mini|300px|Brunnen am Rathaus Hermeskeil mini|300px|Primstalsperre

Die Verbandsgemeinde Hermeskeil liegt im südöstlichen Bereich des Landkreises Trier-Saarburg im rheinland-pfälzischen Hochwald. Der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde, die gebildet wird aus der Stadt Hermeskeil und zwölf weiteren, selbständigen Ortsgemeinden, befindet sich in Hermeskeil, dem Sitz des Naturparks Saar-Hunsrück. Die Verbandsgemeinde hat Gebietsanteile am Nationalpark Hunsrück-Hochwald und nennt sich Nationalparkverbandsgemeinde Hermeskeil.

Geographie Die Höhenlage der Verbandsgemeinde erstreckt sich von im Tal der Kleinen Dhron bei Naurath (Wald) bis auf auf dem Sandkopf bei Neuhütten.

Die größten Gewässer im Verbandsgemeindebereich sind die Kleine Dhron, die Wadrill, die Prims und der Lösterbach. Die Orte Hermeskeil, Züsch und Neuhütten grenzen an die Primstalsperre.

Verbandsangehörige Gemeinden Name Fläche(km²) Mittl. Höhe(m) Einwohner(1950)Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Einwohner() 20px|Wappen Bescheid 7,62 421 373 20px|Wappen Beuren (Hochwald) 18,50 545 897 20px|Wappen Damflos 5,31 570 515 20px|Wappen Geisfeld 8,87 440 471 20px|Wappen Grimburg 10,18 460 423 20px|Wappen Gusenburg 7,36 500 770 20px|Wappen Hermeskeil, Stadt 30,85 542 3.711 20px|Wappen Hinzert-Pölert 4,85 490 407 20px|Wappen Naurath (Wald) 5,58 395 218 20px|Wappen Neuhütten 10,50 580 840 20px|Wappen Rascheid 8,05 463 494 20px|Wappen Reinsfeld 19,77 510 1.615 20px|Wappen Züsch 8,04 511 317 20px|Wappen VG Hermeskeil 145,50 - 11.409

Geschichte In der Feudalzeit gehörte die Region um Hermeskeil zum kurtrierischen Amt Grimburg. In der Franzosenzeit entstanden der Kanton und die Mairie Hermeskeil, aus der später die preußische Bürgermeisterei Hermeskeil gebildet wurde. Zu ihr gehörten die Gemeinden Hermeskeil, Damflos, Geisfeld, Rascheid, Pölert, Hinzert, Reinsfeld, Gusenburg, Grimburg, Neuhütten, Züsch und Börfink-Muhl.

In den 1920er Jahren erfolgte eine Umbenennung zu „Amt Hermeskeil“ und 1934 kamen die Gemeinden Bescheid, Beuren und Prosterath hinzu. Im Rahmen einer Verwaltungsreform wurde 1968 die Verbandsgemeinde Hermeskeil gebildet.

1969 entstand aus den Gemeinden Hinzert und Pölert die neue Gemeinde Hinzert-Pölert. 1970 wurde die Gemeinde Naurath/Wald in die Verbandsgemeinde Hermeskeil eingegliedert, Muhl kam als Gemeindeteil zu Neuhütten und Hermeskeil bekam die Stadtrechte. 1974 kam Prosterath als Gemeindeteil zu Beuren.

Das Gebiet der Verbandsgemeinde gehörte bis Ende 2021 zum Dekanat Hermeskeil-Waldrach, es kam dann zum Pastoralen Raum Hermeskeil.

Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Hermeskeil; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Politik Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Hermeskeil besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Von Wahl 2014 bis zur Wahl 2024 hatte der Verbandsgemeinderat nur 28 Ratsmitglieder. Die vorübergehende Verringerung war nach rheinland-pfälzischem Wahlrecht durch die zum jeweiligen Stichtag unter dem vorgegebenen Grenzwert liegende Einwohnerzahl der Gebietskörperschaft ausgelöst geworden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat: Wahl SPD CDU Grüne Linke Piraten BfB FWG Gesamt 2024 8 12 1 1 – 5 5 32 Sitze 2019 8 10 3 1 – 2 4 28 SitzeWahlband Kommunalwahlen 2019 Verbandsgemeindeebene 2014 8 11 – 1 1 3 4 28 Sitze 2009 10 12 – – – 5 5 32 Sitze 2004 10 15 – – – 3 4 32 Sitze 1999 11 18 1 – – – 2 32 Sitze BfB = Bürger für Bürger e. V. FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Hermeskeil e. V.

Bürgermeister Bürgermeister des Amtes und der Verbandsgemeinde Hermeskeil:

Wappen Die Blasonierung lautet: In grünem Schildbord über einem von Rot und Silber geschachten Schildfuß in Silber ein rotes Balkenkreuz, überdeckt von einem schwarzen Hirschgeweih.

Wirtschaft und Verkehr Es bestehen Anschlüsse an die Bundesautobahn 1 bei Hermeskeil und Reinsfeld. Die Bundesstraße 52 führt in Richtung Trier, die Bundesstraße 327 (Hunsrückhöhenstraße) in Richtung Koblenz/Mainz und die Bundesstraße 407 in Richtung Saarburg/Perl.

Die nächsten Eisenbahnverbindungen befinden sich am Güterverkehrszentrum in Trier-Ehrang oder am Bahnhof Türkismühle im saarländischen Nohfelden. Durch die Verbandsgemeinde verlaufen die stillgelegte Hunsrückquerbahn nach Langenlonsheim, sowie die teilweise in einen Radweg (Ruwer-Hochwald-Radweg) umgewandelte ebenfalls stillgelegte Hochwaldbahn. Hermeskeil liegt auch am Hunsrück-Radweg sowie am Primstal-Radweg.

Schifffahrtsverbindungen gibt es am Industriegebiet Trierer Hafen und am Saarhafen Dillingen.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Frankfurt-Hahn, der Flughafen Saarbrücken, der Flughafen Luxemburg sowie der Regionalflughafen Trier-Föhren.

Ansässige Unternehmen: Campingpark Reinsfeld

Literatur

Weblinks

Offizielle Website der Verbandsgemeinde Hermeskeil

Einzelnachweise

Hermeskeil Kategorie:Ort an der Prims