mini|hochkant|Bischofswappen von Wacław Grądalski Wacław Grądalski (* 25. Dezember 1964 in Gorlice) ist ein polnischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Koszalin-Kołobrzeg.

Leben Wacław Grądalski studierte Philosophie und Katholische Theologie am Priesterseminar des Bistums Koszalin-Kołobrzeg. Am 28. Mai 1989 empfing er in Kołobrzeg das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Koszalin-Kołobrzeg.

Nach der Priesterweihe war Grądalski zunächst als Pfarrvikar der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Sławno tätig, bevor er 1992 Pfarrer der Pfarrei Hl. Erzengel Michael in Podczele, einem Stadtteil von Kołobrzeg, wurde. Im Anschluss wirkte er von 2003 bis 2009 als Kirchlicher Assistent des Katholischen Jugendverbandes. Zudem war er von 1993 bis 2008 Diözesanjugendseelsorger im Bistum Koszalin-Kołobrzeg. Von 2008 bis 2012 war er als Seelsorger für die Priester im Dekanat Gościno tätig und von 2009 bis 2012 auch als Kirchlicher Assistent der Katholischen Aktion. Anschließend wirkte er als Spiritual am Priesterseminar des Bistums Koszalin-Kołobrzeg. Ab 2015 war Grądalski Seelsorger und ab 2016 schließlich Pfarrer und Kustos des Heiligtums der Schmerzensreichen Muttergottes in Skrzatusz. Zudem war er bereits ab 2001 Verantwortlicher der Gemeinschaft Cenacolo in Polen sowie ab 2017 zusätzlich Diözesanseelsorger für die Priester und ab 2021 Diözesanmoderator der Gebetsgemeinschaft Żywego Różańca („Lebendiger Rosenkranz“). Darüber hinaus fungierte er ab 1997 als Vorsitzender der Bischof-Czesław-Domin-Stiftung. Daneben gehörte er ab 2017 der Diözesankommission für die Priesterausbildung und der Diözesankommission für die Caritas sowie ab 2024 dem Diözesanpastoralrat und ab 2026 dem Priesterrat und dem Diözesanvermögensverwaltungsrat des Bistums Koszalin-Kołobrzeg an. Von 2017 bis 2022 nahm er überdies an der zweiten Diözesansynode des Bistums Koszalin-Kołobrzeg teil. Außerdem wurde er 2022 Domherr an der Kathedrale Mariä Unbefleckte Empfängnis in Koszalin.

Am 12. Juni 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Hadrumetum und zum Weihbischof in Koszalin-Kołobrzeg. Der Apostolische Nuntius in Polen, Erzbischof Antonio Filipazzi, spendete ihm am 3. Juli desselben Jahres in der Basilika der Schmerzensreichen Muttergottes in Skrzatusz die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Bischof von Koszalin-Kołobrzeg, Krzysztof Zadarko, und der emeritierte Bischof von Koszalin-Kołobrzeg, Edward Dajczak. Grądalski wählte den Wahlspruch Tecum Mater omnia Deo („Mit dir, Mutter, alles für Gott“).

Weblinks

Biografie von Wacław Grądalski auf der Homepage des Bistums Koszalin-Kołobrzeg (polnisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Bischof (Koszalin-Kołobrzeg) Kategorie:Weihbischof Kategorie:Titularbischof Kategorie:Domherr Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Mann