mini|Hartmut Andryczuk, 2009 Hartmut Andryczuk (* 3. November 1957 in Barsinghausen/Deister) ist ein deutscher Künstler, Autor und Verleger.

Leben Erste Auftritte und literarische Performances hatte Andryczuk mit der Gruppe Solypse – Charmante Schamanen. Herausgabe der Solypse-Prospekte. Mitte der 1980er Jahre war er an Chanskaja stawka, einer Hommage an den russischen Futuristen Welimir Chlebnikow, beteiligt. Ende der 1980er Jahre gab Andryczuk die Zeitschrift teraz mowie – Hefte für experimentelle Literatur und Kunst mit über 100 Teilnehmern in diesem Bereich heraus. 1993 gründete er den Hybriden-Verlag, der sich zu einem internationalen Forum für zeitgenössische Künstlerbücher entwickelte. Kontinuierliche Zusammenarbeit erfolgte mit Wolfgang Müller/Die Tödliche Doris, Hartmut Geerken, Pierre Garnier, Freddy Flores Knistoff, Michael Lentz, Ulrich Woelk, Jaap Blonk, Herman de Vries und anderen.

Andryczuk organisiert Ausstellungen (unter anderem im Bereich Kunst und Garten) oder tritt als Veranstalter in Erscheinung (“Elektronikengels Botschaft – Ein Treffen von Medienarbeitern- und interessierten, Autoren, Künstlern, Musikern, Filmemachern, Geeks, Nerds und Artverwandten”). Seit 2013 Sendungen unter „Elektronikengels Botschaft“ bei reboot.fm, dem freien Künstlerradio aus Berlin. Zusammenarbeit u. a. mit dem Kunstraum Sylt-Quelle und Herausgabe der originalgrafischen Zeitschrift „Vokabelkrieger“.hybriden-verlag.de: Vokabelkrieger, abgerufen am 29. März 2013 Seit 2004 gibt er die Medienedition „mimas atlas“ (Musik, Soundpoesie, Hörspiel, Mixed Media) in limitierter Auflage heraus.hybriden-verlag.de: mimas-atlas, abgerufen am 29. März 2013

Buchpublikationen u. a. 1989: Androgynyssee 1994: Monologe nach dem Neolithikum 1995: Visuelle Poesie aus den USA, Hrsg. 1995: Eine ethnische Säuberung aller Schneemänner 1996: GHOSTS OF COMPUTERGAMES 1998: Chimären 1999: Poetische Landschaften, mit Pierre Garnier 2003: Elektronikengel (County Mayo) 2007: Hartmut Andryczuk – upgrade 2007 2007: AVATARE 2010: WESTERLAND OFFLINE 2010: BAUPLAN TEILCHENZOO 2012: Virulent – Aufrühren in Wort und Bezeichnung: Hartmut Andryczuk, Klingspor-Museum, Offenbach am Main 2012: Kniphofia obscura, Rudolstadt 2015: DER FREIZEIT-SCHAMANE, Achill-Island 2016: 52 masterpieces, Luna Besonnte Product, Columbus 2018: Crossbreeding. Hybriden-Verlag. LS Collection Van Abbemuseum, Eindhoven 2019: CHROMOSOM XY. Männerkunst – Herrenkunst (Hg. Wolfgang Müller und An Paenhuysen), Verbrecher-Verlag, Berlin 2022: COVUKRAIN, Redfoxpress (Achill Islands)

Filme 2005: Videodiarium 2004 (365 Tage in 45 Minuten) 2007: Djinn der Nordsee – Kurzfilme & Dokumentationen mit Wolfgang Müller, Michael Lentz, Wolfram Spyra, Valeri Scherstjanoi 2010: RITUAL WORT (mit Ulrich Woelk, Ulrike Draesner, Hadayatullah Hübsch, Tilmann Lehnert, Namosh, Hartmut Geerken u. v. a. m.) 2013: Wolfgang Müller, Plasmabrocken – Die Kunst der Zukunft

Radio 2008: Séance Vocibus Avium (mit Annette Humpe, Khan, Max Müller u. v. a. m.) Konzept: Wolfgang Müllerphonostar.de: Tote Vögel singen wieder: “Séance Vocibus Avium”, abgerufen am 29. März 2013 2012: Gesprächszeit, Silke Behl & Hartmut Andryczuk, Nordwestradio 2012: Die Norm, Wolfgang Müller & Hartmut Andryczuk, reboot.fm

Weblinks

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Einzelnachweise

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