B Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevantenBildergalerien WappenIn den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.BaboReichsfreiherren1790 erhobenrahmenlos|zentriert|107x107pxBachJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 25 ff, mit Stammtafel.Burg Bach bei NeusatzEdelknechte, Rittererwähnt 1311, erloschen 1538LeitbrackenIngeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben 70px|zentriertScheiblerBachAugsburgRitterAugsburgisches Geschlecht eines Stammes mit den Herren von Freiberg; die Familie wird erstmals erwähnt mit Ulrich v. Bach und seinem Bruder Burchard. Ein Ulrich von Bach wird 1330 ausdrücklich Ritter genannt. 1334 verkaufte Ritter Ulrich sein Lehen an das Stift Kaisheim. Wilhelm v. Bach übereignete 1393 dem Bischof Burkart v. Augsburg die Zehnten aus seinem Hof zu Althain, welche er von Paul Luitfried gekauft hatte.Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener bayerischer Adel. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg 1911, S. 158.zentriert|rahmenlos|120x120pxSiebmacherBachensteinBurg Bachenstein (bei Döttingen)Rittererloschenes Geschlecht aus der Region Schwäbisch Hallrahmenlos|zentriert|97x97pxSiebmacherBacknangBacknangMinisterialeUrsprünglich Dienstleute der Markgrafen von Baden; Ende des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 15. Jahrhunderts nachweisbar; Zweige in Esslingen und Schwäbisch HallBadenGerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.Hohenbaden, Baden-BadenMarkgrafensiehe: Markgrafschaft BadenSchwäbischer Kreis140pxweitere Bilder hier 70px|zentriertZürcher WappenrolleBaden-SponheimBurg SponheimMarkgrafensiehe: Markgrafschaft BadenLeitbracken Schwäbischer Kreis 70px|zentriertScheiblerBaden-RöttelnBurg RöttelnMarkgrafensiehe: Markgrafschaft BadenLeitbrackenSchwäbischer Kreis 70px|zentriertScheiblerBaldeckBurg BaldeckRitteradeligerwähnt 1268, im Mannesstamm erloschen 1565, in weiblicher Linie 1603; im 14. Jh. Teilung in zwei Linien, deren eine 1440/47–1536 Schloss Herteneck mit Zubehör, die andere 1427–1594 die Burg Hohengutenberg besaßLeitbrackenKanton Kocher (1542–65) 70px|zentriertScheiblerBaldeggBaldegg (kurz vor 1199)habsburgische MinisterialeRitteradeligenannte sich zunächst de Laccu/vom See (Baldeggersee). 1236 erstmals de Baldecke eng an Habsburg angelehnt, viele reichspolitische Dienste: Hartmann II (belegt 1256–92) im Gefolge König Rudolfs I.; Reichsvogt zu Basel, Burggraf von Rheinfelden, Pfleger der österreichischen Vorlande und Landvogt in Burgund. Hartmann III. (belegt 1264–1330/31) habsburgischer Gesandter zum Papst. Ein Mitglied fällt auf habsburgischer Seite bei der Schlacht von Sempach Heiratsverbindungen zu hochadeligen Geschlechtern: 1451 Erbe von Burg Schenkenberg von den Freiherren von Aarau, dass sie aber schon 1460 an Bern verlieren. Johann III. kämpfte im Schwabenkrieg gegen die Eidgenossen. Mit ihm starb 1513 das Geschlecht aus.LeitbrackenGesellschaft „Vom Fisch und Falken“ Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund 70px|zentriertScheiblerBaldernBurg Hohenbaldernstaufische und oettingische Ministerialenerwähnt 1251 bis 1353 70px|zentriertNeuer SiebmacherBaldingerUlmPatrizier, Adelige (ab 1489)1389 erstmals nachweisbar; Adelsbrief 1489 für Albrecht Baldinger durch Kaiser Friedrich III. rahmenlos|zentriert|101x101pxSiebmacherBaldungSchwäbisch GmündAdelige (ab 1531)Aus der Familie stammte der Maler Hans Baldung genannt Grien; dessen Bruder Hieronymus war Arzt und Diener des Kaisers; dessen gleichnamiger Sohn erhielt am 18. August 1531 den Adelsbrief von Kaiser Karl V.Seyler, S. 243.zentriert|rahmenlos|177x177pxNeuer SiebmacherBalgheimBalgheimerwähnt bis 1488 70px|zentriertScheiblerBartelstein, (Bartenstein)Bartelstein bei Scheererwähnt von 1246 bis 1456Leitbracken 70px|zentriertIngeram-CodexBartenauer (Barthenauer)Schloss BartenauAdeligeNach Otto von Alberti wahrscheinlich ein Zweig der Herren von Stetten.Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 768. Im Siebmacher (1705) werden die Bartenauer zu den schwäbisch-hällischen Geschlechtern gezählt.rahmenlos|zentriert|85x85pxSiebmacherrahmenlos|zentriert|80x80pxBaustettenOtto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916.Der Landkreis Biberach, Band II, ISBN 3-7995-6186-2, S. 306ffBaustettenRittererwähnt 1293, Mannesstamm erloschen 1541; Maisenburg (vor 1399 bis 1538) 70px|zentriertScheiblerBayer von Ehrenberg?AdligeUrsprünglich Dienstmänner der Hohenzollern; 1834 Adel durch Württemberg bestätigtBayer zu FreudenfelsJulius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, , S. 74f (pdf)ÜberlingenPatrizierSchloss Freudenfels bei Eschenz 1524 erworben; Mannesstamm erloschen 1619 70px|zentriertSiebmacherBeauvau de Craonin LothringenReichsfürsten (ab 1723)Lothringischer Zweig des französischen Geschlechts Beauvau. Marc Beauvau de Craon ab 1723 Reichsfürst. 1721 Erwerbung von Mühlhausen am Neckar mit der Alten Burg Mühlhausen von den Herren von Closen. 1728 an die Freiherren von Palm veräußert.Ritterkanton Kocher (1721–1743)rahmenlos|zentriert|135x135pxAlbertiBebenburg (Bemburg)Ruine Bebenburg; Schwäbisch HallAdligeBebenburg oder Bemburg; sie verließen Hall bereits 1261.Beschreibung des Oberamts Hall, S. 147.BechlerAugsburg, MemmingenPatrizier, Adelige (ab 1573)Die Brüder Georg, Konrad, Johann und Jakob Bechler erhielten zu Wien am 12. Oktober 1573 das Adelsdiplom.Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener bayerischer Adel. Teil II. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg, S. 10.zentriert|rahmenlos|104x104pxSiebmacherBeilsteinBurg HohenbeilsteinMinisterialeGefolgsleute der Grafen von CalwBeinsteinBurg BeinsteinRitterSiegfried (Seytz) von Beinstein, 1482 Kommandant von Hohenrechberg; 1487 ist ein Seytz von Bynstain Bürgermeister der Freien Reichsstadt Aalenrahmenlos|zentriert|82x82pxAlbertiBemelberg (Bemmelberg, Bömmelberg)BoyneburgReichsritter, Reichsfreiherren seit 1571Konrad von Boyneburg; Pfandschaft Ehingen-Schelklingen (1530–1567), Bremelau (Do, 1551–1651), Hohenburg-Bissingen (1568–1651), Erolzheim (Do, seit 1594)Kanton Donau Kanton Kocher (1569–1661) 70px|zentriertSiebmacherBenningenBenningen am NeckarOrtsadeligeAlbertus von Benningen 1271 erwähntBerckheim (Bergheim)MittelbergheimFreiherrenVermutlich verwandt mit den Herren von Andlau, da das Wappen eine große Ähnlichkeit aufweistOrtenauer Reichsritterschaft Kanton Neckar-Schwarzwaldrahmenlos|zentriert|91x91pxSiebmacherGrafen von BergStammburg in Berg; weitere Sitze sind Stadtschloss Ehingen, Burgau und Burg HohenschelklingenGrafenverwandt mit den Staufern; im 12. Jahrhundert werden Töchter an die Herzöge von Böhmen, Mähren und Polen verheiratet. Graf Heinrich III. erhielt 1212 Burgau zu Lehen und übertrug den erheirateten Titel des Markgrafen (von Ronsberg) auf Burgau. Diese Linie starb 1301 aus. Die andere Linie, welche sich nach der Teilung in zwei Linien von Berg-Schelklingen oder nur von Schelklingen nannte, starb 1346 aus und die Güter kamen an das Haus Österreich. Das Wappen der Grafen von Berg findet sich zweimal in der Wappenrolle von Zürich: zuerst als Schaelklingen unter Nr. 38 und zum Zweiten als Schaelchlingen unter Nr. 219.Die Wappenrolle von Zürich: Ein heraldisches Denkmal des vierzehnten Jahrhunderts. Hrsg. von der Antquarischen Gesellschaft in Zürich. Zürich: Selbstverlag der Gesellschaft, 1860.books.google.comBergBerg, ÖpfingenMinisterialen der Grafen von BergLeitbracken 70px|zentriertScheiblerBerg (Berge)Ruine Berg (Stuttgart)RitterIm Hirsauer Codex (ca. 1100) werden Diemo und Reginhard von Berge erwähnt. Ein Ritter (miles) Wolframus de Berge wird 1241 genannt. Stammsitz 1291 zerstört.Maiser von BergunbekanntWolf Maiser vom Perg; im 15. Jh. Besitz im Zabergäu (als württ. Lehen), erwähnt bis 1488; die Herren von Stammheim führten ein ähnliches WappenLeitbracken 70px|zentriertIngeram-Codex70px|zentriertScheiblerBeringer (Beringer von Königshof)MemmingenPatrizier, AdeligeZweige bestanden auch im Königreich Ungarn, wo sie ab 1624 zum Adel gehörten.Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener bayerischer Adel. Verlag Bauer und Raspe, Nürnberg 1911, S. 160.zentriert|rahmenlos|96x96pxSiebmacherBerler (Berler von Tullau)Schwäbisch Hall,Tullau, Burgruine BuchhornPatrizier, AdeligeDie Berler besaßen den Berlerhof in Schwäbisch Hall; Schloss Tullau, zeitweilig auch Burg Buchhorn; erloschen im 16. Jahrhundert 70px|zentriertSiebmacherBerlichingenBurg Berlichingen bei KünzelsauReichsritter, Freiherren, GrafenBesitz im fränkisch-schwäbischen Grenzgebiet; Bekanntester Angehöriger der Reichsritter Gottfried „Götz“ von Berlichingen. Über 200 Jahre lang im Kanton Kocher immatrikuliert.Kanton Kocher (1597–1805)zentriert|rahmenlos|228x228pxReichsritter Götz von Berlichingen. Weitere Bilder hier.rahmenlos|zentriert|116x116pxScheiblerBerlinHeilbronnPatrizier, AdeligePatriziergeschlecht aus Heilbronn, dass auch das Adelsprädikat trug.Seyler, S. 244.Berlin von WäldershubSchwäbisch Hall; Wäldershub (Gem. Fichtenau)AdeligeBereits 1228 mit den Brüdern Heinrich und Hermann Berle erwähnt; Ludwig Berlin von Wellershub starb 1612 als letzter männlicher Namensträger.Seyler, S. 3. Das Geschlecht bewohnte das Schloss Wäldershub und nannte sich nach demselben.zentriert|rahmenlos|107x107pxSiebmacherBernerdin zum Pernthurn auf PregratSchloss Plüderhausen (1655 bis 1719), Schloss Sindlingen (1640 bis 1782)FreiherrenUrsprünglich österreichisches Geschlecht; schwäbische Linie residierte in Plüderhausen und Sindlingen. Franziska Theresia Freiin Bernerdin zum Pernthurn auf Pregrat wurde in morganatischer Ehe Gemahlin Herzog Carl Eugens und zur Reichsgräfin von Hohenheim erhoben. Kanton Kocher (1656–1673 und 1743–1773) Kanton Neckar-Schwarzwaldzentriert|rahmenlos|193x193pxFranziska Reichsgräfin von Hohenheim, geborene Freifrau Bernerdin von Pernthurn auf Pregrat. Weitere Bilder hier.rahmenlos|zentriert|100x100pxSiebmacherBernhausenMark Hengerer und Elmar L. Kuhn in Verbindung mit Peter Blickle: Adel im Wandel; Oberschwaben von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart Band 2, Ostfildern, 2006, ISBN 978-3-7995-0216-0, Seite 553. Unter Berufung auf: Ernst Heinrich Keeschke (Hrsg.): Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Leipzig 1859–1870Bernhausen: bereits im 14. Jahrhundert an Württemberg mit Katzenstein, Dunstelkingen, Bittenfeld, Buchenbach von 1542–1569 im Kanton Kocher mit Schloss Oberherrlingen und Schloss Klingenstein im Kanton Donau (18. Jahrhundert)Reichsritter Freiherren (1790)LeitbrackenKanton Kocher (1542–69) Kanton Donau 70px|zentriertScheiblerBernhold von Eschau?ReichsritterOrtenauer Reichsritterschaft Kanton Neckar-SchwarzwaldBernstadtDer Alb-Donau-Kreis, Band I, ISBN 3-7995-1350-7, S. 589fBernstadtNiederadelletztmals erwähnt 1510Leitbracken 70px|zentriertSiebmacherBernstein genannt MühlsteinSchwäbisch HallNiederer AdelDas Geschlecht wird in der Haller Chronik von Johann Herolt und in Siebmachers Wappenbuch (1705) erwähnt.Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 52. rahmenlos|zentriert|93x93pxSiebmacherBeroldingenGündelhart (H) Wildtal (H), Teile von Umkirch (H), Horn (K), Graneck (N-Schw), Friedeck (N-Schw), Niedereschach (N-Schw)Eidgenössischer Landadel Reichsritter Freiherren (1790) Grafen seit 1800Kanton Hegau (H) (1790) Kanton Kocher (K)(1790–1805) Kanton Neckar-S> rahmenlos|zentriert|114x114pxSiebmacherBerstettBerstettFreiherrenUrsprünglich aus dem Elsass; nach 1789 in die Ortenau umgesiedeltOrtenauer Reichsritterschaft