mini|Kunst am Bau (1991) im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol Patricia Karg (* 7. Dezember 1961 in Innsbruck) ist eine österreichische Bildhauerin und Malerin.

Leben Patricia Karg ist die Tochter des Baumeisters Ludwig Karg, von dem sie den Bezug zum Handwerklichen lernte, und seiner Frau Gertraud. Von ihrer Großmutter, einer Handarbeitslehrerin, die ihre Kreativität weckte, lernte Patricia das Nähen.

Nach der Pflichtschule besuchte Karg von 1976 bis 1980 die Fachschule für Holz- und Steinbildhauerei an der HTL Bau und Kunst Innsbruck und schloss diese 1981 mit der Gesellenprüfung ab. Von 1980 bis 1987 studierte sie Bildhauerei an der Münchener Akademie der Bildenden Künste und war Meisterschülerin von Hans Ladner. Mit Diplom beendete sie das Studium. Seit 1987 ist sie freischaffend tätig.

Karg arbeitet mit Holz, Stein, Kunststein, Bronzeguss, Eisen und Glas. Sie malt mit Acryl, Öl, Aquarell und macht Grafik.Öffentlich ausgeführte Werke von Patricia Karg., Verzeichnis von 1984 bis 2005. Abgerufen am 31. Jänner 2011.Patricia Karg: Nationale und internationale Ausstellungen., Verzeichnis von 1984 bis 2004. Abgerufen am 31. Jänner 2011. Ihr künstlerisches Motto ist: „Durch meine Arbeit möchte ich den Geist der Menschen erbauen und weiten. Meine Werke sollen Nahrung für die Seele sein.“

Patricia Karg lebt mit ihren Töchtern in Thaur in Tirol. Ihr „Atelierhaus“ genanntes und 1995 bezogenes Haus hat sie selbst entworfen und vom Innsbrucker Architekten Wolfgang Martin Miess umsetzen lassen.

Auszeichnungen 1981: Preis der Stadt Innsbruck 1981 und 1983: Preis der art didacta innsbruck – Internationale Sommerakademie für bildende Kunst 1983: Preis der Internationalen Sommerakademie, Innsbruck 1984: Preis des 88. Katholikentages, München 1985: 1. Preis für die Neugestaltung der Kirche St. Philipp Neri in München 1987: 1. Preis der Stadt Innsbruck für Malerei mit Ankauf durch das Land Tirol 1987: 2. Preis der Stadt Innsbruck in „Wettbewerb Friedhofskapelle“ 1988: Auszeichnung für eine Kleinplastik durch International Art Competition, New York 1988: Kunstpreis der Stadt Innsbruck 3. Preis für Malerei 1992: 1. Preis für das Hahnenkammplakat Kitzbühel 1993: 3. Preis für die Gestaltung der Barbara-Brücke in Schwaz. Ankauf zum 23. Österreichischen Grafikwettbewerb 1997: 2. Preis beim Plakatwettbewerb Alpenzoo Innsbruck 2002: Anerkennungspreis für Malerei, Milser Kulturtage 2004: 1. Preis, Schienenboliden Wettbewerb, Gestalten mit Kindern 2005: 2. Preis des Palm Art Award, Leipzig 2007: 2. Platz, Wettbewerb Kunst für Wohn- und Geschäftshaus der Neuen Heimat Tirol, Projekt Schwaz 2009: 1. Preis für eine Skulptur beim internationalen Syrlin-Kunstpreis, Deutschland, 1. Platz für Skulptur „Muse“, Stuttgart 2011: 1. Rang Ideenwettbewerb Land ART, Weg zur Arzler Alm, Innsbruck 2014: 1. Preis Tigewosi, Wohnprojekt Außenanlage, Reutte

Publikationen mit Alisa Stadler: Ein Platz im Paradies. Chassidische Geschichten. Mit Bildern von Patricia Karg, Tyrolia, Innsbruck 1990, ISBN 3-7022-1740-1. Ausapern. Bildhauerei Malerei Grafik. Monografie und Bildband, nummeriert und handsigniert, Tyrolia, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7022-2788-3.

Weblinks

Website von Patricia Karg Irene Heisz: Voll Vorfreude auf Zufälle, die noch kommen werden. Interview mit Patricia Karg in: TT.com. Robert A. Thiem: Patricia Karg: Kunst als Seelennahrung. (PDF; 520 kB) Kulturportrait in: fiesta – für menschen, die sich was trauen…, Nr. 01/2006, S. 138–140. Patricia Karg: Akademische Bildhauerin und Malerin. (PDF; S. 12–13; 8,4 MB) In: Begleitheft zum 12. Manfred Swarovski Gedächtnis Turnier, Juli 2007 am Schindlhof in Fritzens

Einzelnachweise

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