L NameStammsitzStandAnmerkungen zu Geschichte und VerbreitungMitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder MatrikelnLinks zu relevanten BildergalerienWappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.Laemmlin (Lämmlein, Laemmlin von Horkheim)Heillbronn-HorkheimPatrizier, Reichsritter (ab 1542)Ursprünglich Patrizier in Heilbronn, erwarben Burg Horkheim im 15. JahrhundertKanton Kocher (1542–1640)zentriert|rahmenlos|98x98pxSiebmacherLamparter genannt von RamsbachWasserburg RamsbachRitterDer staufische Dienstmann Walter von war 1187 Graf von Siena, daher der Beiname Lamparter (=Langobarde). Nach der Zerstörung ihrer Burg ist das Geschlecht später jedoch verarmt und zu einfachen Bauern herabgesunken.Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 177.zentriert|rahmenlos|89x89pxSiebmacherzentriert|rahmenlos|85x85pxSchenken von LandeckOtto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 431Burg Landegg bei Magdenau im Toggenburgrapperswilische Ministerialen, sanktgallische Erbschenkenim 15. Jh. als sanktgallische Lehnsleute auf Neuravensburg;Konrad Schenk von Landeck 70pxScheiblerLandenbergAlt-LandenbergBreitenlandenbergHohenlandenbergHohenschrambergHerrenLeitbrackenIngeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben 70pxScheiblerLandenberg von GreifenseeSchloss GreifenseeLeitbracken70px|zentriertLandsee (Landtsee)AdeligeBekanntester Angehöriger war Ludwig von Landsee, Ritter und Diplomat des Deutschen Ordens.zentriert|rahmenlos|143x143pxIngeram-Codexzentriert|rahmenlos|103x103pxSiebmacherLang (Lang von Leinzell)Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 436.LeinzellAdelige (ab 1634), Reichsritter (ab 1648), FreiherrenValentin von Lang aus Bremen wurde 1636 mit Leinzell belehnt; Aufnahme in die Schwäbische Ritterschaft; 1650 Errichtung von Schloss Leinzell, das bis 1990 im Besitz der Familie blieb, zuletzt in den Händen von Brigitte Freiin von Lang.Kanton Kocher (1648–1805)zentriert|rahmenlos|91x91pxAlbertiLang (Lang von Wellenburg)Augsburg, Schloss WellenburgPatrizier, Adelige (ab 1507), ReichsritterDompropst Matthäus Lang war ein wichtiger Berater von Kaiser Maximilian I.; 1507 konnte er Schloss Wellenburg von der Familie Lauginger erwerben und trug seitdem den Ehrentitel Edler von Wellenburg. Er strebte eine gewaltsame Niederschlagung der Protestanten an, konnte jedoch die Ausbreitung der Reformation nicht verhindern. Das Geschlecht ist 1579 mit dem Tode des Markus Lang schon wieder erloschen.Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 122.zentriert|rahmenlos|183x183pxMatthäus Kardinal Lang von Wellenburg, Fürst- und Erzbischof von Salzburg, Primas von Deutschland. Mehr Bilder hierzentriert|rahmenlos|105x105pxSiebmacherLangeneggGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.Burg Langenegg bei WaltenhofenHerren Patrizier (nicht in direkter Linie, sondern durch Kauf)Benannt nach der Burg. Starben 1415 aus. Kam dann über die Erbtochter an die Herren von Rauns zu Langenegg. Nach deren Aussterben Verkauf durch die Erben im Jahr 1513 an den verschwägerten Kemptener Patrizier Winter. Dieser nannte sich fortan von Langenegg. 1647 fiel als erledigtes Lehen an die Abtei Kempten. 70pxSiebmacherLangenmantel vom RR; Langenmantel von WestheimAugsburg, Westheim (Schloss Westheim)Patrizier, Adelige, Freiherren (ab 1779)In Augsburg ansässige Stadtadelige; David, Heinrich und Wolfgang Langenmantel wurde der Adelsstand 1561 durch Kaiser Ferdinand I. erneuert;Otto von Stetten: Geschichte der adligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 65f. Verwandt mit den Langenmantel vom Sparren. Johann I. Langenmantel vom RR († 1367) erwarb 1348 die Herrschaft Wertingen 1363 die Herrschaft Villenbach; 1779 Prädikat Edle von; 1779 Freiherrenstand.zentriert|rahmenlos|97x97pxSiebmacherLangenmantel von SparrenAugsburg Patrizier, AdeligeAdelige Patrizier aus Augsburg, verwandt mit den Langenmantel vom RR. Johannes Langenmantel soll bereits von König Adolf von Nassau zum Ritter geschlagen worden sein.Otto von Stetten: Geschichte der adligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 71. 1504 erwarb Johann IX. Langenmantel vom Sparren Schloss Igling; Wappenmehrung 1555 durch Kaiser Karl V.Otto von Stetten: Geschichte der adligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, S. 70.zentriert|rahmenlosRitter Christoph Langenmantel vom Sparren versteckt Martin Luther vor dessen Gegnern auf Burg Hohenschwangau. Gemälde von Wilhelm Lindenschmidt, 1835. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|96x96pxSiebmacherLanz von LiebenfelsJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 461f u. S. 505ffDer Landkreis Konstanz, Band IV, ISBN 3-7995-6184-6, OrtsbeschreibungenKonstanzAdelsstand seit etwa 1470Liebenfels (bis 1574), Gündelhart (bis 1622), Beerenberg (He, 17. Jh.–1727), Worblingen (He, ab 1706), Anteil Gailingen (He, ab 1734/36), Beuren an der Aach (He, ab 1767)Kanton Hegau 70pxSiebmacherLaubenbergBurg Alt-Laubenberg bei Grünenbach, Burg Laubenbergerstein, später Schloss Rauhenzell bei ImmenstadtHerrenAuszugLeitbrackenSchwäbischer BundDie Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertretenKanton Kocher (1578–1584)140px Hans Caspar von Laubenberg (1452–1522), Ratgeber und oberster Feldzeugmeister Maximilians I. weitere Bilder hier 70pxScheibler70pxSiebmacherLauginger (Lauinger)Lauingen, Augsburg, DonauwörthNiederer Adel, Ehrbare, PatrizierPatriziergeschlecht in Augsburg, welches von einem Ritter Dieterich von Laugingen abstammen soll, dessen Nachkommen als Stadtbürger in Nördlingen lebten.Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter der freien Reichsstadt Augsburg, S. 183. Möglicherweise stammte Albertus Magnus (Albert von Lauingen) aus dem Geschlecht. Weitere Zweige in Augsburg, Danzig, Donauwörth und Ulm. Besitz u. a. Schloss Wellenburg, Schloss Radau, Schloss Adelshofen. 1479 heiratete Veronica Lauginger Ulrich Fugger den Älteren von der Lilie. Geschlecht im 18. Jahrhundert ausgestorben.zentriert|rahmenlos|369x369pxAlbert von Lauingen (Albertus Magnus), Bischof von Regensburg, Kirchenlehrer. Weitere Bilder hier.zentriert|rahmenlos|95x95pxSiebmacherLaymingen (Laiming)Schloss LindachReichsritterErasmus von Laymingen erwarb Schloss Lindach und schloss sich der Reformation anKanton Kocher (1592–1679)zentriert|rahmenlos|112x112pxScheiblerLecherSchwäbisch HallNiederer AdelConrad Lecher veräußerte 1418 sein Gut zu Hagenau (bei Gaildorf).Seyler, S. 18. Es bestand Wappengleichheit mit den Herren Schneewasser (Burg Haagen) und mit denen von Gleichen (bei Pfedelbach).zentriert|rahmenlos|102x102pxSiebmacherLeiher von Talheim (Liher)Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 459.TalheimReichsritter Ganerben zu Talheim, begütert auch bei Stuttgart (Obertürkheim, Uhlbach)Kanton Kocher (1563–1614)zentriert|rahmenlos|88x88pxAlbertiLeimbergOAB Geislingen, S. 203Leimberghelfensteinische Ministerialenerwähnt 1324, erloschen 1466; Niederstotzingen (1401–ca. 1446), Burgberg (1442–1459)Leitbracken 70pxScheiblerLeineckBurg Leineck bei AlfdorfRitter1331 mit Rüdiger von Leineck erstmals erwähnt; 1364 Hans von Leineck. Verwandtschaftliche Beziehungen zu den Rinderbach. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts erloschen.zentriert|rahmenlos|102x102pxAlbertiLeinstettenBurg LeinstettenLeitbracken 70pxScheiblerLeonrodLeonrodReichsritter, FreiherrenSchwäbisch-Fränkisches Adelsgeschlecht; 1951 erloschen. Nachkommen der Witwe des letzten Angehörigen Ludwig von Leonrod tragen den Namen Freiherren von Wiedersperg-Leonrod.Kanton Kocher (1560–1651)zentriert|rahmenlos|109x109pxSiebmacherLeutenbachLeutenbach MinisterialeHeinrich von Leutenbach (Hainrich von Lutenbach) 1295 Vogt in Güglingen; Wappen derer von Leutenbach von Siegelabdruck von 1391 bekannt; im 15. Jahrhundert erloschen.zentriert|rahmenlosAlbertiLeutkircherMarkt RettenbachReichsministerialen, Patrizierab 1238/40 genannt, in mehreren Generationen Amtmänner in Kaufbeuren und Memmingen, 1404-1544 zu Markt RettenbachSankt Jörgenschild, 1488, 1522das Wappen des Geschlechts entspricht den frühen Stadtwappen der Reichsstadt Leutkirch, das erste Siegel der Familie ist 1302 belegtLeutrum von ErtingenBurg ErtingenReichsritter FreiherrenSankt Jörgenschild Teil am Neckar (1488)Schwäbischer Bund Kanton Neckar (ab 1548 bis 1805), Kanton Kocher (1723–1776, wegen Filseck)140px Franziska von Hohenheim weitere Bilder hier 70pxSiebmacherLeuzenbronnLeuzenbronnNiederer AdelBeziehungen in die Regionen Schwäbisch Hall und Murrhardt; Johannes von Leuzenbronn der Ältere († 1444) und Johannes von Leuzenbronn der Jüngere († 1460) waren beide Äbte des Klosters Murrhardt.zentriert|rahmenlos|98x98pxLeyden ReichsritterKanton Kocher (1763–1805)Liebenaubei TettnangRitterHeinrich von Summerau, Domherr zu Augsburg, nennt 1280 den Ritter Albert von Liebenau seinen Vater.Seyler, S. 18.zentriert|rahmenlos|101x101pxSiebmacherLichtenbergBurg LichtenbergHerren1197 erstmals erwähnt gründeten im 13. Jahrhundert Großbottwar verkauften ihre Herrschaft 1357 an Württemberg Hermann II. Hummel von Lichtenberg, Kanzler Ludwigs des BayernLeitbracken140px Burg Lichtenberg 70pxIngeram-CodexLichtenbergJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 492ffBurg Lichtenberg (Elsass)EdelfreieMannesstamm erloschen 1480Leitbracken 70pxIngeram-CodexLichteneckOAB Kirchheim, S. 196f, 212Lichteneckteckische und aichelbergische MinisterialenLinien Neidlingen, Lichteneck (erloschen 1469), Randeck (erloschen 1480)Leitbracken 70pxScheiblerLichtensteinLichtenstein bei Honau, Lichtenstein bei Neufra1687 erloschenLeitbracken 70pxIngeram-CodexLiebensteinSchloss LiebensteinReichsritter Freiherren1283 erstmals erwähntKanton Kocher (mit Jebenhausen, Eschenbach, später aufgegeben, Liebenstein, Schlat, Steinbach, Bönigheim) Kanton Neckar (mit der Hälfte von Köngen) Kanton Donau (bis 1782 mit Buttenhausen)140px Schloss Liebenstein weitere Bilder hier 70pxSiebmacherLieber (Lieber von Berg)Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 458.UlmPatrizier, Adelige (ab 1552)Patriziergeschlecht aus Ulm; 1552 Adelsstand durch Kaiser Karl V. bestätigt.Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 258. Wichtigster Besitz: Berg und Balmertshofen bei Neu-Ulm.zentriert|rahmenlos|99x99pxSiebamacherLiebert von LiebenhofenAugsburgPatrizier, Reichsritter (ab 1753), Freiherren (ab 1770)1753 von Kaiser Franz I. mit dem Prädikat von Liebenhofen in den erblichen Reichsritterstand erhoben; 1765 Schaezlerpalais in Augsburg errichtet; 1770 Freiherrenstand von Kaiser Joseph II.zentriert|rahmenlos|95x95pxTyroffLiesch (von Hornau)Dieter Hellstern: Der Ritterkanton Neckar-Schwarzwald, S. 208Horb am Neckar, Burg Hornau abgegangenKanton Neckar-Schwarzwald (1581–1604) 70pxSiebmacherLierheimLierheimim 16. Jh. Ganerben zu BönnigheimLeitbracken
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