center|168px|Sonja Henie (Norwegen) und Karl Schäfer (Österreich) Die Norwegerin Sonja Henie und der Österreicher Karl Schäfer dominieren den Eiskunstlauf. zentriert|172px|Das Grab Luigi Arcangelis auf dem Cimitero Monumentale della Misericordia in Antella Der italienische Rennfahrer Luigi Arcangeli verunglückt in Monza tödlich. zentriert|350px|Das Wiener Praterstadion auf einer Luftaufnahme 1932 Das Wiener Praterstadion, das modernste Stadion Europas, wird anlässlich der zweiten Arbeiterolympiade eröffnet. Chronologie
Ereignisse Disziplinenübergreifende Sportveranstaltungen mini|links|Eröffnung des Praterstadions 11. Juli: Das nach Plänen des deutschen Architekten Otto Ernst Schweizer und des österreichischen Bauingenieurs Rudolf Saliger errichtete Praterstadion in Wien wird gemeinsam mit dem Stadionbad nach 23-monatiger Bauzeit anlässlich der 2. Arbeiterolympiade eröffnet. Das Mehrzweckstadion mit einem Fassungsvermögen von rund 60.000 Personen gilt zu diesem Zeitpunkt als modernstes Stadion Europas. Die ursprünglich geplante Stadionüberdachung ist aus Kosten- und Zeitgründen entfallen.
mini|Umzug zur Eröffnung der Spiele 1931 in Wien mit Banner auf der Ringstraße vor dem Parlament 19. bis 26. Juli: An der zweiten Arbeiterolympiade in Wien, organisiert von der Confédération Sportive Internationale du Travail, die stark von klassenkämpferischer Allegorik und Masseninszenierungen geprägt ist, nehmen 25.000 Sportler teil. Im Praterstadion und im Stadionbad werden Wettbewerbe in 117 Disziplinen durchgeführt.
Badminton
Fußball Internationale Fußballveranstaltungen 16. Mai: Im Wiener Stadion auf der Hohen Warte besiegt die österreichische Fußballnationalmannschaft unter Verbandskapitän Hugo Meisl die bis dahin auf dem europäischen Festland noch unbesiegte schottische Fußballnationalmannschaft mit 5:0. Das gilt als die Geburtsstunde des österreichischen Wunderteams. Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1931 bis 1932 Mitropapokal 1931 Balkan-Cup 1931
Nationale Fußballmeisterschaften Deutsche Fußballmeisterschaft 1930/31 Österreichische Fußballmeisterschaft 1930/31 Schweizer Fussballmeisterschaft 1930/31
Vereinsgründungen 14. April: In Andalusien wird der Fußballverein FC Granada gegründet.
Leichtathletik
Weltrekorde
Hürdenlauf
5. Mai: Bengt Sjöstedt, Finnland, läuft die 110 Meter Hürden der Herren in 14,4 s.
Gehen
6. September: Antonie Briksová, Tschechoslowakei, ging im 20-km-Gehen der Damen in 2:24,00 h. 14. September: Antonie Odvárková, Tschechoslowakei, absolviert die 20 km Gehen der Damen in 2:14,07 h.
Sprungdisziplinen 16. August: William Graber, Vereinigte Staaten, erreicht im Stabhochsprung der Herren 4,37 m. 27. Oktober: Chuhei Nambu, Japan, springt im Weitsprung der Herren 7,98 m. 27. Oktober: Mikio Oda, Japan, springt im Dreisprung der Herren 15,58 m.
Wurfdisziplinen 18. Mai: Aurora Villa, Spanien, erreicht im Hammerwurf der Damen 18,58 m. 4. Juni: František Douda, Tschechoslowakei, erreicht im Kugelstoßen der Herren 16,04 m. 16. August: Grete Heublein, Deutschland, stößt im Kugelstoßen der Damen 13,7 m.
Motorsport Motorradsport
Motorrad-Europameisterschaft
Bei der im französischen Montlhéry ausgetragenen Motorrad-Europameisterschaft gewinnt der Brite Eric Fernihough auf Excelsior vor dem Belgier Yvan Goor (DKW) den Titel in der 175-cm³-Klasse. Weitere Starter erreichten nicht das Ziel. In der Viertelliterklasse setzt sich der Brite Graham Walker auf Rudge gegen den Iren Paddy Johnston (Moto Guzzi) und G. Boudin von der Insel Jersey (CTS) durch. Bei den 350ern siegt der Brite Ernie Nott auf Rudge vor dem Iren Stanley Woods (Norton) und dem Belgier Fernand Renier (Velocette). In der 500-cm³-Klasse siegt der Brite Percy Hunt auf Norton vor dem Australier Arthur Simcock (OK-Supreme) und dem Briten Jimmie Guthrie (Norton).
Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft
Deutsche Meister werden Arthur Geiss (DKW, 250 cm³) sowie Hans Kahrmann (Hercules-J.A.P., 250 cm³), Ernst Loof (Imperia, 350 cm³), Werner Huth (NSU, 500 cm³), Ralph Roese (BMW, über 500 cm³), Albert Schneider / unbekannt (Velocette, Gespanne 350 cm³), Harry Heyer / unbekannt (A.J.S., Gespanne 600 cm³) und Paul Weyres / unbekannt (Harley-Davidson, Gespanne 1000 cm³).
Radsport 4. bis 24. Mai: Internationale Opel-Deutschland-Rundfahrt 1931, Sieger Erich Metze 10. bis 31. Mai: Giro d’Italia 1931, Sieger Francesco Camusso 30. Juni bis 26. Juli: Tour de France 1931, Sieger Antonin Magne
Rudern 21. März: Cambridge besiegt Oxford im Boat Race in 19′26″.
Tennis 3. Juli: Mit einem Sieg im Dameneinzelfinale gegen Hilde Krahwinkel gewinnt Cilly Aussem als erste Deutsche das Tennisturnier von Wimbledon.
Tischtennis 10. bis 15. Februar: Tischtennisweltmeisterschaft 1931 in Budapest (Ungarn)
Wintersport 1. bis 8. Februar: Die Eishockey-Weltmeisterschaft 1931 in Krynica in Polen ist gleichzeitig auch Eishockey-Europameisterschaft: Kanada wird Weltmeister vor den Vereinigten Staaten. Mit dem dritten Platz in der Weltmeisterschaft holt sich Österreich den Europameistertitel. 5. bis 8. Februar: Arbeiter-Winterolympiade 1931 in Mürzzuschlag in Österreich 13. bis 15. Februar: Nordische Skiweltmeisterschaften 1931 in Oberhof in Deutschland 19. bis 23. Februar: Die erfolgreichste Läuferin bei der FIS-Meisterschaft in Mürren in der Schweiz ist die Britin Esmé MacKinnon, die alle Disziplinen gewinnt. Bei den Herren dominieren die Schweizer mit einem Vierfacherfolg in der Abfahrt. 28. Februar bis 1. März: Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1931 in Berlin werden von der Norwegerin Sonja Henie und dem Österreicher Karl Schäfer dominiert, ebenso wie die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 1931 in Wien. Im Paarlauf gibt es bei beiden Ereignissen einen Doppelsieg für Ungarn. Bob-Weltmeisterschaft 1931 in Oberhof und St. Moritz
Geboren Januar 1. Januar: Anatoli Iwanowitsch Bogdanow, sowjetischer Sportschütze († 2001) 3. Januar: Antoine Pazur, französischer Fußballspieler († 2011) 4. Januar: Guido Messina, italienischer Radrennfahrer († 2020) 5. Januar: Walt Davis, US-amerikanischer Leichtathlet und Basketballspieler († 2020) 6. Januar: Franz Albert, österreichischer Automobilrennfahrer († 2017) 7. Januar: Mirja Hietamies, finnische Skilangläuferin († 2013) 7. Januar: Hans Nordin, schwedischer Skispringer und Skisprungfunktionär († 2021) 8. Januar: Kathleen Ferguson, kanadische Schwimmerin († 2022) 8. Januar: Günter Stratmann, deutscher Fechter († 2010) 10. Januar: Fred Kämmerer, deutscher Ringer 10. Januar: Paraskos Trimeritis, ägyptischer Fußballspieler 11. Januar: Jiří Opavský, tschechoslowakischer Radrennfahrer († 2021) 12. Januar: Pierre Monneret, französischer Motorradrennfahrer († 2010) 12. Januar: Rolf Westphal, deutscher Hockeyspieler († 2022) 14. Januar: Şükrü Ersoy, türkischer Fußballtorhüter und -trainer († 2026) 15. Januar: William Dudley, US-amerikanischer Schwimmer († 1978) 15. Januar: Tarit Kumar Sett, indischer Radrennfahrer († 2014) 17. Januar: Eric Jubb, kanadischer Schwimmer 17. Januar: Juri Rudow, sowjetisch-russischer Florettfechter († 2013) 18. Januar: Ken Farnum, barbadischer Radrennfahrer († 2020) 19. Januar: Adolf Stein, deutscher Regattasegler († 2022) 20. Januar: Preston Henn, US-amerikanischer Automobilrennfahrer und Unternehmer († 2017) 21. Januar: Jay Thomas Evans, US-amerikanischer Ringer († 2008) 21. Januar: Heinz Luthringshauser, deutscher Motorradrennfahrer († 1997) 22. Januar: Bengt Eriksson, schwedischer Nordischer Kombinierer und Skispringer († 2014) 22. Januar: Rauno Mäkinen, finnischer Ringer († 2010) 22. Januar: Galina Sybina, sowjetisch-russische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2024) 24. Januar: Norbert Dietrich, deutscher Kunstturner († 2003) 25. Januar: André Moccand, Schweizer Ruderer 26. Januar: Gösta Eriksson, schwedischer Ruderer († 2024) 26. Januar: Jaroslav Borovička, tschechoslowakischer Fußballspieler († 1992) 26. Januar: Jim Nevin, australischer Radrennfahrer († 2017) 28. Januar: Guy Guillabert, französischer Ruderer († 2009) 28. Januar: Bringfried Müller, deutscher Fußballspieler und -trainer († 2016) 30. Januar: Ted Wheeler, US-amerikanischer Leichtathlet († 2022) 31. Januar: Christopher Chataway, britischer Leichtathlet († 2014) 31. Januar: Jack Taylor, US-amerikanischer Schwimmer († 1955)
Februar 1. Februar: Madeleine Berthod, Schweizer Skirennläuferin 1. Februar: Marino Morettini, italienischer Radrennfahrer († 1990) 2. Februar: Ladislav Čepčianský, tschechoslowakischer Kanute († 2021) 2. Februar: Marija Gussakowa, sowjetische Skilangläuferin († 2022) 2. Februar: Hans Rampf, deutscher Eishockeyspieler und -trainer († 2001) 3. Februar: Gilbert Desmet, belgischer Radrennfahrer († 2024) 4. Februar: Peter Brotherton, britischer Radrennfahrer und Radsporttrainer 5. Februar: Horst Tüller, deutscher Radrennfahrer († 2001) 6. Februar: Mik Snijder, niederländischer Radrennfahrer 9. Februar: Winsome Cripps, australische Leichtathletin († 1997) 9. Februar: Josef Masopust, tschechoslowakischer Fußballspieler († 2015) 9. Februar: Jahanbakht Tofigh, iranischer Ringer († 1970) 10. Februar: Gordon Pirie, britischer Leichtathlet († 1991) 11. Februar: Gianni Ferlenghi, italienischer Radrennfahrer († 2023) 11. Februar: Zoe-Ann Olsen, US-amerikanische Wasserspringerin († 2017) 12. Februar: Per Voigt, norwegischer Eishockeyspieler († 2022) 13. Februar: Otilio Olguín, mexikanischer Schwimmer und Wasserballspieler († 1994) 13. Februar: Lassi Toivola, finnischer Ringkampfschiedsrichter († 2022) 14. Februar: Helmut Böck, deutscher Ski Nordisch- und Skilanglauf-Sportler 14. Februar: Stanko Lorger, jugoslawischer Leichtathlet († 2014) 15. Februar: Adri Voorting, niederländischer Radrennfahrer († 1961) 17. Februar: Josef Věntus, tschechoslowakischer Ruderer († 2001) 18. Februar: Charles Chase, kanadischer Boxer († 1997) 18. Februar: Reinier Paping, niederländischer Eisschnellläufer auf der Langstrecke († 2021) 18. Februar: Lydia Pfann, deutsche Turnerin († 2019) 18. Februar: Bob St. Clair, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2015) 19. Februar: Igor Pissarew, sowjetischer Kanute († 2001) 21. Februar: Siegfried Käsebier, deutscher Basketballtrainer, -funktionär und -schiedsrichter († 2025) 21. Februar: Pablo Uribe, kolumbianischer Fechter († 2021) 22. Februar: Torstein Seiersten, norwegischer Eisschnellläufer († 2023) 23. Februar: Muriel Pletts, britische Leichtathletin 23. Februar: Täve Schur, deutscher Radrennfahrer und Politiker 24. Februar: Ljudmila Jegorowa, sowjetische Turnerin, Turntrainerin und Sportfunktionärin († 2009) 24. Februar: Charles Logg, US-amerikanischer Ruderer 24. Februar: Maria Piątkowska, polnische Leichtathletin († 2020) 25. Februar: Louis Bisiliat, französischer Radrennfahrer († 2010) 25. Februar: Ernest Gondzik, polnischer Ringer und Ringkampftrainer († 2021) 28. Februar: Dean Smith, US-amerikanischer Basketballtrainer († 2015)
März 1. März: Orlando H. Garrido, kubanischer Tennisspieler († 2024) 1. März: Índio, brasilianischer Fußballspieler († 2020) 2. März: Guy Husson, französischer Leichtathlet († 2025) 4. März: Allan Andersson, schwedischer Skilangläufer († 2010) 4. März: Hubert Erang, luxemburgischer Kunstturner († 2022) 4. März: Albin Plank, österreichischer Skispringer († 2019) 6. März: Carlo Galli, italienischer Fußballspieler († 2022) 7. März: Douglas Mackintosh, britischer Skirennläufer († 2024) 7. März: Hans Müller, Schweizer Eiskunstläufer († 2021) 8. März: Ibrahim Biogradlić, jugoslawischer Fußballspieler und -trainer († 2015) 11. März: Sverre Kråkenes, norwegischer Ruderer 11. März: Matthew Leanderson, US-amerikanischer Ruderer († 2006) 11. März: Otto Schläpfer, Schweizer Eishockeyspieler († 2015) 12. März: Kenji Ōnuma, japanischer Gewichtheber 13. März: Kyösti Lehtonen, finnischer Ringer († 1987)