Michael „Mike“ Leroy Wood (* 18. August 1940 im Glendale, Kalifornien als Michael Leroy McKinney; † 25. Dezember 2016 in Mountain Home, Arkansas) war ein US-amerikanischer Spezialeffektkünstler und Supervisor.

Leben Michael Leroy McKinney wurde 1940 in Glendale als Sohn von Jesse Frank McKinney (1919–1945) und Virginia Cabe McKinney (1921–2007) geboren.Michael Leroy McKinney. In: californiabirthindex.org, abgerufen am 14. März 2026. Sein Vater diente im Zweiten Weltkrieg in der US Army und starb im Mai 1945 während der Schlacht um Okinawa. Seine Mutter heiratete in zweiter Ehe Max Eldon Wood (1920–1984), dessen Nachnamen er annahm.

Seinen Einstieg in die Filmbranche hatte Wood Mitte der 1970er Jahre bei den Dreharbeiten zu Steven Spielbergs Spielfilm Der weiße Hai, bei denen er im Team von Robert A. Mattey unter anderem an den mechanischen Haimodellen arbeitete.Nicholas Jackson: Shark Week: Remembering Bruce, the Mechanical Shark in 'Jaws'. In: theatlantic.com vom 3. August 2011. Für diese erste Arbeit erhielt er noch keinen Credit im Abspann des Films. Danach arbeitete Wood an den Spezialeffekten von Filmen wie Futureworld – Das Land von Übermorgen und Feuerfalle oder Fernsehserien wie Ein Duke kommt selten allein. Für seine Arbeit an den Spezialeffekten von Tobe Hoopers Horrorfilm Poltergeist war Wood 1983 gemeinsam mit Richard Edlund und Bruce Nicholson für einen Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert.Michael Wood. In: awardsdatabase.oscars.org, abgerufen am 14. März 2026. Ab 1983 fungierte er auch als Spezialeffekt-Supervisor. 1987 arbeitete Wood in dieser Funktion gemeinsam mit einem Team von Industrial Light & Magic an den Spezialeffekten von Joe Dantes Science-Fiction-Komödie Die Reise ins Ich. Bei der Oscarverleihung 1988 wurden Dennis Muren, Bill George, Harley Jessup und Kenneth F. Smith für die Effekte des Films mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet.Innerspace. In: awardsdatabase.oscars.org, abgerufen am 14. März 2026. Dass Wood für seine Beteiligung an den Effekten des Films nicht mit nominiert wurde, war laut dem Kameramann des Films Andrew Laszlo nur schwer nachvollziehbar, da viele der Spezialeffekte des Films durch Wood umgesetzt wurden.Andrew Laszlo: Every Frame a Rembrandt: Art and Practice of Cinematography. Focal Press, Burlington, 2000, ISBN 978-0-240-80399-9, S. 190–191. Ende der 1990er Jahre beendete Wood seine Tätigkeit in der Filmbranche.

1998 zog Wood von Kalifornien in das Dorf Theodosia in Missouri.Michael Leroy Wood. In: kirbyandfamily.com, abgerufen am 14. März 2026. Michael L. Wood starb am 1. Weihnachtsfeiertag 2016 in Mountain Home, Arkansas im Alter von 76 Jahren. Er hinterließ seine Frau Sylvia Gilbrech, mit der er seit 1961 verheiratet gewesen war, sowie einen Sohn, eine Tochter, fünf Enkelkinder und einen Urenkel.

Filmografie

Nominierung Oscarverleihung 1983: Nominierung für den Oscar für die Besten visuellen Effekte für Poltergeist, gemeinsam mit Richard Edlund und Bruce Nicholson

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Spezialeffektkünstler Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann