Fezeka Mkhabela ist eine südafrikanische Filmemacherin, Produzentin und Autorin. Sie ist Gründerin der Filmproduktionsfirma Ingwe Studios und wurde 2024 in der Mail-&-Guardian-Liste der „200 Young South Africans“ geführt.
Leben Mkhabela studierte Film- und Fernsehproduktion an der Witwatersrand-Universität. Als Videografin nutzte sie eine Marktlücke im südafrikanischen YouTube-Umfeld und arbeitete dadurch mit Vloggerinnen wie Mihlali Ndamase und Lerato Kgamanyane. Im Rahmen eines dokumentarfilmischen Kurses entstand 2015 ihr Kurzfilm Hlengiwe, der an der Universität Anerkennung fand und auf einem von ihr zuvor verfassten Gedicht über das Trauma eines Vergewaltigungsopfers basierte.
Wirken Ingwe Studios schuf in wenigen Jahren 56 Arbeitsplätze in der Filmbranche, wobei Mkhabela den Produktionsprozess von der Konzeption bis zur Distribution verantwortet und auch die Finanzierung von Projekten betreut. Als ihr Debüt als Fernsehverantwortliche gilt der Film Ubuhle Bendalo, der im November 2023 auf Mzansi Magic erstmals ausgestrahlt wurde und für den sie als ausführende Produzentin und Koautorin wirkte; zugleich arbeitete sie an dem poetischen Dokumentarfilm Kazi: To Live and Die a Woman. Ubuhle Bendalo thematisiert den verdeckten Einsatz einer Journalistin in einem Schönheitswettbewerb, welcher die Geheimnisse eines Sponsors offenlegen soll. Mkhabela übernahm zudem eine Hauptrolle in dem Mzansi-Magic-Film Umqhele, der als Liebesgeschichte zwischen einem mächtigen Häuptling und einer Dienstmagd im Umfeld von KwaZulu-Natal angelegt ist. Mit der dreiteiligen Webserie Nefro Poetess arbeitete sie gemeinsam mit Amahle Mtengenya an einer Verbindung von narrativem Film und gesprochener Poesie. Sie war Preisträgerin des Junaid-Ahmed-Preises für den besten Dokumentarfilm (2016).
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