mini|rechts|Das Grab von Jerzy Skrzymowski auf dem Friedhof von Bródno Jerzy Skrzymowski, Pseudonym „Kostek“ (geboren am 21. Januar 1920 in Grodno; gestorben am 1. August 1944 in Warschau) war ein Leutnant der polnischen Armee, Soldat des Regiments „Baszta“ der Heimatarmee und Teilnehmer des Warschauer Aufstands.
Leben Er ist der Sohn von Stanisław Skrzymowski. 1937 schloss er die Kadettenausbildung in Rawicz ab. Er nahm am Septemberfeldzug teil und geriet dabei in deutsche Gefangenschaft. Er war Unter anderem im Offizierslager VI B bei Dössel in Westfalen gefangen, von wo aus er in der Nacht vom 19. auf den 20. September 1943 mit 43 Offizieren und 4 Mannschaften floh. Bei der Verfolgung wurden die meisten Soldaten von den Deutschen gefangen genommen und ermordet; nur 10, darunter Skrzymowski, konnten entkommen.
Nach einer erfolgreichen Flucht kehrte er in seine Heimatstadt Warschau zurück, wo er sich der Untergrundbewegung innerhalb des Regiments „Baszta“ anschloss. Laut Gefechtsordnung des Regiments „Baszta“ diente er ab dem 31. Juli 1944 als Adjutant des Regimentskommandeurs, Oberstleutnant Stanisław Kamiński, Deckname „Daniel“.
Auf eigenen Wunsch wurde er zu Beginn des Warschauer Aufstands zu einer Fronteinheit versetzt. Er befand sich im Bataillon „Olza“, Kompanie „O 1“ als Offizier unter dem Kommando des Bataillonskommandeurs, Major Witold Obarski-Białynowicz, Deckname „Reda“.
Er starb am 1. August 1944 bei einem Angriff auf deutsche Stellungen in der Wołoska-Straße 3. Er wurde auf dem Friedhof Bródno (Grabstelle 15B-4-25) beigesetzt.
Literatur Lesław M. Bartelski: Mokotow 1944. Warszawa: Wydawnictwo Ministerstwa Obrony Narodowej, 1986 Wincenty Kawalec: Pięćdziesięciu z Dössel. Warszawa: Wydawnictwo Ministerstwa Obrony Narodowej, 1963
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