Xaver Hutter (* 12. März 1976 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.
Leben Xaver Hutter ist der Sohn der Kostümbildnerin Birgit Hutter und des Malers und Grafikers Wolfgang Hutter.Christina Böck: diepresse.com, 23. Jänner 2009 Bevor er Schauspieler wurde, studierte er in seiner Heimatstadt Architektur. 1996 wurde er von Regisseur Stefan Ruzowitzky für die Hauptrolle in dem Film Tempo ausgewählt. Für seine Darstellung in Michael Bindlechners In HeavenIn Heaven - Darstellerliste Internet Movie Database gewann er auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 1999 den Darstellerpreis.
Bekanntheit in Deutschland erreichte er 2000 mit dem Horrorfilm Flashback – Mörderische Ferien und der komödiantischen Krimiserie Bronski und Bernstein. 2006 spielte er die Rolle von Wolfgang Amadeus Mozart in der ARD-Produktion Mozart – Ich hätte München Ehre gemacht.
Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen ist er auch auf dem Theater tätig. Für seine Rolle in Amerika am Wiener Volkstheater gewann er 2004 den Nestroy-Theaterpreis und den Karl-Skraup-Preis als bester Nachwuchsschauspieler.
Filmografie (Auswahl) 1996: Tempo 1997: Der Neffe 1998: Die Neue – Eine Frau mit Kaliber (Fernsehserie, Folge Die schwarze Maria) 1999: In Heaven 1999: Jahrhundertrevue 2000: Tatort – Der Millenniumsmörder (Fernsehreihe) 2000: Vertrauen ist alles 2000: Flashback – Mörderische Ferien 2000, 2003: Kommissar Rex (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen) 2001: Bronski und Bernstein (Fernsehserie, 11 Folgen) 2001: Blumen für Polt 2003: Alles Glück dieser Erde 2004–2017: SOKO Kitzbühel (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 4 Folgen) 2005: Der Clown 2005: Snow White 2005: Alarm für Cobra 11 (Fernsehserie, Folge Fahrschule) 2006: Mozart – Ich hätte München Ehre gemacht 2008: Copacabana 2008: R. I. S. – Die Sprache der Toten (Fernsehserie, Folge Die Augen des Todes) 2008: Herz aus Schokolade 2008: Und ewig schweigen die Männer 2009: Entscheidung in den Wolken 2009: Tod aus der Tiefe 2009: Vulkan 2009: Schnell ermittelt (Fernsehserie, Folge Ivanka) 2009: Sisi 2009, 2014: SOKO Donau (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen) 2010: Goethe! 2010: Die Bergretter (Fernsehserie, Folge Freundschaftsdienst) 2011: SOKO Köln (Fernsehserie, Folge Pokerfieber) 2011: Doctor’s Diary (Fernsehserie, Folge Mist! Wieder einen Frosch erwischt!) 2011: Mord in bester Gesellschaft (Fernsehserie, Folge Das Ende vom Lied) 2011: Der letzte Bulle (Fernsehserie, Folge Mord auf Seite 1) 2011: Inga Lindström – Svens Vermächtnis (Fernsehreihe) 2011: Nur der Berg kennt die Wahrheit 2012: Der Alte (Fernsehserie, Folge Lautloser Tod) 2012: Die kleine Lady 2014: Der letzte Kronzeuge – Flucht in die Alpen (Fernsehfilm) seit 2015: Der Bozen-Krimi Reihe 2015: Wer ohne Spuren geht 2016: Das fünfte Gebot 2016: Herz-Jesu-Blut 2017: Am Abgrund 2015–2019: Vorstadtweiber (Fernsehserie) 2016: Rosamunde Pilcher – Ein Doktor & drei Frauen (Fernsehreihe) 2016: Pokerface – Oma zockt sie alle ab 2022: Vienna Blood – Rendezvous mit dem Tod (Fernsehreihe) 2023: Blind ermittelt – Tod im Weinberg (Fernsehreihe) 2023: SOKO Donau/SOKO Wien – Nahaufnahme (Fernsehserie) 2024: Marie Brand und die lange Nase (Fernsehreihe) 2025: Mord in Wien – Der letzte Bissen (Fernsehreihe)
Auszeichnungen 2006: TV-Festival Shanghai: Nominierung als bester Darsteller für Mozart – Ich hätte München Ehre gemacht 2004: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Bester Nachwuchs für Amerika und Mozarts Vision 2003: Karl-Skraup-Preis in der Kategorie Bester Nachwuchs für Amerika 1999: Darstellerpreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis Saarbrücken als Bester Nachwuchsdarsteller für In Heaven 1996: Mention Speciale Filmfestival Genf: Anerkennungspreis der Jury für Tempo auf agentur-hahlweg.de, abgerufen am 16. Februar 2014.
Weblinks
Xaver Hutter bei Management Lautenbacher Webseite von Xaver Hutter
Einzelnachweise
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