Hildegard Bauschlicher (* 1935 in Duisburg) ist eine deutsche Malerin und Grafikerin.

Leben Hildegard Bauschlicher wurde im Jahr 1935 im damals preußischen Duisburg geboren. Zwischen 1980 und 1984 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, wo der Maler und Grafiker Rolf Sackenheim zu ihren Lehrern gehörte. Dieser Ausbildung schlossen sich Studienaufenthalte in verschiedenen Ländern an. In den Jahren 1981 und 1991 nahm sie am Künstleraustausch zwischen der Stadt Duisburg und dem Künstlerverband der UdSSR teil.Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 304.

Bauschlicher wurde Mitglied der Künstlergruppe Duisburger Sezession. Daneben wurde sie Mitglied der Gruppe 113. Bereits seit 1989 war sie Teil der Ateliergemeinschaft im städtischen Künstlerhaus Goldstraße im Duisburger Dellviertel. Im Jahr 1994 gewann sie beim Internationalen Künstlersymposium im ungarischen Győr den ersten Preis im Bereich Grafik. 2013 war sie „Artist in Residence“ des Kunst-Archivs Peter Kerschgens in Haldern.Kulturbeutel-Duisburg: Hildegard Bauschlicher, abgerufen am 9. Juni 2026.Stadt Duisburg: Künstler- und Atelierhäuser, abgerufen am 9. Juni 2026.Maria Raudszus: Der Garten wird als Arbeitsplatz genutzt, NRZ (2013), abgerufen am 9. Juni 2026.

Werke (Auswahl) Hildegard Bauschlicher arbeitet als Malerin und Grafikerin. Zumeist handelt es sich bei ihren Werken um Arbeiten in Mischtechnik. Dabei wechseln sich auf den Bildern lineare und flächige Elemente ab, die einen bestimmten Rhythmus abbilden. Immer wieder verwandelt Bauschlicher auch Objekte in Kunstwerke. Der Kunsthistoriker Gottlieb Leinz schrieb über Bauschlichers Werke: „Härte und Umklammerung der Dinge aufzulösen, scheint das künstlerische Ziel der Künstlerin zu sein.“ Ihre Arbeiten sind Teil der Sammlungen der DU-Art-Galerie des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann.Rheinische Post: Hildegard Bauschlicher stellt in der DU-Art-Galerie aus, abgerufen am 9. Juni 2026.

Ausstellungen Lehmbruck-Museum, Duisburg Museum Küppersmühle, Duisburg Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf Städtische Galerie Peschkenhaus, Moers City Museum, Portsmouth Museum der Künste, Alma Ata Großer Kunstpalast, Moskau Progetto Civitella d’Agliano, Civitella d’Agliano

Literatur Christoph Brockhaus: Acht Duisburger Künstlerinnen. Hildegard Bauschlicher, Sigrid Beuting, Hetty Bresser, Gabriella Fekete, Ingrid Gibbels, Britta Lauer, Edith Oellers-Teuber, Gisela Schneider-Gehrke. Das Museum, Duisburg 1986. Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6.

Weblinks Duisburger Sezession: Hildegard Bauschlicher

Einzelnachweise

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