Franz Xaver Butterhof (* 7. Dezember 1914 in Bamberg; † 27. Juli 1989 in Schwäbisch Hall) war ein deutscher Maler, Politiker und Landrat (CSU).
Leben und Wirken Butterhof studierte Malerei an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg und an der Münchner Kunstakademie bei Oskar Graf, N. Heinlein und Adolf Schinnerer. Zudem war er ein Student der Technischen Hochschule München. Zwischen 1939 und 1948 nahm Butterhof an einer Reihe von Ausstellungen teil, auf denen er meistens Landschaftsaquarelle präsentierte.Butterhof, Franz Xaver. In: Manfred H. Grieb (Hrsg.): Nürnberger Künstlerlexikon. Teil 1: A–G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-11763-3, S. 210 (online). Er wird unter anderem im Katalog der 1942 stattfindenden Jubiläumsausstellung „150 Jahre Nürnberger Kunst“ aufgeführt.
Nach dem Studium wurde Butterhof eingezogen und diente im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 als Soldat. 1945 war er Mitbegründer der CSU in Nürnberg, 1947 Mitbegründer der Jungen Union (JU). Von 1947 bis 1948 war er auch Mitglied des dreiköpfigen Landesrates der JU und im gleichen Zeitraum Bundessekretär der JU Deutschlands. 1948 war er für wenige Monate Landesobmann der JU Bayern. Im Juni 1948 wurde er in das Amt des Landrats des Landkreises Beilngries gewählt und war damit jüngster Landrat in Bayern. Rechtliche Unklarheiten bei der Wahl 1952 verhinderten die Stichwahl gegen seinen Gegner Hans Pröll. Dieser setzte sich Anfang 1953 bei der Wahl im Kreistag gegen Butterhof durch und wurde mit 31 Jahren jüngster Landrat in Bayern.
Butterhof war in der Folge wieder als Maler tätig und war längere Zeit (bis 31. Dezember 1979) auch Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Einzelnachweise
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