Nikola Milinković (; * 19. März 1968 in Sanski Most, SFR Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) ist ein ehemaliger serbischer Fußballspieler, der vorwiegend als Mittelfeldspieler zum Einsatz kam.

Karriere Als Spieler Geboren in Sanski Most begann Milinković seine Fußballkarriere beim lokalen Verein Radnički Zdena. Kurz vor Beginn des Bosnienkrieges wechselte er nach Serbien und spielte beim FK Bečej. Der spanische Verein UE Lleida wurde auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn 1993. Zwei Jahre später wechselte er zur UD Almería, für die er nur kurz spielte. Es folgten zwei weitere Wechsel zu anderen Vereinen auf der Iberischen Halbinsel, nämlich CD Ourense und den portugiesischen Vereinen GD Chaves und FC Alverca.

Zur Saison 2001/02 wechselte er zum österreichischen Bundesligisten Grazer AK. Für die Grazer absolvierte er 63 Partien in der Bundesliga; 2002 gewann er mit dem GAK den ÖFB-Cup und 2004 das Double aus Meisterschaft und Cup. Zur Saison 2004/05 schloss er sich dem viertklassigen ASK Schwadorf in Niederösterreich an. Diesen trainierte er ab April 2005 auch als Spielertrainer. Zur Saison 2005/06 kehrte er nach Serbien zurück und wechselte zum FK Radnički Niš. Im Januar 2006 wechselte er wieder nach Österreich, diesmal zum fünftklassigen USV Markt Hartmannsdorf. Für die Steirer kam er zu acht Einsätzen in der Oberliga. Nach der Saison 2005/06 verließ er die Steirer.

Als Trainer Nach mehreren Jahren Pause wechselte Milinković im Januar 2011 nach Wien zum sechstklassigen SK Cro-Vienna, den er als Spielertrainer übernahm. Nach drei Einsätzen verließ er Cro-Vienna nach der Saison 2010/11 und wurde zur Saison 2011/12 Trainer des fünftklassigen FC Celik Pötzleinsdorf. Bereits im September 2011 verließ er Pötzleinsdorf wieder. Im Februar 2013 wurde er Trainer von Regionalligist 1. Simmeringer SC. Nach sieben sieglosen Spielen trennten sich die Simmeringer im April 2013 wieder von Milinković.

Persönliches Milinković ist der Vater der Fußballspieler und serbischen Nationalspieler Sergej Milinković-Savić (* 1995) und Vanja Milinković-Savić (* 1997) sowie der Basketballspielerin Jana Milinković-Savić. Auch seine Frau Milana Savić war Basketballerin.Rođena sestra braće Milinković Savić njihova je princeza, i te kako uspešna u sportu hellomagazin.rs, am 24. Januar 2026, abgerufen am 15. März 2026

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Einzelnachweise

Kategorie:Fußballspieler (FK Bečej) Kategorie:Fußballspieler (UE Lleida) Kategorie:Fußballspieler (UD Almería) Kategorie:Fußballspieler (GD Chaves) Kategorie:Fußballspieler (CD Ourense) Kategorie:Fußballspieler (FC Alverca) Kategorie:Fußballspieler (Grazer AK) Kategorie:Fußballspieler (ASK Schwadorf) Kategorie:Fußballspieler (FK Radnički Niš) Kategorie:Fußballtrainer (ASK Schwadorf) Kategorie:Fußballtrainer (1. Simmeringer SC) Kategorie:ÖFB-Cup-Sieger Kategorie:Österreichischer Meister (Fußball) Kategorie:Serbe Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann