miniatur|300px|Lage des Naturparks Saar-Hunsrück miniatur|Idarkopf im Naturpark Saar-Hunsrück miniatur|Blick von der Cloef auf die Saarschleife miniatur|Ringwall von Otzenhausen miniatur|Rösterkopf bei Reinsfeld miniatur|Blick vom Erbeskopf miniatur|Primstalsperre
Der Naturpark Saar-Hunsrück ist im Jahr 1980 eingerichteter Naturpark und umfasst in Rheinland-Pfalz und im Saarland eine Fläche von 2055 km², davon entfallen 101 km² auf den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Träger ist der Verein „Naturpark Saar-Hunsrück e. V.“ mit Sitz in der Stadt Hermeskeil.Satzung des Vereins „Naturpark Saar-Hunsrück e. V.“
Informationszentren: Hermeskeil (Triererstraße) Weiskirchen (Wild- und Wanderpark Weiskirchen) Bauernhausmuseum „Haus Saargau“ in Gisingen (Wallerfangen) Naturpark-Infostelle im Nationalpark-Tor Erbeskopf Naturpark-Infostelle und Nationalpark-Tor Wildenburg Cloef-Atrium in Orscholz Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen Birkenfeld (Landesmuseum Birkenfeld) Schaumbergturm bei Tholey
Städte und Gemeinden Im saarländischen Teil des Naturparks liegen mit ihrem gesamten Stadt- bzw. Gemeindegebiet die Städte und Gemeinden Perl, Mettlach, Losheim am See, Merzig, Weiskirchen, Wadern, Beckingen, Rehlingen-Siersburg, Wallerfangen, Nonnweiler, Tholey, Nohfelden, Oberthal, Namborn, St. Wendel und Freisen. Weiterhin die Stadt Lebach mit den Stadtteilen Dörsdorf und Steinbach, die Gemeinde Schmelz mit den Ortsteilen Dorf, Limbach und Michelbach sowie die Gemeinde Eppelborn mit dem Ortsteil Dirmingen.Saarländische Verordnung über den „Naturpark Saar-Hunsrück“ vom 1. März 2007
In Rheinland-Pfalz sind es Gebietsteile der Verbandsgemeinden Saarburg-Kell, Konz, Ruwer, Hermeskeil (Landkreis Trier-Saarburg), Thalfang, Bernkastel-Kues (Landkreis Bernkastel-Wittlich), Kirchberg/Hunsrück (Rhein-Hunsrück-Kreis), Herrstein-Rhaunen, Birkenfeld und Baumholder (Landkreis Birkenfeld) und Gebietsteile der verbandsfreien Gemeinde Morbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich) sowie der großen kreisangehörigen Stadt Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld).Rheinland-pfälzische Landesverordnung über den „Naturpark Saar-Hunsrück“ vom 14. Februar 1980
Kernzonen Im rheinland-pfälzischen Teil sind sieben Kernzonen festgelegt, für die erweiterte Schutzbestimmungen gelten: Mannebachtal Saartal-Leukbachtal Osburger Hochwald Westlicher Teil des Schwarzwälder Hochwaldes Östlicher Teil Schwarzwälder Hochwald-Idarwald Neuhof-Abentheuer Südöstlicher Hochwald Kirschweiler/Buhlenberg
Gewässer Mosel Saar Ruwer Prims Nied Nahe Dhron Idarbach Bostalsee Losheimer Stausee Primstalsperre Schwollbach Traunbach Blies
Berge Zu den Bergen und Erhebungen im Naturpark Saar-Hunsrück gehören – sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalnull (NN; wenn nicht anders genannt laut ): Erbeskopf (), Schwarzwälder Hochwald An den zwei Steinen (), Idarwald Kahlheid (), Idarwald Sandkopf (), Schwarzwälder Hochwald Steingerüttelkopf (), Idarwald Ruppelstein (), Schwarzwälder Hochwald Idarkopf (), Idarwald Usarkopf (), Idarwald Rösterkopf (), Osburger Hochwald Friedrichskopf (), Schwarzwälder Hochwald Schaumberg ()
Schutzzweck mini|Bei Irsch Die beiden Länder haben, jeweils für ihren Teil, unterschiedliche Schwerpunkte hinsichtlich des Schutzzwecks formuliert.
Saarland: „Im Naturpark soll die zur Erholung der Bevölkerung und für naturverbundenen Tourismus hervorragend geeignete Mittelgebirgslandschaft mit ihren die Landschaft prägenden Merkmalen, wie ausgedehnte Laubmischwälder, vielfältig strukturierte Agrarlandschaften mit Grünland in den Auen, naturnahen Bachläufen und lebendigen Dörfern und Siedlungen erhalten, gepflegt und entwickelt werden.“
Rheinland-Pfalz: „Schutzzweck für den gesamten Naturpark ist die Erhaltung der landschaftlichen Eigenart, Schönheit und des für Langzeit- und Kurzurlaub besonderen Erholungswertes des südwestlichen Hunsrücks und des Saartales mit den begleitenden Höhenzügen von der Landesgrenze bis Kanzem.“ Zusätzlicher Schutzzweck für die sieben Kernzonen in Rheinland-Pfalz ist es, eine Erholung in der Stille zu ermöglichen.
Saar-Hunsrück-Steig Ein Projekt des Naturparks ist der 410 km lange Premiumwanderweg Saar-Hunsrück-Steig von Perl an der Grenze zu Luxemburg über Mettlach, Weiskirchen und die Römerstadt Trier zur Primstalsperre, weiter zum Erbeskopf, dem Ringwall von Otzenhausen, zum Wildenburger Kopf über Idar-Oberstein bis nach Boppard am Rhein.
Literatur Hans-Martin Braun und Carsten Braun: Naturpark Saar-Hunsrück – Stille Schönheit. Tecklenborg Verlag, Steinfurt, 2002, ISBN 3-934427-25-1.
Weitere Bilder
Siehe auch Liste der Naturparks in Deutschland
Weblinks
Naturpark Saar-Hunsrück e. V., Hermeskeil
Einzelnachweise
SaarHunsruck SaarHunsruck Kategorie:Geographie (Hunsrück) Saar Hunsruck