Serigne Ibrahima Mahmoud Cissé (auch: Serigne Ibou Safi, geb. 1952 oder 1953 in Diamal bei Birkelane; gest. 18. Mai 2026) war ein senegalesischer Lehrer und religiöser Führer.
Er war bekannt für seine Rolle in der traditionellen senegalesisch-arabisch-islamischen Erziehung und sein Engagement in der religiösen Schule von Diamal (école religieuse de Diamal).
Leben Er war der Enkel von El Hadji Aliou Fatou Cissé von Diamal und wuchs in einem Umfeld auf, welches von traditionellen islamischen Lehren geprägt war. Er widmete den größten Teil seines Lebens der religiösen Unterweisung innerhalb der Daara (Islamschule) von Diamal.
Er galt als eine der Schlüsselfiguren der Diamal-Schule, einer arabisch-islamischen Lehrströmung im Senegal. Er lehrte insbesondere im Rahmen des Majalis-Systems, welches auf der mündlichen Überlieferung religiösen Wissens basiert.
Im Laufe seiner Karriere tat er sich durch seine Tätigkeiten als Pädagoge, Dichter und Religionslehrer hervor. Medien im Senegal berichten, dass seine Lehre viele Schüler und Ulema in der westafrikanischen Subregion beeinflusste.
Tod Serigne Ibrahima Mahmoud Cissé verstarb am 18. Mai 2026 im Alter von 73 Jahren. Er wurde am selben Tag in Diamal bei Birkélane beigesetzt.
Nach seinem Tod würdigte ihn der senegalesische Präsident Bassirou Diomaye Faye in einer in den sozialen Medien veröffentlichten Nachricht, in welcher er ihn als „Gelehrten, Dichter und Pädagogen“ („savant, poète et pédagogue“) bezeichnete und seine Rolle bei der Vermittlung religiösen Wissens lobte.
Einzelnachweise
Kategorie:Person des Islam (Senegal) Kategorie:Senegalese Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Mann