R Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten Bildergalerien WappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450–1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.RaitenauRaitenauHerren GrafenWolf Dietrich von Raitenau 70pxSiebmacherRammingenBurg RammingenLeitbrackenIngeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben 70pxScheiblerRamsbergOtto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 308fRamsbergRitterauch die im 12. Jh. erloschenen Grafen von Pfullendorf nannten sich nach RamsbergMannesstamm erloschen 1550, ein Zweig waren die Herren von Rosenau 70pxScheiblerHerren von Ramschwag(Ramswag)Burg Alt-Ramschwag in Häggenschwil kurz nach 1200 erbautSt. Galler Dienstmannen (Ministeriale), Ritteradel im Dienste der HabsburgerRitteradel aus St. Gallen, dort ehemals führende Stellung, dann im süddeutschen Raum, unter anderem Reichsvögte von Augsburg (späte 1280er Jahre), Besitzer von Großkemnat (Kaufbeuren) 1280 bis 1373; erloschen 1854 70pxabgeleitetes Ortswappen NenzingRamsteinJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 316ffRamsteinEdelfreieLeitbracken 70pxIngeram CodexRandeggJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 325ff, mit StammtafelDer Landkreis Konstanz, Band III, ISBN 3-7995-6183-8, S. 165ffRandeggReichsrittererwähnt seit 1214, im Mannesstamm erloschen 1520; Teilung 1310 in ältere Linie (Randegg, Gailingen) und jüngere Linie (Heilsberg mit Gottmadingen, Ebringen, Riedheim)LeitbrackenSankt Jörgenschild 70pxScheiblerHerren zu RappoltsteinRappoltsteinHerrschaftsgebiet im Elsass (Burgen Hohrappoltstein, Girsberg und Ulrichsburg) um Rappoltsweiler (Ribeauvillé).Leitbracken 70pxIngeram CodexRathsamhausenBurg Rathsamhausen (Elsass)FreiherrenDas Geschlecht ist im 19. Jahrhundert erloschen; ein Zweig der fränkischen Freiherren von der Tann führt seit dem Einheiraten der letzten Freiin von Rathsamhausen den Namen von und zu der Tann-Rathsamhausen.Ortenauer Reichsritterschaftzentriert|rahmenlos|92x92pxSiebmacherRauch von WinnendenGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.Burg Maienfels als Ganerben mit Schott von Schottenstein, von Gültlingen, von Remchingen, von Freyberg, von VellbergReichsritterLeitbrackenKanton Kocher (1542–1564 als Ganerbe von Bönnigheim) Kanton Neckar (1548–1737) 70pxSiebmacherRauner (Rauner auf Mühringen)Augsburg; MühringenPatrizier, Adelige (ab 1697)Evangelisches Patriziergeschlecht aus Augsburg; erblicher Adel 1697 für Johann Thomas Rauner; Umfangreicher Besitz in Mühringen, Mühlen am Neckar, Dommelsberg, Wiesenstetten und Egelstall.zentriert|rahmenlos|113x113pxSeylerRavensburgerAugsburgAdelige, PatrizierWahrscheinlich ein altadeliges Geschlecht, dass sich ursprünglich von Ravensburg nannte; Ulrich Ravenspurger war 1335 Stadtpfleger von Augsburg; die Familie besaß den Zehenten in Schwabmünchen, Mittelstetten und Wehringen. Kaiser Karl V. ernannte Leo Ravensburger 1548 zum Bürgermeister; 1590 im Mannesstamm erloschen.Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 123.zentriert|rahmenlos|102x102pxSiebmacherRebstockStraßburgPatrizier, FreiherrenPatriziergeschlecht aus Straßburg; Jeremias Rebstock (1602–1660) war evangelischer Abt von Blaubeuren.Ortenauer Reichsritterschaft; Kanton Neckar-Schwarzwaldzentriert|rahmenlos|106x106pxSiebmacherGrafen von RechbergRechberg und RothenlöwenHohenrechbergMinisteriale Herren Freiherren Reichsritter Grafen1179 Rehperc als stauffische Ministeriale; 1194 Marschall im Herzogtum Schwaben Mitte 13. Jhd. Teilung in die Linien „Unter den Bergen“ bis 1413 (Bargau, Bettringen, Rechberghausen) und „Auf den Bergen“ Letztere teilten sich wiederum in die Linien: Hohenrechberg (bis 1585) und Illereichen 1607 Erhebung in den Grafenstand, aber Verbleib in der ReichsritterschaftLeitbrackenSchwäbischer BundDie Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten Kanton Kocher (Hohenrechberg, Weißenstein, Donzdorf, Treffelhausen und Böhmenkirch, Kellmünz) Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken140px Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Heinrich von Rechberg Nr. 16 und Gebhart von Rechberg Nr. 21 weitere Bilder hier 70pxIngeram-Codex70pxSiebmacherRechenbergRechenberg (Stimpfach) oder Rechenberg bei HohentrüdingenLeitbracken 70pxIngeram-CodexRegel (Regel von Gansheim, Regel von Allisheim)Gansheim, Augsburg, Schloss Lichtenberg (Landsberg)Edelfreie, Patrizier, Adelige (ab 1521)1279 wird ein Friedrich Truchsess Regel von Gansheim erwähnt; in Augsburg gehörte die Familie zu den Patriziern; 1521 wurde Georg Regel in den Adelsstand erhoben; Veit Regel war kaiserlicher Kellermeister und erwirkte einen Adelsbrief für die ganze Familie; Erwerb von Schloss Lichtenberg a. Lech.Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter der freien Reichsstadt Augsburg, S. 347.zentriert|rahmenlos|108x108pxSiebmacherRegentsweilerJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 378f, mit Stammtafelim Scheiblerschen Wappenbuch irrtümlich mit Remßhart bezeichnet, als Verkürzung von Renhartsweiler = RegentsweilerRegentsweilerMinisterialenerwähnt 1220, erloschen im 15. Jh.Leitbracken 70pxScheiblerRehlingen (Rehlinger)Rehling, AugsburgRitter, Patrizier, Adelige (ab 1541), Freiherren (ab 1665)Konrad Rehlinger der Ältere (1470–1556) heiratete Sybilla Fugger, Witwe von Jakob Fugger dem Reichen. Anna Rehlinger (1505–1548) heiratete Graf Anton Fugger von der Lilie. Nobilitierung 1541 durch Kaiser Karl V.zentriert|rahmenlos|165x165pxAllianzwappen Fugger (links) und Rehlinger anlässlich der Hochzeit von Graf Anton Fugger und Anna Rehlinger. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|83x83pxSiebmacherRehmAugsburgPatrizier, Adelige (ab 1552)Stadtadelige in Augsburg und Ulm; 1552 von Kaiser Karl V. geadeltBeschreibung des Oberamts Ulm, S. 258.zentriert|rahmenlos|95x95pxSiebmacherReichenbergBurg Reichenberg bei OppenweilerRitterMinisteriale des Hauses Baden; Güter in Oberweissach 1349 durch Konrad von Reichenberg veräußert.Reichlin von MeldeggFellheimReichsritter FreiherrenKanton Hegau (Hegau-Allgäu-Bodensee, Bezirk Allgäu-Bodensee wegen Amtzell (seit 1749) und Freudental) Kanton Donau (wegen Ellmannsweiler und Fellheim und Niedergundelfingen) Kanton Kocher (von 1683 bis 1746 wegen Horn, danach als Personalist) 70pxSiebmacherReifensteinSchwäbisch HallAdeligeÜber die Herren von Reifenstein ist nicht mehr viel bekannt; angeblich saß das Geschlecht auf der Burg Gleichen bei Pfedelbach und zog später nach Hall, wo es ausstarb. Siebmacher nennt sie fälschlich Reisenstein.zentriert|rahmenlos|97x97pxSiebmacherReihing (Reyhing)Horb am NeckarPatrizier, Adelige (ab 1530)Ursprünglich aus Horb am Neckar stammend, verbreitete sich das Geschlecht in den Reichsstädten Augsburg, Esslingen, Reutlingen und Ulm; Wappenbrief 1452 durch Kaiser Friedrich III; Adelsstand 1530 durch Karl V.; 1622 im Mannesstamm erloschen.zentriert|rahmenlos|100x100pxSiebmacherReinsberg (Reinsburg, Reinwoldsberg)Burg Reinsberg (Wolpertshausen)RitterDie Herren von Reinsberg (Reinwoldsberg) gehörten zu den Wohltätern des Klosters Comburg. Später ist das Geschlecht nach Hall umgezogen. 1420 erscheint dort ein Fritz von Reinwoldsberg als Bürger.Beschreibung des Oberamts Hall, S. 323.zentriert|rahmenlos|87x87pxSiebmacherReischachBurg Burrach außerhalb von ReischachLeitbracken 70pxScheibler70pxSiebmacherRembold (Remboldt)Lauingen, später Augsburg und UlmPatrizier, Adelige (ab 1552)Güter in Blindheim, Neusäß, Possenried und Oberfahlheim; Grablege in Ulmer Valentinskapelle am Münster; 1552 Adelsstand bestätigt; 1774 erloschen.zentriert|rahmenlos|108x108pxSiebmacherRemchingenOtto Bickel, u. A.: Remchingen – Geschichte seiner Ortsteile und der Adelsfamilie gleichen Namens, Remchingen, 1993Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 491 und 494RemchingenRitterFreiherren1160–17791414–1488 Esel
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