mini|alt=Strnisko im blauen Dress umklammert Mate von oben, während Mate im roten Dress an den Oberschenkeln angreift.|Július Strnisko (links) im Kampf gegen Illja Mate bei den Olympischen Spielen 1980 Július Strnisko (* 6. August 1958 in Nitra; † 20. September 2008 ebenda) war ein Ringer aus der Tschechoslowakei. Er errang eine olympische Bronzemedaille im freien Stil. Außerdem gewann er zweimal Bronze bei Europameisterschaften.
Sportliche Karriere Der 1,88 Meter große Strnisko kämpfte in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Während seiner Aktivenkarriere war er bei Rudá hvezda Prag.
Seine internationale Karriere begann bei den Europameisterschaften 1978 in Sofia, wo er den fünften Platz erreichte.EM 1978 bei whatsmat.uww.org Ein Jahr später bei den Europameisterschaften 1979 in Bukarest wurde er Vierter hinter Illja Mate aus der Sowjetunion, dem Bulgaren Slawtscho Tscherwenkow und dem Rumänen Vasile Pușcașu.EM 1979 bei whatsmat.uww.org Im April 1980 bei den Europameisterschaften in Prievidza belegte Strnisko den sechsten Platz.EM 1980 bei whatsmat.uww.org Ende Juli bei den Olympischen Spielen in Moskau schulterte er in der ersten Runde den Inder Satpal Singh. In der zweiten Runde bezwang er den Syrer Saleh El-Said nach 48 Sekunden. In der dritten Runde verlor Strnisko nach Punkten gegen den Polen Tomasz Busse. In der vierten Runde besiegte er Vasile Pușcașu. Mit seinem Sieg über Harald Büttner aus der DDR in der fünften Runde hatte Strnisko seine Medaille sicher. In der Finalrunde verlor er sowohl gegen Slawtscho Tscherwenkow, der Silber errang, als auch gegen den Olympiasieger Illja Mate.
1981 belegte Strnisko den siebten Platz bei den Europameisterschaften in Łódź.EM 1981 bei whatsmat.uww.org Im Jahr darauf bei den Europameisterschaften 1982 in Warna gewann Rusch Chutaba aus der Sowjetunion vor Uwe Neupert aus der DDR, dahinter erkämpfte Strnisko die Bronzemedaille.EM 1982 bei whatsmat.uww.org Im August bei den Weltmeisterschaften in Edmonton gewann Illja Mate vor Slawtscho Tscherwenkow und Gregory Gibson aus den Vereinigten Staaten. Strnisko belegte den fünften Platz hinter Roland Gehrke aus der DDR.WM 1982 bei whatsmat.uww.org 1983 bei den Europameisterschaften in Budapest siegte Magomed Magomedow aus der Sowjetunion vor Roland Gehrke und Július Strnisko.EM 1983 bei whatsmat.uww.org Im September 1983 bei den Weltmeisterschaften in Kiew erreichte Strnisko den sechsten Platz.WM 1983 bei whatsmat.uww.org 1984 war Jönköping Austragungsort der Europameisterschaften. Magomed Magomedow gewann vor Uwe neupert und Tomasz Busse. Hinter Aleksander Cichoń, der für die BRD antrat, und Vasile Pușcașu belegte Strnisko den sechsten Platz.EM 1984 bei whatsmat.uww.org Vier dieser sechs Ringer konnten 1984 wegen des Olympiaboykotts nicht bei den Olympischen Spielen antreten. Als bester Europäer in Los Angeles gewann Vasile Pușcașu die Bronzemedaille.
Nach dem Olympiaboykott gelang Strnisko erst mit dem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften 1986 in Budapest wieder eine vordere Meisterschaftsplatzierung.WM 1986 bei whatsmat.uww.org 1987 bei den Europameisterschaften in Weliko Tarnowo gewann Leri Chabelowi aus der Sowjetunion vor Vasile Pușcașu. Hinter dem Bulgaren Georgi Jantschew erreichte Strnisko den vierten Platz.EM 1987 bei whatsmat.uww.org Bei den Weltmeisterschaften in Clermont-Ferrand siegte ebenfalls Chabelowi vor Pușcașu, Dritter wurde William Scherr aus den Vereinigten Staaten. Strnisko schaffte mit dem vierten Platz sein bestes Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft.WM 1987 bei whatsmat.uww.org Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul hatte Strnisko ein Freilos in der ersten Runde, verlor dann aber gegen den Bulgaren Georgi Karadutschew in der zweiten Runde und gegen William Scherr in der dritten Runde.
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ringer (Tschechoslowakei) Kategorie:Olympiateilnehmer (Tschechoslowakei) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988 Kategorie:Tschechoslowake Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Mann