K Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevantenBildergalerien WappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.Kaib (von Hohenstein)Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916Der Landkreis Reutlingen, Band I, ISBN 3-7995-1357-4, S. 847.Hohensteinwürttembergische MinisterialenZweig der Speth, erwähnt von 1287 bis 1483LeitbrackenIngeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben zentriert|rahmenlos|98x98pxSiebmacherKageneckStraßburgPatrizier, Adelige, Freiherren (ab 1671), Reichsgrafen (ab 1771)Ursprünglich in Straßburg ansässig, siedelten die Kageneck mit der Französischen Revolution nach dem Breisgau und Freiburg um (Schloss Munzingen, Kagenecksches Haus) Breisgauische Ritterschaftzentriert|rahmenlos|111x111pxKaltentalGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.Burg Kaltental bis 1318, danach Aldingen am NeckarReichsritterLeitbrackenKanton Kocher wegen Aldingen (14. Jahrhundert–1746) Mühlhausen am Neckar (bis 1582) und Oßweil (bis 1647)140pxGeorg Friedrich von Kaltental und die Waise Adiz (Skulptur von Peter Lenk)weitere Bilder hier 70px|zentriertScheiblerKänlin evtl. Burg Niederhofen bei Bad CannstattRittererloschenes Geschlecht aus Bad CannstattKapffOtto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Band 1. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1898, S. 388. (Schenk von Kapf)Schlössle Kapf in Kapf (Gem. Alfdorf); Schloss UrbachEhrbarkeit; AdligeZweig der Schenken von Limpurg; Stammvater des Geschlechts war Klaus Schenk aus Schorndorf, der ein unehelicher Sohn von Friedrich IV. Schenk von Limpurg (1362–1414) war. Der Geistliche Sixt von Kapff († 1693) erwarb das Schloss Urbach.zentriert|rahmenlos|114x114pxKargAugsburg; Ulm; ThalfingenPatrizierDer Familie Karg in Ulm gehörte das Gut Unter-Thalfingen; eine Familienstiftung der Karg war in Ulm noch im 18. Jahrhundert vorhanden. In Augsburg ist Conrad Karg 1290 Bürger geworden; aus dem Geschlecht stammte Johannes Karg genannt Parsimonius von Augsburg, der 1574 Abt von Kloster Hirsau wurde.Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 126.zentriert|rahmenlos|96x96pxSiebmacherKarpfen; KarpffenBurg Hohenkarpfen bei Hausen ob Verena sowie RietheimReichsritterDas 1663 erloschene Geschlecht wurde von Hans I. von Karpfen (genannt „Hans Wirtenberger“) begründet, der ein unehelicher Sohn Herzog Eberhards im Barte warKanton Neckar-Schwarzwald (1548–1663) 70px|zentriertSiebmacherKatzensteinBurg Katzenstein (Dischingen)RitterErloschenes GeschlechtLeitbrackenzentriert|rahmenlos|126x126px|Ingeram-CodexIngeram-Codexzentriert|rahmenlos|99x99pxSiebmacherKechler von SchwandorfSchwandorf, Ortsteil von Haiterbachinsbesondere Unterseite des Teilorts Unterschwandorf1802: Ober- und Untertalheim, sowie Unterschwandorf als Lehen ÖsterreichsReichsritterFreiherrenSankt JörgenschildSchwäbischer BundDie Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertretenKanton Neckar-Schwarzwald (1548–1805) (bis 1748 auch mit dem Rittergut Diedelsheim) 70px|zentriertSiebmacherKeckSchwäbisch Hall, Keckenburg, Wasserburg AltenhausenPatrizier, Adelige Eines der Sieben-Burgen-Geschlechter in und um Schwäbisch Hall; Heinrich Keck erwarb 1401 die Wasserburg Altenhausen; 1510 nach Unter-Limpurg umgezogen; 1593 erloschen. Später gehörte die Keckenburg den Bonhoeffern.zentriert|rahmenlos|86x86pxSiebmacher Kegreis, Kegreisz, KegreißAmmerbuchRitter zentriert|50pxKellner von ZinnendorfAdeligeSiebmacher zählt die Kellner zu den adeligen schwäbischen GeschlechternSiebmachers Wappenbuch, Blatt 20.zentriert|rahmenlos|115x115pxSiebmacherKielmansegg (Kielmann von Kielmannsegg)GöppingenAdelige (ab 1568, Adel bestätigt 1604)Mit Ulrich Küelmann 1461 zuerst urkundlich erwähnt; Hans Kielmann, Sohn des Erstgenannten, wurde 1502 genannt. Er soll den Adelsstand mit Prädikat von Kielmannseck erworben haben. Adelsbrief 1568 durch Kaiser Maximilian II. Adel bestätigt durch Kaiser Rudolf II.1604.zentriert|rahmenlos|93x93pxSiebmacherKillingenBurg Killingen in Ellwangen-KillingenMinisterialen des Klosters Ellwangenerwähnt von 1321 bis 1428; Stammesgenossen der Herren von Röhlingen, deren Wappen sie auch führen 70px|zentriertNeuer SiebmacherGrafen von KirchbergOberkirchbergGrafenLeitbracken140pxSchwäbische Adelige als Räte Eberhard des Milden von WürttembergGraf von Kirchberg Nr. 41weitere Bilder hier 70px|zentriertIngeram-CodexKirchheim Kirchheim unter Teck (Freihof Kirchheim)AdeligeOrtsadelsgeschlecht saß auf dem FreihofKlebzagelSchwäbisch GmündAdeligeGeschlecht aus der Region Schwäbisch Gmünd; 1284 war Berchtolt Klebzagel Bürgermeister von Gmünd; Im 14. Jahrhundert in Böbingen an der Rems begütert. Die Klebzagel sind wohl zu Beginn des 15. Jhd. ausgestorben.Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 134. Besitz in Rienharz.Beschreibung Oberamt Welzheim, S. 222.zentriert|rahmenlos|126x126pxSeylerKlingenbergBurg Klingenberg bei Homburg (Thurgau)seit 1300 Burg HohentwielMinisteriale der Bischöfe von KonstanzGrafenErste Erwähnung 1200 im Dienste der Bischöfe von Konstanz. Um 1300 bedeutende Stellung verschiedener Mitglieder der Familie als Bischöfe in Konstanz, Brixen und Freising, sowie als Vögte diverser süddeutscher Städte. Mitbegründer des Ritterbundes vom Sankt Jörgenschild. Parteigänger Habsburgs in den Auseinandersetzungen mit den Eidgenossen. Im 15. Jahrhundert Verstrickung in diverse Fehden. Allmählicher Ausverkauf des Besitzes. 1538 endgültiger Verkauf des Hohentwiel an Württemberg. 1583 Tod des letzten männlichen Klingenbergers.LeitbrackenSankt Jörgenschild: Caspar von Klingenberg († 1439) erster HauptmannSchwäbischer Bund: sein Enkel Caspar gefallen bei Rielassingen 1499 im Schwabenkrieg140pxSchwäbische Adelige als Räte Eberhard des Milden von WürttembergCaspar von Klingenberg, unten rechts(22)weitere Bilder hier 70px|zentriertScheiblerKlingenfels (Buch genannt Klingenfels)Burg Waldau bei Schwäbisch GmündKraft von Klingenfels vermachte seine Burg Waldau 1301 dem Kloster Lorch.Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 175.zentriert|rahmenlos|92x92pxSiebmacherKnabenauSchloss KyburgFreiherrenZweig der Grafen von Kyburg, wanderte Ende des 14. Jahrhunderts in den Osten aus, wurde 1685 in den polnischen Adelsstand und als Barone in den russischen Reichsadel aufgenommen (Senat-Ukaz vom 18. Mai 1834) 123x123px|Scheibler|zentriert|rahmenlosScheiblerKniestedt (Kniestädt)Adelige, ReichsritterErloschenes Geschlecht wurde mit Levin von Kniestedt in die Schwäbische Ritterschaft aufgenommen. Besitz u. a. Schloss Heutingsheim, die Burgen Schaubeck (Kleinbottwar) und Warthof (Kleinaspach). Der letzte Kniestedt fiel im Zweiten Weltkrieg.Kanton Kocher (1701–1805)zentriert|rahmenlos|111x111pxSiebmacherKnöringenReichsritterFreiherrenLeitbrackenKanton Altmühl des Ritterkreises Franken (wegen der 1545 erworbenen Herrschaft Krießberg samt LustenauKanton Kocher (1605–62) wegen Wildenstein) 70px|zentriertScheiblerKobolt (Cobolt, Kobold, Kobolt von Tambach, Kobolt von Schwakenburg)Ulm, BiberachBürgerliche, Ehrbare, Adelsstand (ab 1541)1474 Wappenbrief durch Kaiser Friedrich III.; Heinrich Kobolt war 1518–1521 Leibarzt des Markgrafen Albrecht von Brandenburg, Hochmeister des Deutschen Ordens in Königsberg.1541 rittermäßiger Adelsstand.zentriert|rahmenlos|94x94pxSiebmacherKoch (Koch von Gailenbach)Augsburg; Schloss Gailenbach in EdenbergenEhrbare, Patrizier,
Adelige (ab 1654)
ReichsritterEhrbares Geschlecht aus Augsburg; 1654 von Kaiser Ferdinand III. nobilitiert und in das Augsburger Patriziat aufgenommen. 1768 im Mannesstamm ausgestorben.zentriert|rahmenlos|99x99pxSiebmacherKochenGustav A. Seyler: Der abgestorbene Württembergische Adel (= J. Siebmachers Wappenbuch. VI, 2). Nürnberg 1911Kocherburg in UnterkochenLehnsmannen der Grafen von Helfensteinbezeugt von 1136 bis 1475; spalten sich danach wohl in eine Unterkochener (beurkundet 1539) und eine Oberkochener (beurkundet 1541) Linie 70px|zentriertWappen von UnterkochenKohllöffel (Koleffel)RavensburgPatrizier, Adelige (ab 1651)Ursprünglich aus Ravensburg, später auch in Straßburg ansässig; Wappenbrief von Karl V. 1555; Nobilitierung 1651. Aufnahme in die Gesellschaft zum Esel 1658. Im 18. Jahrhundert besaßen die Kohllöffel das Schlössle Höfen bei Winnenden.Gesellschaft mit dem Esel (ab 1658)zentriert|rahmenlos|101x101pxSiebmacherKolbWangen im AllgäuPatrizier, Adelige (ab 1606)Die Kolb erhielten den Adelsbrief von Kaiser Rudolf II. 1606.Otto von Hefner: Der Adel des Königreichs Bayern. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg 1856, S. 90.zentriert|rahmenlos|105x105pxSiebmacherKönigKemptenPatrizier, AdeligeVinzenz König erhielt 1530 ein Wappenbrief von Kaiser Karl V.; Im Siebmacher (1705) werden die König zu den adeligen Geschlechtern Kemptens gezählt;zentriert|rahmenlos|105x105pxSiebmacherKönigseggUrsprünglich von Fronreute benennen sie sich ab 1251 nach Burg Königsegg bei Guggenhausen; später Burg Rothenfels bei Immenstadt im AllgäuStaufische Ministrale; Freiherren; GrafenLeitbracken140pxLeopold Wilhelm Graf von Königsegg-Rothenfels (1630–1694)Vizepräsident des Reichshofrats 1665–1671Reichsvizekanzler 1666–1694weitere Bilder hier 70px|zentriertScheiblerKünzelsauKünzelsauRitterWohl verwandt mit den Herren von Braunsbachzentriert|rahmenlos|96x96pxSiebmacherKottspielWasserburg KottspielRitterWahrscheinlich saßen die Herren von Kottspiel auch auf dem Burgstall bei den Schenkenseen.zentriert|rahmenlos|98x98pxSiebmacherKrafft von FestenbergUlmPatrizier, Adelige (ab 1552 bestätigt)Mehrere Krafft waren in Diensten der Staufer und der Habsburger; Adel bestätigt am 29. Oktober 1552 durch Kaiser Karl V.Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 258.zentriert|rahmenlos|106x106pxSiebmacherKrafter (Kraffter)AugsburgPatrizier, Adelige (ab 1579)Die Brüder Lorenz und Philipp-Jakob Krafter erhielten von Kaiser Rudolf II. das Adelsdiplom zu Prag am 7. August 1579.Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener bayerischer Adel. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg 1911, S. 188.zentriert|rahmenlos|109x109pxSiebmacherKurz (Kurtz)Schwäbisch HallAdelige Geschlecht aus der ehemaligen Freien Reichsstadt Schwäbisch Hall.Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 5.zentriert|rahmenlos|100x100pxSiebmacherKurzKempten, Lindau am Bodensee, SenftenauPatrizier, Adelige (ab 1536), FreiherrenAus Tirol zugewanderte Familie; am 11. April 1536 bestätigte Kaiser Karl V. den rittermäßigen Adelsstand der Familie; später Freiherrenstand.zentriert|rahmenlos|107x107pxSiebmacherKurz von GärtringenGärtringenEhrbarkeit, AdeligeKammersekretär Franz Kurz erwarb 1572 den Edelsitz Gärtringen bei Herrenberg und wurde berechtigt, sich fortan Kurz von Gärtringen zu nennen.Seyler, S. 97.KutzlebenSteinreinachAdeligeSchwäbische Linie begründet von Christian von Kutzleben; 1551 Erwerb von Schlössle Steinreinach bei Korb. zentriert|rahmenlos|97x97pxSiebmacherKyburgKyburg im Kanton ZürichGrafenSeitenlinie der Grafen von Dillingen und der Grafen von Winterthur; der Mannesstamm starb 1263 aus, wodurch sich durch weibliche Erbfolge die habsburgischen Linien Kyburg-Burgdorf und Neu-Kyburg bildeten. 70px|zentriert
Einzelnachweise
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