Arthur („Adi)“ Strohschneider (* 19. September 1885 in Komotau; † 1952Berühmte Persönlichkeiten Gemeinde Grundlsee) war ein österreichischer Hochseilartist.
Leben und Wirken Strohschneider stammte aus einer Artistenfamilie und war der Sohn des Seilkünstlers und Kunstreiters Josef Strohschneider (jun.) und dessen Ehefrau Josefine geborene Widmann/Wittmann († 6. Jänner 1894 in RumburgTraueranzeige). Er kam im Schießhaus in Komotau zur Welt, wo seine in Gmunden beheimateten Eltern ein Gastspiel gaben.
Schon von Kindesbeinen an stand er als Hochseilartist gemeinsam mit seinen Eltern auf der Bühne. 1894 galt er als „kleinster Seilkünstler der Gegenwart“.Anzeige in der Brüxer Volkszeitung von 1894 Seine Eltern und er gaben an zahlreichen Orten Österreichs und UngarnsAuftritt in Ungarn, des Deutschen Reichs und Rumäniens Gastspiele, die oft Aufsehen erregten. Strohschneider befuhr das Seil mit dem Fahrrad, nahm Mahlzeiten an einem Tisch mitten auf dem Drahtseil ein oder ging auf das Seil mit verbundenen Augen. Einige Male kam es dabei zu Unglücken, wie beispielsweise 1905 bei dem Sturz von Pepi Strohschneider mit dem Fahrrad vom Drahtseil in MünsterMünsterischer Anzeiger vom 31. Mai 1905, S. 2 (Digitalisat). oder 1906 beim Ballonabsturz in Gmunden.
1919 heiratete er in Liezen in der Steiermark und nach dem Tod seiner ersten Frau 1929 ein zweites Mal. Das Paar lebte in Gallhof bei Bad Aussee.
Weblinks Eintrag im Ennstal-Wiki Zu einem Poesiealbumseintrag von „Professor“ Artur Strohschneider, 1933 Foto von Arthur Strohschneider auf dem Hochseil Foto von Arthur Strohschneider auf dem Hochseil
Einzelnachweise
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