Joppe Van Langendonck (* 15. Januar 2003 in Leuven) ist ein belgischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.
Karriere Karriere Halle Der in der Hauptstadt der Provinz Flämisch-Brabant geborene Sportler begann 2022 Hallenvolleyball in der zweiten Mannschaft von Mendo Booischot in der belgischen 2A zu spielen. 2023 rückte er in die Erste des Vereins auf, die in der National 1 auf Punktejagd ging. In der zweithöchsten belgischen Liga wurde er zunächst Zehnter und in der folgenden Saison Siebter mit dem Sportclub aus Heist-op-den-Berg und stand mit dem Team in beiden Spielzeiten im Achtelfinale des Landespokals.
Karriere Beach Mit Jelle De Hert wurde Joppe Van Langendonck 2020 Neunter bei der U18-Europameisterschaft und zwei Spielzeiten später mit Kyan Vercauteren Sechster in der nächsthöheren Altersklasse der kontinentalen Titelkämpfe. 2023 gelang den beiden ihr größter Erfolg im Juniorenbereich. Sie gewannen im thailändischen Roi Et ihren Pool ungeschlagen mit nur einem Satzverlust. In der Runde der Sechzehn setzten sie sich gegen die Deutschen Tamo Wüst / Tristan Frobel und in der Runde der Acht gegen die Chilenen Thomas Acevedo / Maximiliano Cordova jeweils in zwei Durchgängen durch. Schwieriger wurde es in der Vorschlussrunde, doch letztendlich war das 15:11 im dritten Satz gegen die Franzosen Arthur Canet und Téo Rotar Garant für den Einzug ins Finale. Trotz heftiger Gegenwehr der Österreicher Timo Hammarberg / Tim Berger wurden auch diese mit 18:21, 21:19 und 15:13 bezwungen und Kyan Vercauteren und Joppe von Langenonck durften sich U21-Weltmeister nennen. Zuvor hatte Letzterer mit Christophe Witvrouwen das nationale Turnier in Antwerpen gewonnen und bei der belgischen Meisterschaft in der Hauptstadt das Finale erreicht.
In der folgenden Saison gewannen die Juniorenweltmeister auch ihr erstes Fédération Internationale de Volleyball (FIVB)-Event bei den Erwachsenen. Beim Futures der World Pro Tour in Bujumbura besiegten sie im Finale ein ungarisches Duo. 2025 kamen ein weiterer Sieg in Qidong und ein zweiter Rang in Leuven bei gleichwertigen Wettbewerben dazu. Beim Finalwettberb der Landesmeisterschaft standen sie auf der zweiten Stufe des Treppchens. Gar nicht gut lief es zunächst bei den hochwertigen Veranstaltungen der Beach Pro Tour. Bei keinem der Challengers, an dem das Duo bis einschließlich Anfang Oktober teilgenommen hatte, reichte es für den Hauptwettbewerb. Das änderte sich erst zwei Wochen später in Nuvali. Nach überstandener Qualifikation belegten die Westeuropäer den zweiten Gruppenplatz und bezwangen in der ersten Hauptrunde die Deutschen Maximilian Just / Philipp Huster. Nach der Niederlage gegen die Finalisten Javier und Joaquin Bello bedeutete dies den geteilten neunten Platz im Gesamtklassement.
Noch besser ging es den Belgiern beim gleichartigen ersten Turnier des folgenden Jahres in Indien. Nach dem souveränen Poolgewinn in Bhubaneswar wurden die Australier Oliver Merritt / Jed Walker in der Runde der Sechzehn sowie die US-Amerikaner Derek Bradford / Evan Cory im Viertelfinale eliminiert. Im Semifinale mussten die Dänen Jacob Brinck / Nicolai Hovmann die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und im Endspiel reichten zwei Sätze, um den Tschechen Jakub Šépka / Matyáš Džavoronok ihre Grenzen aufzuzeigen. Zum zweiten Mal auf dem Podest bei einem gleichwertigen Event standen Van Langendonck / Vercauteren im Mai in der Volksrepublik China, nachdem sie einen Monat zuvor in Saquarema nach dem Spielgewinn in der Qualifikation zum ersten Mal in den Hauptwettbewerb eines Elite16 eingezogen waren und nach überstandener Vorrunde als Pooldritte erst in der Lucky Loser Runde ausschieden. In Xiamen entschieden sie das Bronzematch gegen die Norweger Even Aas / Nils Ringøen für sich.
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Einzelnachweise
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