Wilhelm Rudolph Freiherr von Werthern (* 5. Februar 1719 in Kleinwerther; † 31. Dezember 1770 in Ellrich) war ein preußischer Landrat und Kammerdirektor.
Herkunft Wilhelm Rudolph von Werthern war ein Sohn von George Christoph I. von Werthern (1662–1731), braunschweigisch-lüneburgischer Obristleutnant, und dessen Ehefrau Philippine Christiane (1682–1741), einer Tochter des George Sittichen von Eberstein. S. 257 S. 279
Leben Von Werthern besuchte von 1734 bis 1737 die Klosterschule Ilfeld. Im Anschluss immatrikulierte er sich am 25. April 1737 an der Universität Halle für ein Studium der Rechte. Ab 1748 amtierte er als erster Landrat der Grafschaft Hohnstein. Am 10. April 1750 erhielt er eine Stimme und einen Sitz in der halberstädtischen Kriegs- und Domänenkammer. Nach Einrichtung der Kammerdeputation zu Hohenstein wurde von Werthern zu Beginn des Jahres 1770 zum Kammerdirektor in Ellrich befördert.
Persönliches Wilhelm Rudolph von Werthern war Erbherr auf Klein- und Großwerther und auf Großwechsungen. Er war seit dem 30. Juni 1765 mit Anna Albertine Alexandrine (* 17421), geb. Gräfin von Wartensleben, Tochter des Oberst Hermann von Wartensleben (1700–1764), und dessen Ehefrau Dorothea Johanne Albertina von der Gröben (1707–1766), verheiratet. S. 235 Nach seinem Tod Ende des Jahres 1770 ging der Posten als Landrat an Ludwig Friedrich von Zengen, nachfolgender Kammerdirektor wurde Carl Adrian von Arnstedt.
Literatur
S. 95
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Einzelnachweise
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