Gundula, Jahrgang ’58 ist ein Dokumentarfilm von Gitta Nickel von 1982.

Inhalt Die 24-jährige Gundula arbeitet in einem Feierabendheim in Neubrandenburg als Altenpflegerin und Krankenschwester. Daneben tritt sie als Sängerin der Band Trend manchmal bei Veranstaltungen auf. Ihre Tochter lebt vor allem bei Gundulas Mutter. Der Film begleitet ihren Alltag in ungestellten Szenen, in denen sie auch über ihre Gedanken und Vorstellungen spricht.Gundula, Jahrgang 58 Filmportal, mit einigen Inhaltsangaben Margrit Frölich, Behind the Curtains of A State-Owned Film Industry. Women-Filmmakers at the DEFA, in Ingeborg Majer O'Sickey, Ingeborg von Zadow (eds.), Triangulated Visions. Women in Recent German Cinema, State University of New York Press 1998, pp. 46–64, hier pp. 51–53, mit ausführlichen Inhaltsangaben des Filmes

Hintergründe Gitta Nickel drehte seit 1965 Dokumentarfilme bei der DEFA und war auch einige Jahre mit dem bekannten DDR-Dokumentarfilmer Karl Gass verheiratet gewesen.

Ihr Film Gundula, Jahrgang 58 (vorheriger Arbeitstitel Bis ans Ende der Welt) hatte 1982 beim Nationalen Dokumentar- und Kurzfilmfestival in Neubrandenburg Premiere, wo sie in dieser Zeit Juryvorsitzende war. Danach wurde er beim Internationalen Dokumentarfilmfestival in Leipzig gezeigt und ab 1983 in den Kinos.

Auch in späteren Jahren wurde er gelegentlich aufgeführt, so 2019 im Berliner Kino ArsenalDie DEFA-Stiftung präsentiert Regisseurinnen der DEFA DEFA-Stiftung, zum April 2019 und 2025 im ZeughauskinoGundula, Jahrgang 58 & Unsere alten Tage Zeughauskino .

Auszeichnungen 1982 Nationales Dokumentar- und Kurzfilmfestival Neubrandenburg, Findling, Preis der Filmklubs der DDR

Literatur Günter Jordan, Ralf Schenk (Hrsg.): Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92. Berlin 1996. S. 188, 419f.

Weblinks Gundula, Jahrgang 58 DEFA-Stiftung

Einzelnachweise

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