Tod eines Künstlers ist der Titel der 116. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

Handlung Der von dem Rechtsanwalt Dr. Franck vertretene Galerist Karl März wird unter dem Verdacht festgenommen, mit seiner Schusswaffe den Künstler Rainer Maria Hagen getötet zu haben. Zwar gibt März an, für die Tatzeit über ein Alibi zu verfügen, jedoch bestätigt seine Ehefrau, die früher mit Hagen verheiratet gewesen war, dieses nicht eindeutig. Zudem berichten mehrere Zeugen von erheblichen Spannungen zwischen März und dem Opfer. Greta März erklärt gegenüber Dr. Franck, Hagen habe eine Beziehung mit Paloma, der Tochter des Künstlers Otto Gussmann, unterhalten, was diesem massiv missfiel. Manfred Fenninger, der Geschäftsführer der Galerie März, äußert gegenüber Franck zudem den Verdacht, dass Karl März durchaus zu der Tat fähig gewesen sein könnte.

Otto Gussmann und seine Tochter geben gegenüber dem Privatdetektiv Josef Matula an, Hagen zuletzt zwei Wochen vor dessen Tod im Rahmen einer Feier gesehen zu haben. Nach Aussage des dort ebenfalls anwesenden Karl März habe Gussmann bei diesem Zusammentreffen trotz seines aufbrausenden Temperaments nicht eingegriffen, als Hagen Paloma öffentlich gedemütigt habe. Von Matula darauf angesprochen, bezeichnet Paloma den Vorfall als Teil einer künstlerischen Inszenierung. Gleichzeitig belastet sie ihren Vater, indem sie ihm den Mord zutraut und ihr zuvor abgegebenes Alibi widerruft. Für sich selbst kann sie jedoch ein überprüfbares Alibi vorweisen.

Auf Hinweis von Otto Gussmann sucht Matula Hagens Freund Pinky auf. Dieser berichtet, Transporte für eine Hehlerbande durchgeführt zu haben, deren Ziel eine Lagerhalle der Galerie März gewesen sei. Dort habe er ausschließlich Greta März angetroffen. Daraufhin konfrontiert Matula diese sowie Manfred Fenninger mit seinem Wissen und täuscht eine Erpressung vor. Als Fenninger daraufhin allerdings umgehend versucht, die Polizei zu verständigen, geht Matula zunächst davon aus, dass dieser nicht in die illegalen Geschäfte verwickelt ist. Kurze Zeit später erscheint Fenninger jedoch bei der Kriminalpolizei und belastet Karl März schwer. Er behauptet, März betreibe das illegale Kunstlager, und legt einen von diesem unterschriebenen Mietvertrag sowie den Schlüssel zur Lagerhalle vor. März erklärt dagegen, den Vertrag im Vertrauen auf seinen Geschäftsführer ungelesen unterschrieben zu haben.

Später erfährt Matula, dass Pinky Fenninger in der Frankfurter Großmarkthalle treffen will, um ihn zu erpressen. Gemeinsam mit Dr. Franck begibt er sich dorthin. Auch Greta März erscheint am Treffpunkt und bedroht Pinky mit einer Schusswaffe. Matula und Franck gelingt es jedoch, sie rechtzeitig zu entwaffnen und ebenso wie Fenninger aufzuhalten. Greta März gesteht daraufhin, gemeinsam mit Fenninger in die Kunsthehlerei verwickelt gewesen zu sein. Fenninger habe Hagen erschossen, um einen Mitwisser zu beseitigen.

Hintergrund Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in der Rotunde im 27. Obergeschoss des Bürocenters am Nibelungenplatz im Frankfurter Nordend. Die Eröffnungsszene entstand auf dem Holbeinsteg. In einer späteren Szene ist während einer Autofahrt über die Emser Brücke der damals noch existierende Hauptgüterbahnhof sowie der dortige Winkelturm zu sehen. Eine weitere Aufnahme fand vor dem Jügelhaus auf dem Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt. Die Schlussszenen wurden in der damals noch existierenden Frankfurter Großmarkthalle gedreht.

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Einzelnachweise

Tod eines Kunstlers