringsten an die Qualität des Erstlings anschließen kann. Das liegt vor allem an den wirklich miesen schauspielerischen Leistungen, der äußerst öden Inszenierung, der fehlenden bedrohlichen Atmosphäre und der Tatsache, dass die Story des Streifens, die Robert Hall lediglich um einen Pseudobackground erweitert hat, im Endeffekt trotzdem nur eine schlechte Kopie des Erstlings darstellt. Eigentlich nur für Blut-Aficionados und Allesverwerter zu empfehlen.“

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmtitel 2011 Kategorie:Slasher-Film Kategorie:Splatterfilm Kategorie:Direct-to-Video-Produktion