Mehna ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie liegt etwa neun Kilometer westlich von Altenburg und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rositz.

Geographie mini|rechts|Blick über Mehna Mehna liegt westlich von Altenburg im Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland, einem Ausläufer der Leipziger Tieflandbucht um Schmölln und Dobitschen. Angrenzende Gemeinden sind Dobitschen, Göllnitz und Starkenberg im Landkreis Altenburger Land. Südlich des Dorfs befindet sich der Kleine Gerstenbach, ein Quellfluss des Gerstenbachs.

Gemeindegliederung Ortsteile von Mehna sind Rodameuschel und Zweitschen.

Geschichte Im Juli 1172 ist der Ort erstmals urkundlich erwähnt worden.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 177. Mehna gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,Das Amt Altenburg im Buch Geographie für alle Stände, ab S. 201Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83 welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Mehna bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900) bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900). Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 sind die Orte Rodameuschel und Zweitschen nach Mehna eingemeindet worden. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Mehna mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Vom 1. Januar 1992 bis 31. Dezember 2018 gehörte die Gemeinde Mehna der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land an, deren Sitz sich auch in Mehna befand. Diese wurde aufgelöst und Mehna wechselte in die Verwaltungsgemeinschaft Rositz. Nach der Wende wurde im Ort eine Agrargenossenschaft gegründet.

Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember): 1994: 402 1995: 402 1996: 399 1997: 400 1998: 385 1999: 380 2000: 379 2001: 360 2002: 364 2003: 360 2004: 362 2005: 363 2006: 354 2007: 347 2008: 360 2009: 350 2010: 344 2011: 322 2012: 313 2013: 308 2014: 293 2015: 289 2016: 291 2017: 294 2018: 279 2019: 271 2020: 260 2021: 271 2022: 258 2023: 249 2024: 260 Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik Gemeinderat Seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2024 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

Freie Wählervereinigung Mehna – 2 Sitze durch 32,3 % (−11,5 %p) DIE REGIONALEN – 4 Sitze durch 67,7 % (+11,5 %p)

Die Wahlbeteiligung lag bei 79,9 % (+0,4 %p).

Bürgermeister Bürgermeister ist seit dem 29. Juni 1997 Jens Stallmann. Er wurde zuletzt am 12. Juni 2022 mit einer Mehrheit von 89,8 % und einer Wahlbeteiligung von 55,2 % (- 31,7 %p) im Amt bestätigt. Vorherige Bürgermeisterin war Karola Engelmann.Ergebnisse der Bürgermeisterwahl Landeswahlleiter Thüringen, abgerufen am 11. August 2024

Wirtschaft und Infrastruktur Wasserver- und Abwasserentsorgung Die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung hat die Gemeinde dem Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land übertragen.

Windkraftanlagen In Mehna stehen zwei Windkraftanlagen. Eine wurde 1993 und die andere 2004 errichtet. Beitreiber soll Provent sein und zusammen haben diese eine Maximalleistung von 1,75 Megawatt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Mehna

Weblinks

Gemeinde Mehna bei der Verwaltungsgemeinschaft Rositz Kirche in Mehna

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land Kategorie:Ersterwähnung 1172