Die Finalrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 fand vom 28. Juni bis 19. Juli in Kanada, Mexiko und den USA statt. Dabei gab es zum ersten Mal ein Sechzehntelfinale bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Insgesamt konnten sich 32 der 48 Teilnehmer für die Finalrunde qualifizieren. Neben den Gruppenersten und -zweiten nahmen auch die acht besten Gruppendritten teil.
Übersicht Qualifizierte Teams Gruppe AGruppe BGruppe CGruppe D1. 1. 1. 1. 2. 2. 2. 2. Gruppe EGruppe FGruppe GGruppe H1. 1. 1. 1. 2. 2. 2. 2. Gruppe IGruppe JGruppe KGruppe L1. 1. 1. 1. 2. 2. 2. 2. Gruppendritte1. (K)2. (F)3. (L)4. (E)5. (B)6. (J)7. (D)8. (I)
Spielplan
Sechzehntelfinale Anmerkung zur nachfolgenden Übersicht: Vor Beginn des Turniers wurden die Paarungen abstrakt festgelegt („Erster Gruppe Q – Dritter Gruppe X/Y/Z“). Welches Team genau „Dritter Gruppe …“ ist, ist in einer Tabelle der FIFA festgelegt. Darin wird jeder der 495 Konstellationen (d. h. aus welchen Gruppen die besten Dritten kommen) eine konkrete Verteilung auf die Sechzehntelfinalspiele zugeordnet.fifa.com: Regulations for the FIFA World Cup 26™ 11 June – 19 July 2026, Abs. 12.2 & Annexe C, Seiten 80 bis 97.
Südafrika – Kanada 0:1 (0:0)
Brasilien – Japan 2:1 (0:1)
Deutschland – Paraguay 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:4 i. E.
Niederlande – Marokko 1:1 n. V. (1:1, 0:0), 2:3 i. E.
Elfenbeinküste – Norwegen 1:2 (0:1)
Frankreich – Schweden 3:0 (1:0)
Mexiko – Ecuador 2:0 (2:0)
England – DR Kongo 2:1 (0:1)
Belgien – Senegal 3:2 n. V. (2:2, 0:1)
USA – Bosnien und Herzegowina 2:0 (1:0)
Spanien – Österreich 3:0 (1:0)
Portugal – Kroatien 2:1 (0:0)
Schweiz – Algerien 2:0 (1:0)
Australien – Ägypten 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 2:4 i. E.
Argentinien – Kap Verde 3:2 n. V. (1:1, 1:0)
Kolumbien – Ghana 1:0 (1:0)
Achtelfinale Kanada – Marokko 0:3 (0:0)
Paraguay – Frankreich 0:1 (0:0)
Frankreich dominierte von Beginn an den Ballbesitz, fand jedoch gegen den tief stehenden, kompakt verteidigenden Block Paraguays kaum Lücken. Bei Außentemperaturen in Philadelphia bis 39 Grad Celsius waren die ersten 45 Minuten von Chancenarmut geprägt; Distanzschüsse von Manu Koné (22.) und Adrien Rabiot (33.) verfehlten das Tor, während Paraguay kaum eigene Offensivaktionen entwickelte und sich auf einzelne isolierte Konter beschränkte. Die Passstatistik sprach in der ersten Hälfte klar für Frankreich, doch die französische Offensive um Mbappé, Dembélé und Olise blieb ohne Wirkung. Das Spiel war von einer hohen Foulintensität von Seiten Paraguays geprägt: Die körperbetonte, zum Teil aber auch unsportliche Spielweise bis hin zu Tätlichkeiten (Schlag gegen den Arm von Mbappé im Laufduell, Ellenbogencheck, Nachtreten im Liegen gegen Mbappé) führte zu wiederholten Spielunterbrechungen und einer angespannten Atmosphäre, traf jedoch auch auf eine gleichzeitig von vielen Seiten als völlig unzureichend kritisierte Schiedsrichterleistung des Usbeken Ilgiz Tantashev, der viele Fouls nicht ahndete und Paraguay über die gesamte Spielzeit ohne eine einzige Karte bedachte. In der 70. Minute fiel die Entscheidung: Nach einem Foul im Strafraum an dem eingewechselten Doué und nachfolgendem Eingreifen des Videoschiedsrichters verwandelte Mbappé den fälligen Elfmeter zum 1:0. Bis zum Schluss blieb Paraguay ohne nennenswerte Offensivaktionen, während Frankreich trotz Überlegenheit keine weiteren klaren Chancen herausspielte.Paraguay – Frankreich, tagesschau.deParaguay – Frankreich, sueddeutsche.deParaguay – Frankreich, n-tv.de
Brasilien – Norwegen 1:2 (0:0)
Mexiko – England 2:3 (1:2)
Portugal – Spanien 0:1 (0:0)
USA – Belgien 1:4 (1:2)
Argentinien – Ägypten 3:2 (0:1)
Schweiz – Kolumbien 0:0 n. V., 4:3 i. E.
Viertelfinale Frankreich – Marokko 2:0 (0:0)
Spanien – Belgien 2:1 (1:1)
mini|Spielszene
Norwegen – England 1:2 n. V. (1:1, 1:1)
Argentinien – Schweiz 3:1 n. V. (1:1, 1:0)
Halbfinale Frankreich – Spanien 0:2 (0:1)
England – Argentinien 1:2 (0:0)
Spiel um Platz 3
Frankreich – England 4:6 (0:4)
Finale Spanien – Argentinien 1:0 n. V.
Weblinks
Ergebnisse und Spielpläne auf fifa.com
Einzelnachweise
Finalrunde