mini|180px|Łukasz Ciepliński mini|180px|Symbolisches Grab auf dem Powązki-Militärfriedhof Łukasz Ciepliński (* 26. November 1913 in Kwilcz; † 1. März 1951 in Warschau) war ein polnischer Berufssoldat, Widerstandskämpfer gegen die deutschen Besatzung Polens 1939–1945 und letzter Befehlshaber der Wolność i Niezawisłość (WiN) – Freiheit und Unabhängigkeit. Leben Vorkriegszeit Er wurde als Sohn von Franciszek Ciepliński und dessen Ehefrau Maria geboren und hatte sieben Geschwister. Er wuchs in Kwilcz in Großpolen auf, wo sein Vater eine kleine Bäckerei hatte. Nach dem Abitur entschied sich Łukasz, Berufssoldat zu werden. Im Jahre 1936 wurde er zum Leutnant der polnischen Armee ernannt. Zweiter Weltkrieg Beim deutschen Überfall auf Polen im Jahre 1939 verteidigte er sein Vaterland und nahm u. a. an der Schlacht an der Bzura teil. Für die Tapferkeit auf dem Schlachtfeld wurde er mit dem Orden Virtuti Militari ausgezeichnet. Nach der Niederlage Polens schloss er sich der Widerstandsbewegung an und wurde später Befehlshaber der Heimatarmee in Rzeszów.

Nachkriegszeit Nach der Besetzung Polens durch die Rote Armee setzte er seinen Kampf diesmal gegen die Kommunisten fort. Im Jahre 1947 wurde er als letzter Befehlshaber der Wolność i Niezawisłość (WiN) durch die polnische Geheimpolizei verhaftet und anschließend misshandelt und mehreren Verhören unterzogen sowie schließlich 1951 zum Tode verurteilt. Am 1. März 1951 fand die Hinrichtung von Łukasz Ciepliński und seiner Mitarbeiter. Sein Leichnam wurde der Familie nicht zurückgegeben. Seit 2011 wird in Polen am 1. März der Nationale Gedenktag der Verstoßenen Soldaten (Narodowy Dzień Pamięci „Żołnierzy Wyklętych“) begangen.https://instytutpolski.pl/wien/2021/02/26/nationaler-gedenktag-fur-die-verstosenen-soldaten/

Posthume Ehrung Im Jahre 2010 wurde er posthum mit dem Orden des Weißen Adlers ausgezeichnetVerleihung des Ordens des Weißen Adlers (polnisch).

Fußnoten

Literatur Wójcik Z.K., W kleszczach totalitaryzmów. Łukasz Ciepliński (1913–1951), t. 1, Rzeszów: Instytut Pamięci Narodowej, 2025, ISBN 978-83-8376-153-4, (polnisch) Elżbieta Jakimek-Zapart „Nie mogłem inaczej żyć. Grypsy Łukasza Cieplińskiego z celi śmierci.“ wyd. Towarzystwo Naukowe Societas Vistulana, Kraków 2008, ISBN 978-83-61033-14-1, (polnisch)

Weblinks

Lebenslauf (polnisch)

Kategorie:Militärperson (Zweite Polnische Republik) Kategorie:Person (Polnische Heimatarmee) Kategorie:Opfer des Stalinismus (Polen) Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 1951 Kategorie:Mann